Fragen für die Fragestunde der 61. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 4. März 2026
Text
Fragen für die Fragestunde der 61. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 4. März 2026
Deutscher Bundestag Drucksache 21/4373
21. Wahlperiode 27.02.2026
Fragen
für die Fragestunde der 61. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 4. März 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Akbulut, Gökay (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52, 53
Al-Wazir, Tarek
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 23, 24
Asar, Ayse (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 56, 63
Badum, Lisa
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 31, 60
Bär, Karl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . 5
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10, 20
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44, 45
Dillschneider, Jeanne
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 15, 49
Eißing, Mandy (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 27
Gambir, Schahina
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 42, 43
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 21, 22
Görke, Christian (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 33, 40
Gumnior, Lena, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 50, 64
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Heuberger, Moritz, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 9
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 25, 34
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38, 39
Latendorf, Ina (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29, 30
Lenhard, Rebecca
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . 8, 12
Abgeordnete Nummer
der Frage
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36, 37
Limburg, Helge
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 47, 48
Lührmann, Anna, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46, 59
Mayer, Zoe, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32, 35
Michaelsen, Swantje Henrike
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 17, 26
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . . . . . 51
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . 16, 65
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41, 66
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57, 58
Rupp, Ruben (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13, 14
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 11
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 67, 68
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 4
Schubert, Lisa (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54, 55
Uhlig, Katrin
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 61, 62
Verlinden, Julia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales
und Staatsmodernisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung, Technologie
und Raumfahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 19
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung
1. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche Strategie verfolgt das Bundesministerium
für Digitales und Staatsmodernisierung zur
digitalen Identität und zum bürgerfreundlichen Zugang
zu Online-Verwaltungsleistungen, und welche
Erkenntnisse liegen zur Akzeptanz (Nutzung,
Abbrüche, Barrieren) vor (bitte die wichtigsten
Abbruchgründe angeben)?
2. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Welche konkreten Maßnahmen ergreift die
Bundesregierung, um die in der öffentlichen
Anhörung des Deutschen Bundestages zum Data-Act-
Durchführungsgesetz von Sachverständigen
vorausgesagten erheblichen Schäden für die
deutsche Wirtschaft infolge von Investitions- und
Innovationshemmnissen zu verhindern?
3. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Wie möchte das Bundesministerium für Digitales
und Staatsmodernisierung die Verwaltung in
Deutschland transformieren?
4. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche konkreten Meilensteine hat die
Bundesregierung für die Staatsmodernisierung
beschlossen – insbesondere zur flächendeckenden
Umsetzung des Once-Only-Prinzips und zu vollständig
digitalen Verwaltungsverfahren –, und welche
verbindlichen Konsequenzen (z. B.
Berichtspflichten, Mittelumschichtungen, Weisungen oder
Zuständigkeitsänderungen) zieht sie, wenn
einzelne Ressorts diese Meilensteine verfehlen?
5. Abgeordneter
Karl Bär
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Aufgaben aus dem Bereich
Digitalisierung im Bereich Landwirtschaft fallen in den
Aufgabenbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung in Abgrenzung
zum Aufgabenbereich des Bundesministeriums
für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat?
6. Abgeordneter
Dr. Moritz
Heuberger
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie ist der aktuelle Zeitplan für die Einrichtung
der geplanten Digitalagentur ausgestaltet, und ist
eine Gesetzgebung geplant, um diese mit
Kompetenzen auszustatten oder ihr Aufgaben zu
übertragen?
7. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen zieht das
Bundesministerium für Digitales und
Staatsmodernisierung aus den nationalen Initiativen europäischer
Regierungen, Social Media für Jugendliche zu
verbieten (www.handelsblatt.com/politik/deutschl
and/internet-wo-deutschland-beim-social-media-v
erbot-fuer-jugendliche-steht/100200692.html),
und was unternimmt das
Bundesdigitalministerium, damit die EU-Kommission die europäischen
Digitalgesetze wie den Digital Services Act zum
Schutz von Kindern und Jugendlichen konsequent
anwendet?
8. Abgeordnete
Rebecca Lenhard
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung
im Bereich sogenannter Agentic AI, also von KI-
Systemen, die eigenständig Entscheidungen
treffen und Handlungen ausführen sollen, zum
Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern
vor intransparenten, autonomen
Entscheidungsprozessen, und wie stellt sie sicher, dass
bestehende verbraucherschutzrechtliche Vorgaben auch bei
solchen selbstständig handelnden KI-Systemen
wirksam durchgesetzt werden?
9. Abgeordneter
Dr. Moritz
Heuberger
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Nach welchen konkreten methodischen und
qualitativen Kriterien erfolgt die KI-gestützte
Auswertung der auf dem „EinfachMachen-Portal“
eingereichten Meldungen, und welche weiteren
Verfahrensschritte schließen sich an diese Auswertung
an?
10. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Was sind aktuell die fünf größten
Herausforderungen für das Bundesministerium für Digitales und
Staatsmodernisierung, und was ist der Grund
hierfür?
11. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Wie möchte die Bundesregierung die
Digitalisierung in Deutschland voranbringen?
12. Abgeordnete
Rebecca Lenhard
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann wird der Gesetzentwurf zum Update des
Telekommunikationsgesetzes veröffentlicht,
dessen Eckpunkte das Bundesministerium für
Digitales und Staatsmodernisierung im Sommer 2025
vorgestellt hat, und welche Gründe liegen für die
bisherige Verzögerung vor?
13. Abgeordneter
Ruben Rupp
(AfD)
Kann die Bundesregierung ausschließen, dass die
EUDI-Wallet, die amtliche Dokumente wie den
Personalausweis oder den Führerschein digital
vorhalten und die zum Januar 2027 in
Deutschland zum Einsatz kommen soll (vgl. https://bmds.
bund.de/themen/digitaler-staat/digitale-identitaete
n/eudi-wallet), zur verbindlichen
Altersverifikation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
im Internet herangezogen und ihr Einsatz
praktisch verpflichtend werden wird, wenn man
Social-Media-Angebote nutzen möchte?
14. Abgeordneter
Ruben Rupp
(AfD)
Macht sich die Bundesregierung, namentlich das
Bundesministerium für Digitales und
Staatsmodernisierung, die kürzlich erhobene Forderung des
Bundeskanzlers Friedrich Merz nach einer
„Klarnamenpflicht“ im Internet, die das Ende einer
schützenden Anonymität im digitalen Raum
bedeutete (vgl. www.tagesschau.de/inland/gesellsch
aft/merz-klarnamen-internet-100.html), zu eigen,
und wenn ja, wie soll nach ihren Vorstellungen
eine solche Pflicht beim täglichen Nutzen des
Internets administrativ und technologisch
verlässlich durchgesetzt werden?
15. Abgeordnete
Jeanne
Dillschneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie stellt das Bundesministerium für Digitales
und Staatsmodernisierung sicher, dass die IT-
Sicherheitsanforderungen des NIS-2-
Umsetzungsgesetzes für die öffentliche Verwaltung und ihre
nachgeordneten Behörden eingehalten werden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
16. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Sieht die Bundesregierung die Gefahr, dass im
Rahmen der geplanten Reform der
Führerscheinausbildung, die durch eine sogenannte
„Laienphase“ gekennzeichnet sein soll, eine
Benachteiligung von Personen erfolgt, die nicht auf Laien-
Fahrlehrer „im besonderen Näheverhältnis“
zugreifen können, und wenn ja, wird hierauf reagiert
(vgl. www.welt.de/wirtschaft/plus698c5f083c09e
e32bcddcd77/die-grosse-fuehrerschein-revolutio
n-weniger-pruefungsfragen-eltern-als-fahrlehre
r.html, abgerufen am 20. Februar 2026)?
17. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Mit welchen Maßnahmen begegnet der Bund den
Straßenschäden, die durch den strengen Winter
verursacht wurden, laut ADAC zusätzliche
Kosten in Milliardenhöhe verursachen und die
Verkehrssicherheit beeinträchtigen?
18. Abgeordnete
Mandy Eißing
(Die Linke)
Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass trotz
der bekannt gewordenen Lücke von 2 Mrd. Euro
in ihrem Haushalt bis 2029 die für Ostdeutschland
wichtigen Projekte der Elektrifizierung der Mitte-
Deutschland-Verbindung und der
Vorpommernmagistrale umgesetzt werden (siehe https://bahnbl
ogstelle.com/246416/bundesregierung-fehlt-weite
r-geld-fuer-den-bahnausbau/)?
19. Abgeordnete
Dr. Julia Verlinden
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen für
den Verkehrssektor (also politische Maßnahmen,
die bisher noch nicht beschlossen sind) sind dem
Bundesministerium für Verkehr – z. B. aus der
wissenschaftlichen Literatur – bekannt, und wie
viel Tonnen CO2 würden diese Maßnahmen
jeweils sparen?
20. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Wie schätzt der Bundesminister für Verkehr
Patrick Schnieder die Funktionsfähigkeit sowie
die Sicherheit des deutschen Bahnschienennetzes
ein, und welche Erwägungen legt er seiner
Einschätzung zugrunde?
21. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Beschlüsse zur Planfeststellung, die
Projekte des Bedarfsplans Schiene betreffen, werden
in den nächsten drei Monaten erwartet?
22. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche parlamentarischen Befassungen sollen bis
zum 10. Juli 2026 dem Parlament übergeben
werden, und was sind die Gründe für die
Verzögerungen der Berichte (vgl. ursprünglicher Zeitplan des
Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages,
Ausschussdrucksache 21(15)35)?
23. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Gilt die Aussage von Bundesverkehrsminister
Patrick Schnieder aus der Regierungsbefragung
vom 15. Oktober 2025 noch, in der er versicherte,
dass alle Straßen- und Schienenprojekte, die
baureif sind, auch finanziert werden (vgl.
Plenarprotokoll 21/33), und sollte dies der Fall sein, wie
plant das Bundesverkehrsministerium, zusätzlich
zu den bestehenden Haushaltsmitteln für das Jahr
2026 weitere Mittel für die baureifen Neu- und
Ausbauprojekte im Bedarfsplan Schiene zur
Verfügung zu stellen?
24. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Trifft es (unter der Annahme der Richtigkeit und
Vollständigkeit der vom Bundesministerium für
Verkehr (BMV) gemachten Angaben) zu, dass
sich auf Grundlage der vom BMV
veröffentlichten Zahlen aus der „Übersicht der
Gesamtmittelbedarfe für die Aus- und Neubauvorhaben der
geltenden Bedarfspläne von Schiene, Straße und
Wasserstraße, Stand August 2025“ (vgl. 3.
Zusammenfassende Auswertung der Tabellen;
3.1. Bundesschienenwege) für die 57 im
Bedarfsplan Schiene enthaltenen Neu- und
Ausbauprojekte ein verbleibender Mittelbedarf
(„Gesamtmittelbedarf“ abzüglich „davon verausgabt bis
2024“) von 187,722 Mrd. Euro ergibt und dass
bei konstanter Weiterführung der momentan
durchschnittlich zur Verfügung stehenden
Investitionsmittel für Neu- und Ausbau im Bedarfsplan
Schiene von jährlich 2,56 Mrd. Euro (Mittelwert
aus den jährlich vorgesehenen Geldern im
Haushalt 2025, 2026 und der mittelfristigen
Finanzplanung für den Bedarfsplan Schiene, vgl. Antwort
der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage
172 des Abgeordneten Matthias Gastel auf
Bundestagsdrucksache 21/848) die Umsetzung der
Neu- und Ausbauvorhaben im Bedarfsplan
Schiene ohne eine deutliche Steigerung der Mittel für
Neu- und Ausbau noch gut 73 Jahre und damit bis
zum Jahr 2099 dauern würde?
25. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung im
Hinblick auf die von DB Cargo angekündigte
Veräußerung der DB-Cargo-Werkstätten und -
Außenstellen (Rostock, Magdeburg, Senftenberg) bis
zum 31. Mai 2026, und welche konkreten Schritte
hat die Bundesregierung seit August 2025
unternommen, um die Zukunft der DB-Cargo-
Werkstätten und -Außenstellen zu sichern?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
26. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Warum fördert die Bundesregierung, trotz
eindeutiger statistischer und wissenschaftlicher
Gegendarstellungen, Plug-in-Hybride, anstatt
konsequent auf den Hochlauf der Elektromobilität zu
fokussieren und die E-Auto-Förderung
ausschließlich für emissionsfreie Fahrzeuge zu
gewähren?
27. Abgeordnete
Mandy Eißing
(Die Linke)
Beabsichtigt die Bundesregierung vor dem
Hintergrund, dass Volkswagen für das Werk in
Zwickau entschieden hat, dort Batterierecycling zu
betreiben, explizit auch Standorte in
Ostdeutschland hinsichtlich der Kreislaufwirtschaft zu
fördern, da es im Koalitionsvertrag zwischen CDU,
CSU und SPD heißt, dass die Nationale
Kreislaufstrategie pragmatisch umgesetzt werden soll?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
28. Abgeordnete
Dr. Zoe Mayer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten tierschutzrelevanten
Maßnahmen werden derzeit im Rahmen von
Digitalisierungs- und Modernisierungsvorhaben erarbeitet,
begleitet oder berücksichtigt?
29. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, die Veröffentlichung
und kommerzielle Nutzung von Bildmaterial, auf
welchem Tiere gequält werden, etwa bei
sogenannten „Hundekämpfen“, zu verbieten?
30. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung die Veranlassung einer
Dunkelfeldstudie, um einen Überblick über
Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in der
Landwirtschaft zu gewinnen, und wenn ja, inwiefern (bitte
begründen)?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
31. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat der Bundeskanzler Friedrich Merz, der in der
Vergangenheit immer wieder die Wichtigkeit
internationaler Zusammenarbeit beim Klimaschutz
betont hat (www.bundestag.de/dokumente/textarc
hiv/2025/kw28-de-regierungsbefragung-109
4170), auf seinen kürzlichen Reisen nach Indien
und Saudi-Arabien den trotz Fristablauf fehlenden
(Indien) bzw. laut Climate Action Tracker
„kritisch unzureichenden“ (Saudi-Arabien, https://cli
mateactiontracker.org/countries/saudi-arabia/)
Klimaplan (Nationally Determined Contribution,
NDC) der jeweiligen Regierungen angesprochen,
um höhere Anstrengungen einzufordern, und
wenn nein, warum nicht?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
32. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Warum ermöglicht die Haushaltssystematik keine
zentrale Erfassung von NGO-Förderungen?
33. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Wie viele Planstellen hat die Zentralstelle für
Sanktionsdurchsetzung, und wie viele davon sind
aktuell besetzt?
34. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung für den Anteil der Opal-
Pipeline, den Uniper verkaufen muss, ein
Vorkaufsrecht?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
35. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie rechtfertigt die Bundesregierung
Förderungen von Nichtregierungsorganisationen, die
Wahlkampf gegen Oppositionsparteien (Artikel 21 des
Grundgesetzes) führen, vor dem
Neutralitätsgebot?
36. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Wie lässt sich der seitens der Bundesregierung
vorgestellte „Sofort-in-Arbeit-Plan“, wonach
Asylbewerber bereits nach drei Monaten
Aufenthalt in Deutschland arbeiten dürfen sollen, auch
wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen
ist (vgl. www.bild.de/politik/inland/bild-
exklusivdobrindt-plan-asylbewerber-sollen-schneller-arbei
ten-6999647dd2efdf1bd0d2d573), mit der erst
kürzlich beschlossenen Verlängerung der
Notifizierung der deutschen EU-Binnengrenzen (vgl.
www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/D
E/2026/02/grenzkontrollen.html), verbunden mit
dem ursprünglich formulierten Anspruch des
Bundeskanzlers Friedrich Merz von
Zurückweisungen auch im Falle eines Asylgesuchs (vgl.
www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/
unionmigration-grenzen-zurueckweisung-alleingang) in
Einklang bringen, und inwiefern stimmt die
Bundesregierung meiner Ansicht zu, dass man den
angekündigten „Sofort-in-Arbeit-Plan“ dergestalt
verstehen muss, dass der Anspruch umfangreicher
Zurückweisungen an der Grenze, auch im Falle
eines Asylgesuchs, endgültig als gescheitert
angesehen werden muss (vgl. https://bundespolizei.de/
fileadmin/user_upload/Downloads/Aktuelles/Pres
semitteilungen/20260101_Pressemitteilung_uE_D
ezember_2025.pdf, S. 3; lediglich 1.193
Zurückweisungen gemäß § 18 Absatz 2 Nummer 1 des
Asylgesetzes und 58 Zurückschiebungen gemäß
§ 18 Absatz 3 des Asylgesetzes im Falle eines
Asylgesuchs zwischen dem 8. Mai 2025 und dem
31. Dezember 2025)?
37. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Welche Sozialleistungen sollen beim „Sofort-in-
Arbeit-Plan“ konkret auf das erzielte Einkommen
angerechnet werden (z. B. Leistungen nach dem
Asylbewerberleistungsgesetz, Kosten der
Unterbringung und Versorgung, Kosten im
Zusammenhang mit der ärztlichen Betreuung, Kosten für
Integrations- oder Sprachkurse etc.; bitte angeben,
bis zu welcher Höhe jeweils angerechnet wird),
und wie groß ist nach Ansicht der
Bundesregierung die potenzielle Zielgruppe, die nach einem
derart kurzen Voraufenthalt von lediglich drei
Monaten in der Lage wäre, ein Einkommen durch
eigene Arbeit zu erwirtschaften, welches nach
erfolgter Verrechnung mit den erhaltenen
Sozialleistungen zu einem zusätzlich verfügbarem
Einkommen führt (vgl. www.bild.de/politik/inland/bi
ld-exklusiv-dobrindt-plan-asylbewerber-sollen-sc
hneller-arbeiten-6999647dd2efdf1bd0d2d573)?
38. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang haben sich die kapazitiven
und organisatorischen Herausforderungen der
Länder und Kommunen (Bundestagsdrucksache
21/321) seit der Aussetzung des
Familiennachzuges ab August 2025 im Vergleich zu den
jeweiligen Vormonaten des Jahres 2024 nach Kenntnis
der Bundesregierung verändert, und wie
quantifiziert die Bundesregierung die Auswirkungen des
ausgesetzten Familiennachzuges im ersten halben
Jahr seit der Gesetzesänderung?
39. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Wie ist der derzeitige Umsetzungsstand bei der
Einführung eines einheitlichen
Vorgangsbearbeitungssystems der deutschen Polizei im
Programm P20 nach Kenntnis der Bundesregierung,
und wie ist der derzeitige Planungs- und
Umsetzungsstand für den „Einzug“ der
Landespolizeibehörden in das gemeinsame Datenhaus der
Polizeibehörden in Deutschland?
40. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Wie viele einsatzbedingte Mehrkosten sind nach
Kenntnis der Bundesregierung bei der
Bundespolizei im Bereich der Direktion Berlin infolge
der Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen
an allen Landesgrenzen seit Oktober 2023
entstanden (bitte die Antwort nach Jahren darstellen
sowie nach Mehrarbeitsvergütung, Zulagen,
Hotelkosten usw. differenzieren), und wie hoch war
bei diesen Binnengrenzkontrollen der Anteil der
zurückgewiesenen Asylsuchenden an allen
Zurückgewiesenen bzw. an allen festgestellten
unerlaubten Einreisen seit dem 7. Mai 2025 (bitte in
absoluten und relativen Zahlen darstellen)?
41. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, in
wie vielen Fällen seit dem Jahr 2013
ausländischen Personen das Recht auf Wiederkehr nach
§ 37 Absatz 2a Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes
erteilt worden ist und in wie vielen Fällen seit dem
Jahr 2013 ausländischen Personen das Recht auf
Wiederkehr nach § 37 Absatz 1 Satz 1 bis 3 des
Aufenthaltsgesetzes gewährt worden ist, in denen
Zwangsverheiratung den Hintergrund abbildete
(www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/95582/9cdc
86ec3a6b4a081980e0e41c442d18/zwangsverheira
tung-bekaempfen-betroffene-wirksam-schuetzen-
data.pdf, S. 13), und wenn ja, welche sind dies?
42. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele der 928 Personen, die seit dem letzten
Regierungswechsel aus den verschiedenen
deutschen Aufnahmeprogrammen aus Afghanistan
nach Deutschland eingereist sind, sind jeweils
Frauen, Männer und Minderjährige (unter 18)?
43. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Warum hat die Bundesregierung die Ergebnisse
der Studie „Rassismus als Gefährdung des
gesellschaftlichen Zusammenhalts im Kontext
ausgewählter gesellschaftlicher-institutioneller
Bereiche“ (kurz InRa-Studie), die ein zentrales
Vorhaben des 2020 verabschiedeten
Maßnahmenkatalogs des Kabinettausschusses zur Bekämpfung
von Rechtsextremismus und Rassismus war und
Ende 2024 vorgestellt werden sollte, erst so spät
und nicht öffentlichkeitswirksam vorgestellt?
44. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie ist die Entwicklung der bereinigten
Schutzquote (ohne formelle Entscheidungen) des
Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
bei männlichen Asylsuchenden aus Afghanistan
im Alter zwischen 18 und 40 Jahren
(gegebenenfalls bitte die Altersgruppe nehmen, bei der das
BAMF davon ausgeht, dass es sich um junge
Männer handelt), wenn Entscheidungen bzw.
Anerkennungen im Rahmen des Familienasyls bzw.
Familienschutzes außer Betracht bleiben (bitte für
das Jahr 2025 und das bisherige Jahr 2026
differenziert nach Monaten darstellen), und wie waren
die Ergebnisse der Asylprüfung bei dieser
Personengruppe im Jahr 2025 bzw. im bisherigen Jahr
2026, wenn Entscheidungen bzw. Anerkennungen
im Rahmen des Familienasyls bzw.
Familienschutzes außer Betracht bleiben (bitte nach den
vier Schutzstatus sowie nach Ablehnung,
Ablehnung als offensichtlich unbegründet, Ablehnung
als unzulässig und Sonstiges differenzieren)?
45. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie waren die Entscheidungen des Bundesamtes
für Migration und Flüchtlinge in
Widerrufsprüfverfahren bei Männern aus Afghanistan zwischen
18 und 40 Jahren (gegebenenfalls bitte die
Altersgruppe nehmen, bei der das BAMF davon
ausgeht, dass es sich um junge Männer handelt) im
Jahr 2025 bzw. im bisherigen Jahr 2026 (bitte
nach den verschiedenen Formen der Anerkennung
differenzieren und in absoluten und relativen
Zahlen angeben), und gibt es eine interne Vorgabe im
BAMF dergestalt (oder ähnlich), dass der
Abschiebeschutzstatus bei jungen, arbeitsfähigen
afghanischen Männern durch entsprechende
Widerrufsverfahren überprüft werden soll, und wenn
ja, wie wird dies mit Blick auf die sich aus meiner
Sicht verschärfende Lage in Afghanistan
begründet, und wenn nein, wie erklärt die
Bundesregierung ein mir vorliegendes aktuelles Schreiben des
BAMF, in dem argumentiert wird, dass
„mittlerweile“ „im Allgemeinen von der Gewährleistung
des Existenzminimums“ bei einer Rückkehr nach
Afghanistan ausgegangen werden könne, weil
zumindest durch „Gelegenheitsarbeiten“ ein
„Existenzminimum auf unterster Stufe“ gesichert sei
und es zudem Rückkehrhilfen gebe (bitte
ausführen)?
46. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Wie viele Mitarbeiter sind für welche
Aufgabenbereiche aktuell am „Zentrum zur Unterstützung
der Rückkehr“ (ZUR) beschäftigt (www.bundesre
gierung.de/breg-de/service/archiv-bundesregierun
g/alt-inhalte/koordinierungszentrum-nimmt-arbei
t-auf-320910)?
47. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie begründet die Bundesregierung das Vorgehen
der Bundespolizei in Form von verstärkten
Personenkontrollen und dem Verhängen von
Ausreiseverboten gegenüber Fans von Borussia Dortmund
an deutschen Flughäfen bei der Abreise nach
Italien zum Champions-League-Spiel gegen
Atalanta Bergamo?
48. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Daten wurden zu welchem Zweck von der
Bundespolizei an italienische Behörden
übermittelt, sodass die italienische Polizei Fans von
Borussia Dortmund, welche zum Champions-
League-Spiel gegen Atalanta Bergamo nach
Italien anreisten, in ihren Ferienunterkünften
aufsuchen konnte (bitte die entsprechende
Rechtsgrundlage angeben)?
49. Abgeordnete
Jeanne
Dillschneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Setzt sich die Bundesregierung in den
europäischen Verhandlungen über den Digital-Omnibus
für eine Änderung an der Definition
personenbezogener Daten ein?
50. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung, die Förderung vom
mitten:drin-Projekt in Rotenburg zu übernehmen,
und falls nein, warum nicht?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
51. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Was ist die Position der Bundesregierung
gegenüber Israel in ihren bilateralen Beziehungen zur
israelischen Regierung in Bezug auf die drohende
Einstellung der Arbeit mehrerer deutscher
Hilfsorganisationen in Gaza durch die israelische
Regierung (www.oxfam.de/presse/pressemitteilunge
n/2026-02-24-humanitaere-organisationen-fechte
n-israels-oberstem?utm_source=perplexity), und
wie bewertet die Bundesregierung die möglichen
Folgen einer Einstellung der Arbeit der
betroffenen deutschen Hilfsorganisationen für die
humanitäre Lage der Zivilbevölkerung in Gaza (bitte
mögliche Ersatzmaßnahmen zur Sicherstellung
der humanitären Versorgung vor Ort benennen)?
52. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Hat die Bundesregierung Kenntnis davon, dass
der BBC World Service 160 Fälle von Kindern,
die seit Kriegsbeginn bis Juli 2025 im
Gazastreifen getötet wurden, untersucht und festgestellt
hat, dass 95 davon gezielt durch Schüsse in Kopf
oder Brust getötet wurden, offenbar größtenteils
durch die IDF (vgl. https://m.youtube.com/watch?
v=orR7H8GnhCY), sowie von UNICEF-
Angaben, dass seit Beginn der israelischen Angriffe
über 64.000 Kinder in Gaza getötet oder schwer
verletzt wurden, darunter mindestens 1.000 Babys
(vgl. www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/-/
kinder-in-gaza-fakten/346320), und dass selbst
seit dem Waffenstillstand Anfang Oktober
vergangenen Jahres täglich etwa ein Kind getötet
wurde (vgl. www.unicef.org/press-releases/durin
g-gazas-ceasefire-children-keep-being-killed),
und wenn ja, welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung daraus für ihre
Militärkooperation mit der israelischen Armee sowie für ihre
Genehmigungspraxis bei Rüstungsexporten nach
Israel?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Verteidigung
53. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Sieht die Bundesregierung vor dem Hintergrund
jüngster Berichte, wonach rund 4.200 deutsche
Staatsangehörige in der israelischen Armee
dienen (vgl. www.nd-aktuell.de/artikel/1197584.nah
ost-konflikt-deutsche-dienen-in-israels-militae
r.html), Handlungsbedarf, um eine mögliche
Beteiligung deutscher Staatsangehöriger an etwaigen
Kriegsverbrechen im Gazastreifen zu verhindern,
und beabsichtigt sie angesichts des gegen Israel
erhobenen Völkermordvorwurfs, die 2011 erteilte
Globalzustimmung des Bundesministeriums der
Verteidigung zum freiwilligen Eintritt in die
israelische Armee zu widerrufen (vgl. https://phnom-p
enh.diplo.de/resource/blob/1242878/97b73cf250f
102dd033ab318dd91e60c/verlust-sta-data.pdf),
falls nein, aus welchen Gründen?
54. Abg.
Lisa Schubert
(Die Linke)
Hat die Bundesregierung im Vorfeld der vom
Deutschen Bundestag beschlossenen Vergabe
eines Auftrags für Kamikazedrohnen an die
Unternehmen STARK Defence und Helsing geprüft,
ob angesichts deren frischer Firmengründungen
2021 und 2024 möglicherweise Liefer- oder
Leistungsprobleme zu erwarten sind, und wenn ja, wie
hat sie dies untersucht und mit welchem Ergebnis,
und wenn nein, warum nicht (www.tagesscha
u.de/inland/innenpolitik/drohnen-beschaffung-10
0.html)?
55. Abg.
Lisa Schubert
(Die Linke)
Auf welche Weise prüft die Bundesregierung bei
der Auftragsvergabe, welchen strategischen oder
politischen Einfluss der US-Investor Peter Thiel
über seine Investitionen auf den deutschen
Drohnenhersteller STARK Defence nehmen kann
(www.zeit.de/politik/deutschland/2026-02/boris-p
istorius-bundeswehr-drohen-stark-defence-peter-t
hiel), und teilt sie die Einschätzung des
Unternehmens, dass von einer potenziellen Einflussnahme
durch einen Minderheitsinvestor nicht auszugehen
sei (www.handelsblatt.com/unternehmen/industri
e/stark-drohnenfirma-weist-einflussnahme-
durchpeter-thiel-zurueck/100201921.html)?
56. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung,
um die technologischen Kompetenzen und
Pilotprojekte des Innovationszentrums der Luftwaffe
in Erding systematisch in den „Hub for EU
Defence Innovation“ (HEDI) der Europäischen
Verteidigungsagentur (EDA) einzubringen?
57. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Wie ist die am 25. Februar 2026 im Plenum des
Deutschen Bundestages getätigte Aussage des
Bundesministers der Verteidigung Boris Pistorius,
laut der es im Januar 2026 bei der Bundeswehr
einen Personalaufwuchs von 17 Prozent gegeben
haben soll (Plenarprotokoll 21/58, S. 6927), nach
Kenntnis der Bundesregierung genau zu
verstehen?
58. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Ist es nach Kenntnis der Bundesregierung
zutreffend, dass sich bislang nach internen Angaben des
Bundesministeriums der Verteidigung nur etwa
10 Prozent der benötigten Freiwilligen in
Mannschaftsdienstgraden für den Dienst in der Brigade
Litauen gemeldet haben (www.welt.de/politik/deu
tschland/plus699427726e842744e5c57eeb/waru
m-das-bundeswehr-dilemma-in-litauen-ein-warnsi
gnal-fuer-die-gesamte-truppe-ist.html), und wenn
nicht, wie viele Freiwillige in
Mannschaftsdienstgraden haben sich bislang für den Dienst in
der Brigade Litauen etwa gemeldet?
59. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Kennt die Bundesregierung den Beitrag von
Prof. Dr. Carlo Masala, Professor an der
Universität der Bundeswehr München (obere
Bundesbehörde im Geschäftsbereich des
Bundesministeriums der Verteidigung), auf X, damals Twitter, in
dem dieser laut einem Medienbericht ein Foto
von Eva Braun sowie eines von Alice Weidel
postete und im Text dazu Alice Weidel als „Mutante“
eines „Virus“ bezeichnete („Links der Virus,
rechts die Mutante #Weidel“, https://jungefreihei
t.de/politik/deutschland/2021/weidel-nazi-vergle
ich/), und wenn ja, hat sie sich eine Auffassung
dazu gebildet vor dem Hintergrund der
Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz bei der
Münchner Sicherheitskonferenz am 13. Februar
2026 („Die Freiheit des Wortes endet hier bei uns,
wenn sich dieses Wort gegen Menschenwürde
und Grundgesetz wendet.“, www.bundesregierun
g.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-msc-240
7218), und wenn ja, wie lautet diese, auch mit
Blick darauf, ob Personen, die andere als
Virusmutante bezeichnen, die Gewähr für den
jederzeitigen Eintritt für die freiheitlich demokratische
Grundordnung bieten?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
60. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie wird die Bundesregierung sicherstellen, dass
die gesetzlichen Füllstandsvorgaben für die
bayerischen Speicher ab März eingehalten werden (am
1. Februar 2026 lag der durchschnittliche
Füllstand laut Antwort der Bundesregierung auf
meine Schriftliche Frage 72 auf
Bundestagsdrucksache 21/4006 weit unter 40 Prozent), und welche
Mechanismen greifen in einer Gasmangellage,
wenn eine Belieferung Deutschlands seitens der
österreichischen Speicher 7Fields und Haidach
mengenmäßig nicht mehr möglich ist?
61. Abgeordnete
Katrin Uhlig
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Mit welchen Mengen an Biomasse kalkuliert die
Bundesregierung bei der Umsetzung ihrer im
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
angekündigten Pläne, Bioenergieanlagen im
Rahmen der Energiekapazitätssicherung zu nutzen,
alternative Kraftstoffe – einschließlich
Biokraftstoffe – voranzubringen und gemäß den im
Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz
vorgestellten Plänen, eine sogenannte „Bio-
Treppe“, bei der etwa Biomethan bei Gas- und
Ölheizungen zunehmend beigemischt werden soll,
einzuführen, und plant die Bundesregierung bei
der Umsetzung Importe von Biomasse, und wenn
ja, in welchem Umfang?
62. Abgeordnete
Katrin Uhlig
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Auf welche konkreten Studien des Fraunhofer ISI
und des Deutschen Biomasseforschungszentrums
bezieht sich die Bundesministerin für Wirtschaft
und Energie Katherina Reiche im Rahmen des
Interviews vom 25. Februar 2025 mit dem
Deutschlandfunk (vgl. www.deutschlandfunk.de/neues-ge
g-interview-mit-katherina-reiche-cdu-bm-fuer-wir
tschaft-und-energie-100.html, Minute 11:50), und
was bedeutet es in konkreten Zahlen, wenn die
Bundesministerin von „beachtlichen
Biogaspotenzialen“ spricht?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
63. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Sieht die Bundesregierung Möglichkeiten, um
sicherzustellen, dass das geplante Chipdesign-
Kompetenzzentrum die Expertise aller Standorte
der Bundesrepublik Deutschland in dem Bereich
in das Netzwerk integriert und kein exklusiver
Verbund zwischen Sachsen und Bayern entsteht,
und wenn ja, welche sind dies konkret (vgl.
https://oiger.de/2025/08/03/dresden-und-muenche
n-planen-gemeinsames-chipdesign-zentrum/19
4871)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
64. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist aus Sicht der Bundesregierung das bestehende
Strafrecht bei geschlechtsspezifischer Gewalt
primär ein Instrument der Abschreckung oder eines
des Opferschutzes, und woran wird der Erfolg
gemessen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
65. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Verfolgt die Bundesregierung konkrete Pläne, um
den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu
sozialen Medien einzuschränken, und wenn ja, wie
sehen diese Pläne konkret aus, und inwieweit sind
sie in die digitalpolitische Agenda der
Bundesregierung eingebettet (vgl. www.wa.de/verbrauch
er/merz-regierung-will-social-media-verbot-
fuerkinder-und-jugendliche-diese-folgen-bluehen-inst
agram-tiktok-und-anderen-94178442.html,
abgerufen am 20. Februar 2026)?
66. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Auf welche Passage des Koalitionsvertrages
zwischen CDU, CSU und SPD bezieht sich die
Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Mündliche
Frage 62 des Abgeordneten Martin Reichardt, laut
der das Bundesprogramm ,,Demokratie leben!“
gemäß dem Koalitionsvertrag ,,weiterentwickelt“
werden solle (Plenarprotokoll 21/58, S. 7017 B),
genau?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
67. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit ist die Umsetzung zur Schaffung der
Work-and-Stay-Agentur nach dem
Kabinettsbeschluss im November fortgeschritten (zum
Beispiel die Schaffung einer digitalen Plattform; vgl.
www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kabin
ett-work-and-stay-agentur-2391978),
beziehungsweise zu welchem Zeitpunkt rechnet die
Bundesregierung mit dem vollständigen Start der neuen
Agentur, und welche konkreten Effekte für den
Arbeitsmarkt sowie Verbesserungen hinsichtlich
der Fachkräftesituation erwartet die
Bundesregierung für die Tourismusbranche (bitte Anzahl der
Arbeits- und Fachkräfte pro Jahr nennen)?
68. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern plant die Bundesregierung, Ausnahmen
vom Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte (z. B. im
touristischen Saisongeschäft) einzuführen, wie es
die CDU auf ihrem Parteitag im Februar
beschlossen hat (vgl. www.tagesspiegel.de/politik/o
bwohl-es-rechtlich-gar-nicht-moglich-ist-cdu-wil
l-mindestlohn-fur-saisonarbeiter-abschaffen-1527
8001.html), und teilt die Bundesregierung meine
Ansicht, dass eine derartige Ausnahme gegen den
Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes
verstößt, wie auch schon eine rechtliche Prüfung
des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat ergeben hat (vgl. www.tages
schau.de/wirtschaft/mindestlohn-saisonkraefte-au
snahmen-agrarministerium-100.html)?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
- part_of_vorgang → Anrechnung von Sozialleistungen beim "Sofort-in-Arbeit-Plan" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Anstehende Planfeststellungen im Bedarfsplan Schiene (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausschluss einer verpflichtenden Nutzung der EUDI-Wallet zur Altersverifikation im Internet (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Äußerungen eines Professors an der Universität der Bundeswehr München zur Politikerin Alice Weidel (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der Aussetzung des Familiennachzugs (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Biomassebedarf Deutschlands (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Digitalisierung Deutschlands (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einbindung des Innovationszentrums der Luftwaffe in die Europäische Verteidigungsagentur (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einhaltung der Füllstandsvorgaben für die bayerischen Gasspeicher (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einhaltung der IT-Sicherheitsanforderungen des NIS-2-Umsetzungsgesetzes für die öffentliche Verwaltung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einschränkung des Zugangs zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entwicklung der bereinigten Schutzquote bei männlichen afghanischen Asylsuchenden ohne Familienasylentscheidungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fehlende zentrale Erfassung von NGO-Förderungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Finanzierung baureifer Verkehrsprojekte (Mündliche Frage)
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- part_of_vorgang → Förderung von NGOs bei parteipolitischer Einflussnahme (Mündliche Frage)
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