Schriftliche Frage 166 von Ina Latendorf (DIE LINKE): Mit welchen Maßnahmen wird die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD (Randnummer 1318-1320) festgelegte Unterst…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 3. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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Schriftliche Frage 166 von Ina Latendorf (DIE LINKE): Mit welchen Maßnahmen wird die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD (Randnummer 1318-1320) festgelegte Unterst…
Frage 166 (Ina Latendorf, Die Linke):
Mit welchen Maßnahmen wird die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD (Randnummer 1318-1320) festgelegte Unterstützung von zoologischen Gärten als wichtige Institutionen des Artenschutzes und der Bildung in der Praxis umsetzen (bitte konkrete Planungen und Maßnahmen zeitlich einordnen)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Bettina Hagedorn vom 3. August 2026:
Zoologische Gärten und ihr Beitrag zur Bildung werden in den Erläuterungen zum Ziel „5.1. Bildung und Kommunikation zur Steigerung des Bewusstseins für biologische Vielfalt“ genannt, zu Ziel „1.1: Trendumkehr bei Artenvielfalt und innerartlicher Vielfalt“ der Nationalen Biodiversitätsstrategie 2030 (NBS 2030) wird die generelle Bedeutung von Maßnahmen zur Ex-situ-Erhaltung hervorgehoben. Die Bundesregierung steht in fachlichem Austausch mit wissenschaftlich geführten Zoologischen Gärten und deren Dachverbänden, insbesondere dem Verband der Zoologischen Gärten (VdZ), sowie der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), um das mögliche Potenzial der Unterstützung von Zoologischen Gärten bei Artenschutz und Umweltbildung zu eruieren. Eine Anlass- und projektbezogene Zusammenarbeit umfasst beispielsweise Forschungs- und Artenschutzprojekte. Ein aktueller Schwerpunkt der Bundesregierung, bei dem Zoologische Gärten maßgeblich involviert sind, sind z. B. die Erhaltungszucht und Wiederansiedlungen des Feldhamsters (Cricetus cricetus): Das Projekt Feldhamster4Future – Erarbeitung eines bundesweiten Leitfadens zum Schutz des Feldhamsters durch Ex-Situ-Zucht und Wiederansiedlung wird durch das Nationale Artenhilfsprogramm gefördert (s. Projektsteckbrief unter: www.bfn.de/projektsteckbriefe/feldhamster4future-erarb eitung-eines-bundesweiten-leitfadens-zum-schutz-des). In dieser Legislaturperiode haben Vertreterinnen und Vertreter des Bundesumweltministeriums schließlich auch bereits bei mehreren Veranstaltungen des VdZ und seiner Mitglieder teilgenommen, um deren Arbeit zu unterstützen.
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