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Frage von Dr. Rainer Kraft (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4187)

dip / rede 25.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 58. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Text

Frage von Dr. Rainer Kraft (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4187) Ist der Bundesregierung bekannt, welche Mehrkosten den deutschen Konzernen durch die Verwendung von sogenanntem grünem Stahl entstehen würden, und arbeitet die Bundesregierung in diesem Kontext an Abnahmeverpflichtungen, im Sinne des sogenannten Standort-Patriotismus des Bundesministers für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Carsten Schneider, für Privatunternehmen (www.spiegel.de/wirtschaft/carsten-schneider-erwartet-mehr-standort-patriotismus-von-deutschen-autoherstellern-a-d6cb720b-f706-4580-9bb5-8b2da0e0c1dc)? Antwort der Parl. Staatssekretärin Gitta Connemann: Aktuell sind Schätzungen zu den Mehrkosten für klimafreundlichen Stahl und ihrer Entwicklung mit großen Unsicherheiten behaftet. Die Mehrkosten variieren je Produktionsroute, Standort und Stahlqualität und -produkt sowie Preis wichtiger Inputstoffe und Reduktionsmittel wie Wasserstoff. Es liegen derzeit keine Daten zu den Mehrkosten deutscher Konzerne vor. Zum Aufbau erster Leitmärkte und der Schaffung einer Anfangsnachfrage nach klimafreundlichen Grundstoffen wie CO2-arm erzeugtem Stahl können auf EU-Ebene Anreize unter anderem über relevante Produktregulierungen geschaffen werden. Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Gutschriften zur Anrechnung durch die Verwendung von klimafreundlichem Stahl auf die CO2-Flottenzielwerte für neue Pkw/Vans sehen wir positiv. Details sind noch zu prüfen.

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