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Wirtschaftspolitik nach Betriebsgrößen

dip / drucksache 24.07.2026 · WP 21 · 21/7317 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Wirtschaftspolitik nach Betriebsgrößen Deutscher Bundestag Drucksache 21/7317 21. Wahlperiode 24.07.2026 Kleine Anfrage der Abgeordneten Mandy Eißing, Clara Bünger, Doris Achelwilm, Anne-Mieke Bremer, Agnes Conrad, Katrin Fey, Dr. Gregor Gysi, Luke Hoß, Ferat Koçak, Jan Köstering, Sonja Lemke, Bodo Ramelow, David Schliesing, Aaron Valent, Donata Vogtschmidt, Christin Willnat und der Fraktion Die Linke Wirtschaftspolitik nach Betriebsgrößen Die Unternehmensstruktur in Deutschland ist vielfältig. Laut Statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2024 3,5 Millionen rechtliche Einheiten in Deutschland. Davon beschäftigten 84 Prozent weniger als zehn Beschäftigte. Mehr als die Hälfte des gesamten Umsatzes erwirtschafteten hingegen Einheiten mit mehr als 250 Beschäftigten, in denen knapp die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland arbeiteten (vgl. www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unterneh men/Unternehmen/Unternehmensregister/_aktuell-unternehmenregister.html). Wir fragen die Bundesregierung:  1. Wie viele Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen gibt es in den Bundesländern (bitte Betriebsgrößenklassen nach Definition der Europäischen Kommission sowie nach Kreisen aufgeschlüsselt angeben)?  2. Wie teilen sich die Unternehmen nach Unternehmensformen (Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften) auf (bitte nach Betriebsgrößenklassen und Bundesländern aufgeschlüsselt angeben)?  3. Wie gestalten sich die Rechtsformen der Kleinstunternehmen (bitte nach Bundesländern angeben)?  4. Wie gestalten sich die Rechtsformen der Kleinunternehmen (bitte nach Bundesländern angeben)?  5. Wie gestalten sich die Rechtsformen der Mittelunternehmen (bitte nach Bundesländern angeben)?  6. Wie gestalten sich die Rechtsformen der Großunternehmen (bitte nach Bundesländern angeben)?  7. Welchen Anteil hat die jeweilige Betriebsgrößenklasse am Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland insgesamt?  8. Welchen Anteil hat die jeweilige Betriebsgrößenklasse am Bruttoinlandsprodukt des Bundeslandes, in dem der Hauptsitz gemeldet ist?  9. Wie viele Beschäftigte arbeiten insgesamt in den Betrieben der verschiedenen Beschäftigtengrößenklasse, sowohl absolut als auch relativ zur Gesamtbeschäftigtenzahl (bitte nach Bundesländern aufgeschlüsselt angeben)? 10. Wie hoch ist die Anzahl an Betrieben, die aktuell nach Betriebsnachfolgern suchen und/oder an Nachfolgegründungen interessiert sind (bitte nach Beschäftigtengrößenklasse und Bundesländern aufgeschlüsselt angeben)? 11. Wie viele Unternehmen haben bis zum Stichtag dieser Kleinen Anfrage bei der Betriebsnachfolge und bzw. oder Nachfolgegründung von Programmen der Bundesregierung zur Nachfolge profitiert (bitte nach Beschäftigtengrößenklassen und Bundesländern aufschlüsseln sowie das jeweilige Programm angeben)? 12. Wie viele verschiedene Unterstützungsprogramme seitens der Bundesregierung gibt es aktuell für Betriebe (bitte nach hauptsächlich adressierter Beschäftigtengrößenklasse, bereitgestellten Haushaltsmitteln und maximaler Förderhöhe differenzieren)? 13. Wie hoch waren Finanzhilfen und Steuervergünstigungen durch den Bund pro Beschäftigtengrößenklasse (bitte aufgeschlüsselt nach Bundesländern angeben)? Berlin, den 9. Juli 2026 Heidi Reichinnek, Sören Pellmann und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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