Fragen für die Fragestunde der 6. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, 21. Mai 2025
Text
Fragen für die Fragestunde der 6. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, 21. Mai 2025
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/167
21. Wahlperiode 16.05.2025
Fragen
für die Fragestunde der 6. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 21. Mai 2025
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Akbulut, Gökay (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 28
Badum, Lisa
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 46, 55
Becker, Desiree (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29, 30
Bock, Violetta (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56, 57
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4, 5
Brückner, Maik (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 10
Dillschneider, Jeanne
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 17, 19
Gambir, Schahina
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 20, 21
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 43, 44
Gohlke, Nicole (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Gumnior, Lena, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 15, 16
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Heuberger, Moritz, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 41, 42
Kaddor, Lamya
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Abgeordnete Nummer
der Frage
Kaufmann, Michael, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . 13, 14
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 40
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 54
Latendorf, Ina (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 48
Limburg, Helge
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 36, 37
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51, 52
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . 49, 50
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . 32, 53
Polat, Filiz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 11, 38
Reisner, Lea (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 26
Rüffer, Corinna
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 22, 23
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 3
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 34, 45
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8, 9
Thoden, Ulrich (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung . . . . . . . . . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz
und Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 13
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales
und Staatsmodernisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Geschäftsbereich des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
des Innern
1. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Hat die Bundesregierung in Gestalt des
Bundesministeriums des Innern bereits Untersuchungen
wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses
aufgenommen oder bereits Erkenntnisse darüber,
welche Person/Personen das
Verfassungsschutzgutachten mit Bezug zur AfD an die Presse
weitergegeben hat bzw. haben (www.spiegel.de/politi
k/deutschland/afd-gutachten-des-verfassungsschut
zes-das-steht-drin-die-grosse-spiegel-
auswertunga-47a24040-5bdb-405d-9906-f7c23c6bcb4d)?
2. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie
momentan die Grenzkontrollen verlaufen?
3. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Hat die Bundesregierung Kenntnis über die fünf
häufigsten Nationalitäten mit den meisten
Asylanträgen in Deutschland?
4. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Was sind die fünf wichtigsten Vorhaben, die der
Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt
im ersten Regierungsjahr umsetzen möchte?
5. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Von was oder wem gehen nach Ansicht des
Bundesinnenministers die fünf größten Gefahren für
die Innere Sicherheit in Deutschland aus?
6. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie sind die Aussagen des Bundeskanzlers
Friedrich Merz (www.tagesschau.de/ausland/euro
pa/merz-bruessel-100.html) und seines
Stellvertreters, des Bundesministers der Finanzen Lars
Klingbeil (Plenarprotokoll 21/3, S. 70), die vom
Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt
angeordneten Zurückweisungen von
Schutzsuchenden stünden „im Einklang mit europäischem
Recht“, damit vereinbar, dass die
Zurückweisungen nach Darstellung des Bundesinnenministers
(www.lto.de/recht/nachrichten/n/dobrindt-zu-zuru
eckweisungen-migration-asyl-nationales-recht)
auf nationaler Rechtsgrundlage vollzogen werden
und deshalb die Ausnahmeregelung nach
Artikel 72 des Vertrages über die Arbeitsweise der
Europäischen Union (AEUV) genutzt werde (die
besagt, dass EU-Asylrecht nicht die Zuständigkeit
der Mitgliedstaaten zur Aufrechterhaltung der
öffentlichen Ordnung und den Schutz der inneren
Sicherheit berührt, vgl. hierzu: Antwort der
Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 27 auf
Bundestagsdrucksache 20/13047; bitte
nachvollziehbar in Auseinandersetzung mit der
maßgeblichen Rechtsgrundlage begründen), und welche
Nachbarländer haben bislang die Rücknahme von
aus Deutschland zurückgewiesenen oder
zurückgeschobenen Schutzsuchenden verweigert (DER
SPIEGEL berichtete am 14. Mai 2025, „Polen
verweigert Übernahme von Asylbewerbern aus
Deutschland“, von einer entsprechenden
Weigerung Polens, Österreich hatte dies bereits im
Vorfeld angekündigt, www.tagesschau.de/ausland/eur
opa/migration-debatte-eu-verschaerfung-10
0 .html; bitte auch die Anzahl der Betroffenen
nach Nachbarländern auflisten)?
7. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Welche Konzepte hinsichtlich der rechtlichen
Gleichstellung der ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfer im Katastrophenschutz von Bund,
Ländern und Kommunen sind derzeit von der
Bundesregierung geplant, und bis wann soll die
nach meiner Auffassung seit Jahren überfällige
versorgungsrechtliche Gleichstellung der
Helferinnen und Helfer erfolgen?
8. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Wird der Bundesminister des Innern Alexander
Dobrindt, nachdem das als VS-NUR FÜR DEN
DIENSTGEBRAUCH eingestufte Gutachten des
Bundesamtes für Verfassungsschutz, laut dem die
AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft wird,
offenbar an Medien wie „DER SPIEGEL“ und
„BILD“ weitergegeben wurde, wegen eines
möglichen Verstoßes gegen die Wahrung des
Dienstgeheimnisses eine Untersuchung einleiten, um
den mutmaßlichen Täter ausfindig zu machen?
9. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Möchte der Bundesminister des Innern Alexander
Dobrindt verhindern, dass die Entstehung von
Parallelstrukturen und gesellschaftlichen
Spannungen zunehmen, was nach meiner Ansicht in der
aktuellen Migrationspolitik begründet ist, und
wenn ja, mit welchen Maßnahmen?
10. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie viele Widerrufe bzw. Rücknahmen von
Aufnahmezusagen im Bundesaufnahmeprogramm für
Afghanistan gab es im Jahr 2024 und im
bisherigen Jahr 2025 (bitte nach Jahren bzw. für das
bisherige Jahr 2025 nach Monaten aufschlüsseln),
und wie viele Afghaninnen und Afghanen mit
Aufnahmezusage über die Menschenrechtsliste,
das Ortskräfteverfahren oder das
Bundesaufnahmeprogramm warten derzeit in Pakistan auf die
Ausreise nach Deutschland, weil sie bereits das
Visum erhalten haben, momentan aber keine
Flüge stattfinden (bitte nach den unterschiedlichen
Aufnahmeprogrammen differenzieren und nach
Jahren bzw. für das bisherige Jahr 2025 nach
Monaten aufschlüsseln, wann jeweils die Visa
ausgestellt wurden)?
11. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Gründe führt die Bundesregierung dafür
an, die am 12. Februar 2025 verlängerten
Grenzkontrollen nun noch zu verschärfen, und mit
welcher Argumentation tritt die Bundesregierung –
nach mehrfacher Rüge und vor dem Hintergrund,
dass der Schengener Grenzkodex die
grundsätzliche Offenheit der Binnengrenzen in der EU regelt
und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof
bereits geurteilt hat, dass die Grenzkontrollen an der
Grenze zu Österreich in mindestens einem Fall
rechtswidrig waren (Urteil vom 18. März 2025,
Az. 10 BV 23.700), mit der Begründung, dass die
Anordnung von Binnengrenzkontrollen für den
betreffenden Zeitraum „nicht mit einer neuen
ernsthaften Bedrohung“ im Sinne der
anzuwendenden Vorschrift begründet worden sei – an die
Europäische Kommission heran, damit diese kein
Vertragsverletzungsverfahren einleitet?
12. Abgeordnete
Lamya Kaddor
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Liegen der Bundesregierung bereits erste
Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Taskforce
Islamismusprävention vor, und falls ja, welche,
und welcher inhaltlicher Schwerpunkt ist für das
kommende Semester vorgesehen?
13. Abgeordneter
Dr. Michael
Kaufmann
(AfD)
Mit welcher Anzahl illegaler Migranten und
Asylbewerber, die trotz der ergriffenen Maßnahmen
die deutsche Grenze überqueren, rechnet die
Bundesregierung im Jahr 2025?
14. Abgeordneter
Dr. Michael
Kaufmann
(AfD)
Beabsichtigt der Bundesminister des Innern
Alexander Dobrindt, die Zahl der vollziehbar
ausreisepflichtigen Ausländer im Laufe des Jahres zu
reduzieren, und welche Zahl von Abschiebungen
strebt er an?
15. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung
aus dem Urteil des Bayerischen
Verwaltungsgerichtshofs vom 18. März 2025 (Az. 10 BV
23.700), in dem entschieden wurde, dass die
Verlängerung von Kontrollen der Bundespolizei an
der Grenze zu Österreich aufgrund einer
fehlenden Begründung „einer neuen ernsthaften
Bedrohung“ im Sinne der anzuwendenden Vorschrift
rechtswidrig war (www.lto.de/recht/nachrichten/
n/bayvgh-bayern-10bv23700-voelkerrechtler-salo
mon-grenzkontrolle-grenze-schengen-rechtswi
drig)?
16. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie beeinflusst die Abberufung der
Mitarbeitenden der Sicherheitsbehörden aus Islamabad die
Sicherheitsüberprüfungen nach erfolgter
Aufnahmezusage, die ein Verwaltungsakt ist, im
Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms
Afghanistan (www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/au
fnahmeprogramm-afghanistan-pruefung-10
0.html)?
17. Abgeordnete
Jeanne
Dillschneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Bis wann soll die Verwaltungsvereinbarung
zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI)
und dem Bundesministerium für Digitales und
Staatsmodernisierung (BMDS), bezugnehmend
auf die Antwort der Bundesregierung auf meine
Mündliche Frage 28, Plenarprotokoll 21/3, S. 170,
beschlossen werden, und welche Behörden sind
von der Gründung des BMDS im
Geschäftsbereich des BMI betroffen (bitte auflisten)?
18. Abgeordneter
Maik Brückner
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung vor dem Hintergrund
neuerlicher Berichte über Festnahmen von
Menschen in Russland wegen der vermeintlichen
Verbreitung von „LGBT-Propaganda“ ein
Notfallaufnahmeprogramm für Betroffene der
queerfeindlichen Repressionen in Russland, so wie es in der
vergangenen Legislaturperiode u. a. auch vom
Queer-Beauftragten der Bundesregierung Sven
Lehmann gefordert wurde?
19. Abgeordnete
Jeanne
Dillschneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung eine Überarbeitung der
Sicherheitsanforderung von kritischen
Komponenten der Infrastruktur (wenn ja, bis wann), und
plant die Bundesregierung über 5G-Kernnetze
hinaus zudem einen Ausschluss von Unternehmen
mit Sitz in bestimmten Staaten beim Einbau von
Komponenten der kritischen Infrastruktur?
20. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Erhalten afghanische Staatsangehörige mit
Aufnahmezusage (nach § 22 oder § 23 Absatz 2 des
Aufenthaltsgesetzes – AufenthG – oder dem
Ortskräfteverfahren) in Islamabad, die sämtliche
Etappen des Visum- und
Sicherheitsüberprüfungsverfahrens erfolgreich abgeschlossen haben, ihre
Reisepässe, die momentan in der Deutschen
Botschaft Islamabad aufbewahrt werden, sowie ein
Visum für Deutschland, und wenn nein, warum
nicht?
21. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung vor, afghanischen
Staatsangehörigen mit Aufnahmezusage (nach
§ 22 AufenthG oder § 23 Absatz 2 AufenthG oder
dem Ortskräfteverfahren), die den Visumsprozess
erfolgreich durchlaufen haben und bei denen
keine Sicherheitsbedenken bestehen, die Ausreise
von Islamabad nach Deutschland, wenn nicht mit
Charterflügen, mit Linienflügen zu ermöglichen
und zu finanzieren, und wenn nein, warum nicht?
22. Abgeordnete
Corinna Rüffer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
In welchem Rahmen hat die Bundesregierung
Gespräche mit der luxemburgischen Regierung
hinsichtlich der stationären Grenzkontrollen an der
deutsch-luxemburgischen Grenze geführt, und mit
welchen Ergebnissen?
23. Abgeordnete
Corinna Rüffer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung mit
den stationären Grenzkontrollen an der
deutschluxemburgischen Grenze, und stehen die
politischen, finanziellen und ökonomischen Kosten
dafür (u. a. Personalkosten, Bindung von
Polizeikräften, gestörte Warentransporte, dezidierte
Kritik Luxemburgs) nach Ansicht der
Bundesregierung in einem angemessenen Verhältnis zur
Erreichung der Ziele?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
24. Abgeordnete
Nicole Gohlke
(Die Linke)
Ist der Bundesregierung die Forderung der EVP-
Fraktion im Europäischen Parlament an die
israelischen Behörden, „in Zusammenarbeit mit den
Vereinten Nationen und humanitären
Organisationen, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um
der palästinensischen Bevölkerung im
Gazastreifen ungehinderten Zugang zu lebenswichtiger
humanitärer Hilfe sicherzustellen“ (vgl. www.spiege
l.de/ausland/gaza-eu-fraktionsvorsitzende-forder
n-aufhebung-der-hilfsgueter-blockade-a-53931eb
f-c4cd-48cd-a75b-3da6e2516594) bekannt, und
wenn ja, zieht sie daraus Schlüsse für ihr eigenes
Handeln, und wenn ja, welche, oder hält die
Bundesregierung an der Aussage des Bundesministers
des Auswärtigen Dr. Johann David Wadephul
fest, der die Blockade für „verständlich“ (vgl.
https://taz.de/Deutscher-Aussenminister-in-Israel/
!6084392/) hält?
25. Abgeordnete
Lea Reisner
(Die Linke)
Was ist der Bundesregierung aus EU-
Ratsarbeitsgruppen über Vereinbarungen Zyperns mit Syrien
bekannt, wonach auf Hoher See oder in
zyprischen Hoheitsgewässern abgefangene Menschen
ohne Prüfung eines Asylgesuchs direkt nach
Syrien zurück eskortiert oder gebracht werden
(„Zypern macht Pushback-Deal mit Syrien“, nd
vom 12. Mai 2025), und hat sie sich – oder wird
sie sich – gegen eine solche Zusammenarbeit mit
einer syrischen „Küstenwache“ aussprechen, da
Zypern mit derartigen Pushbacks aus meiner Sicht
völkerrechtliche Konventionen missachtet?
26. Abgeordnete
Lea Reisner
(Die Linke)
Hat sich die Bundesregierung an der Vorbereitung
und Durchführung der Istanbuler Gespräche
zwischen ukrainischen und russischen Delegationen
im Mai 2025 beteiligt, und wenn ja, wie, und wird
sie sich ggf. auch bei der Nachbereitung
einbringen?
27. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus der angekündigten Selbstauflösung
und Entwaffnung der PKK im Hinblick auf das
seit 1993 bestehende PKK-Verbot in Deutschland,
und beabsichtigt sie, Maßnahmen zur Förderung
eines politischen Dialogs zur nachhaltigen
Lösung des Konflikts zwischen dem türkischen Staat
und der kurdischen Minderheit zu ergreifen, und
wenn ja, welche?
28. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Zieht die Bundesregierung aus dem Appell der
UN-Organisationen UNICEF, OCHA, UNOPS,
UNRWA, WFP und WHO an die internationale
Gemeinschaft zum sofortigen Eingreifen
angesichts der dramatischen humanitären Lage im
Gazastreifen mit blockierten Hilfslieferungen,
akuter Versorgungsnot und massenhafter
Vertreibung (vgl. www.unicef.de/informieren/aktuelles/p
resse/-/gaza-gewalt-kinder/350376)
Konsequenzen insbesondere mit Blick auf ihre fortgesetzte
militärische Kooperation mit Israel, und wenn ja,
welche, und teilt die Bundesregierung in diesem
Zusammenhang die Einschätzung zahlreicher
Menschenrechtsorganisationen – darunter
Amnesty International, Human Rights Watch und B’
Tselem –, wonach die Abriegelung des Gazastreifens
eine völkerrechtswidrige Kollektivbestrafung und
ein Kriegsverbrechen darstellt (vgl. www.btsele
m.org/press_releases/20250505_devastation_bom
bing_and_starvation_israel_is_destroying_life_i
n_gaza)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Verteidigung
29. Abgeordnete
Desiree Becker
(Die Linke)
Wie viele Soldaten wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung seit dem 1. Januar 2024
aufgrund rechtsextremistischer Bezüge aus der
Bundeswehr entlassen, und in wie vielen dieser Fälle
umfassten die zur Entlassung führenden Bezüge
der Betroffenen auch die Mitgliedschaft in der
Partei „Alternative für Deutschland“ oder in der
inzwischen aufgelösten Jugendorganisation
„Junge Alternative“?
30. Abgeordnete
Desiree Becker
(Die Linke)
Wie viele Reservisten wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung seit dem 1. Januar 2024
aufgrund rechtsextremistischer Bezüge aus dem
Reservewehrdienstverhältnis entlassen bzw. nach
Feststellung rechtsextremistischer Bezüge bei der
Sicherheitsüberprüfung nicht in ein
Reservewehrdienstverhältnis berufen, und in wie vielen dieser
Fälle umfassten die zur Entlassung führenden
Bezüge der Betroffenen auch eine Mitgliedschaft in
der Partei „Alternative für Deutschland“ oder in
der inzwischen aufgelösten Jugendorganisation
„Junge Alternative“?
31. Abgeordneter
Ulrich Thoden
(Die Linke)
Welche maßgeblichen militärischen
Fähigkeitslücken definiert die Bundesregierung bei der
Landes- und Bündnisverteidigung, die sie
prioritär mit dem beschlossenen Sondervermögen
Bundeswehr in welchem Zeitraum zu schließen
beabsichtigt?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
32. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Umfasst der kürzlich vorgestellte „Vier-Punkte-
Plan“ für den Energiesektor der Bundesministerin
für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche die
aus meiner Sicht erforderliche Abschaffung des
Gebäudeenergiegesetzes (GEG), und wird darüber
hinaus weiterer gesetzgeberischer
Handlungsbedarf in diesem Bereich gesehen, und wenn ja, mit
welchem konkreten zeitlichen Horizont (vgl.
www.fr.de/wirtschaft/katherina-reiches-
strategiegegen-die-deutsche-wachstumskrise-zr-9372485
3.html und www.faz.net/%20aktuell/wirtschaft/ka
therina-reiche-als-wirtschaftsministerin-was-sind-
ihre-plaene-110452350.html, jeweils zuletzt
abgerufen am 13. Mai 2025)?
33. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Warum setzt die Bundesregierung auf nach
meiner Auffassung teure Klimaschutzverträge für
die Industrie, obwohl viele Betriebe bereits unter
hohen Energie- und Bürokratiekosten leiden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Justiz und Verbraucherschutz
34. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie positioniert sich die Bundesregierung zum
aktuellen Stand der Revision der EU-
Fluggastrechte-Verordnung (Nr. 261/2004) im Rahmen der
laufenden Diskussionen in der EU-
Ratsarbeitsgruppe – insbesondere in Bezug auf die
Abschaffung der Drei-Stunden-Regel oder die
unzureichende Definition von „außergewöhnlichen
Umständen“ (bitte begründen) –, nachdem die
polnische Ratspräsidentschaft am 5. Juni 2025 einen
Beschluss fassen will (www.evz.de/reisen-verkeh
r/reiserecht/flugzeug/fluggastrechte.html), und
wie positioniert sich die Bundesregierung zum
beabsichtigten beschleunigten
Gesetzgebungsverfahren dazu im EU-Rat?
35. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie schlägt sich, nachdem der Bundeskanzler
Friedrich Merz in seiner Regierungserklärung
vom 14. Mai 2025 sein Verständnis des
Verhältnisses von Staat und Bürger wie folgt geschildert
hat: „Der Staat, das sind wir alle. Jeder Einzelne
und alle zusammen als Gemeinschaft. Jede
Forderung an den Staat richtet sich also sozusagen
zugleich an jeden Einzelnen, aber auch an
denjenigen, der eine solche Forderung erhebt.“, dieses
Verständnis in der Haltung der Bundesregierung
hinsichtlich der Einschränkung von Grundrechten
nieder, die ja Abwehrrechte des Bürgers gegen
den Staat sind, und sind
Grundrechtseinschränkungen seitens der Bundesregierung für die
laufende Legislaturperiode geplant (falls ja, bitte
auflisten)?
36. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wurde seit 1949 eine nach deutschem Recht
gewährte anwaltliche Pflichtbeiordnung in
Haftoder Gewahrsamssachen wieder abgeschafft oder
hinsichtlich des Umfangs gesetzlich
eingeschränkt, und falls ja, welche Änderung wurde
vorgenommen (bitte den/die betreffenden
Paragrafen angeben)?
37. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hält das Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz weiterhin an der
Rechtsauffassung fest, die der damalige Bundesminister der
Justiz Dr. Marco Buschmann am 10. September
2024 im Rahmen seines Statements nach dem
Migrationsgipfel zum Ausdruck brachte, wonach
Zurückweisungen an den Binnengrenzen nach der
ständigen Rechtsprechung der
Verwaltungsgerichte aufgrund der Dublin-III-Verordnung nicht
zulässig seien und eine Änderung der
Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte weder über eine
Anweisung von BMJ oder BMI noch durch ein
Gesetz, in dem steht „Deutsche Gerichte, ignoriert
bitte unmittelbar anwendbares europäisches
Recht“, erreicht werden könne (Quelle: www.you
tube .com/watch?v=MvkabvVr0PI, ab Min.
35:50)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
38. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wird die Bundesregierung den interfraktionellen
Beschluss zu dem Bericht der Unabhängigen
Kommission Antiziganismus vom 13. Dezember
2023 (Bundestagsdrucksache 20/9779) weiterhin
konsequent umsetzen, und plant sie, die oder den
Beauftragten gegen Antiziganismus und für das
Leben der Sinti und Roma in Deutschland mit den
dafür notwendigen personellen und finanziellen
Mitteln im Deutschen Bundestag auszustatten,
damit die im Beschluss vorgesehenen Aufgaben
wirksam erfüllt werden können?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Arbeit und Soziales
39. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Prüft das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales derzeit, welche Mehrkosten durch den
Verwaltungsaufwand – inklusive benötigter neuer
Personalstellen und Finanzierung ebenjener – für
die Umgestaltung des Bürgergeldes entsprechend
dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch zur neuen
Grundsicherung für Arbeitsuchende
(Koalitionsvertrag S. 16), welche laut selbigem weiterhin
unter Finanzierungsvorbehalt (S. 51) steht,
entstehen, und wenn ja, prüft sie dabei auch, wie diese
mit einer soliden Haushaltspolitik vereinbar sind,
und wie sollen diese für die Steuerzahlerinnen
und Steuerzahler öffentlich gemacht werden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung
40. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Ist der Bundesregierung die Kritik der AG Kritis
(https://ag.kritis.info/2023/07/09/behoerdenfunk-i
n-deutschland-anspruch-und-wirklichkeit/)
bezüglich vergangener (www.vdi-nachrichten.com/tech
nik/telekommunikation/analoge-funktechnik-erset
zt-digitalfunk-fuer-feuerwehr-und-polizei/) und
aktueller Ausfälle (www.behoerden-spiegel.de/20
25/05/09/dfv-sieht-handlungsbedarf/) des BOS-
Digitalfunknetzes bekannt, und wenn ja, welche
Schlussfolgerungen zieht sie daraus, und hält die
Bundesregierung an den bisherigen Plänen zur
Abschaltung des UHF-Funks mit Neuvergabe der
Frequenzen nach 2030 fest (www.bundesnetzagen
tur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/T
elekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Fr
equenzen/Studien/StudieZukunftUHFBand.pdf
?__blob=publicationFile&v=2)?
41. Abgeordneter
Dr. Moritz
Heuberger
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wird das Bundesministerium für Digitales und
Staatsmodernisierung künftig neben der
Beteiligungsführung von ITZBund auch für die Digital-
Service GmbH, die ZenDis GmbH und die
Bundesbeteiligung am GovTech Campus
verantwortlich sein, und welche Überlegungen und Pläne
gibt es hier, Synergien zu nutzen, Kompetenzen
zu bündeln und damit Grundlagen für eine
schlagkräftige Digitalagentur zu schaffen?
42. Abgeordneter
Dr. Moritz
Heuberger
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie sind die „wesentlichen IT-Ausgaben“
(Organisationserlass des Bundeskanzlers S. 3: www.rec
ht.bund.de/bgbl/1/2025/131/VO.html) definiert,
für die das Bundesministerium für Digitales und
Staatsmodernisierung einen
Zustimmungsvorbehalt erhält, und wie soll der
Zustimmungsvorbehalt konkret in der Geschäftsordnung der
Bundesregierung (bzw. in der Gemeinsamen
Geschäftsordnung der Bundesministerien) ausgestaltet
werden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
43. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann erfolgt die Fortsetzung des Dialogs
zwischen dem Bund und dem Land Niedersachsen
zur Notwendigkeit von Neu- und
Ausbauvorhaben für den Schienenverkehr für den
Deutschlandtakt zwischen Hamburg und Hannover, und
bis wann soll eine Entscheidung über die
Infrastrukturvarianten der ABS/NBS (Aus-/
Neubaustrecke) Hamburg–Hannover getroffen sein?
44. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Verfahren für die Bewertung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Netzresilienz nach § 3
Absatz 3 des Bundesschienenwegeausbaugesetzes
hat das zuständige Bundesministerium festgelegt,
und sofern keine Verfahren festgelegt worden
sind, was sind die Gründe dafür?
45. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist es zutreffend, dass nach mir zugetragenen
Informationen die DB InfraGO AG eine rechtzeitige
Information über die geplante Sperrung der
Donautalbahn vom 4. Juli bis zum 2. September
dieses Jahres an Gleisanschließer und betroffene
Unternehmen versäumt hat, und inwiefern
beabsichtigt die DB InfraGO AG, dieses Versäumnis zu
heilen?
Geschäftsbereich des Bundesministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
46. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welchen öffentlichen Finanzierungsbedarf
prognostiziert die Bundesregierung, um das Ziel der
Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, und wie
wird dieser Bedarf in der Haushaltsaufstellung
2025/2026 abgebildet?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
47. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Welche Erkenntnisse entnimmt die
Bundesregierung – auch in Bezug auf das weitere Vorgehen
der eingesetzten Förderung – der finanziellen
Unterstützung der Mehrkosten in Ställen der
Tierhaltungsstufen 3 bis 5 hinsichtlich der
Planungssicherheit für Landwirtinnen und Landwirte sowie
hinsichtlich der Bedeutung für die Verbesserung
des Tierwohls?
48. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Wie hoch waren die Kosten, die 2024 für die
Stelle der Bundestierschutzbeauftragten
(inklusive Personal- und weiterer Verwaltungskosten)
bei welchem Anteil an den Gesamtausgaben des
Bundesministeriums für Ernährung und
Landwirtschaft angefallen sind?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
49. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Mittel in welcher Höhe aus öffentlichen und
privaten Finanzquellen wurden laut Kenntnis der
Bundesregierung für die Bekämpfung von Hunger
als einem der wichtigsten Ziele des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) und der Agenda 2030 (www.
bmz.de/de/themen/ernaehrungssicherung) von
2021 bis heute mobilisiert, und wie gedenkt die
Bundesregierung, diese Mittel (öffentlich wie
privat) angesichts der anhaltend hohen Zahl weltweit
hungernder Menschen, mehr hungernder
Menschen in 22 Ländern (www.welthungerhilfe.de/pr
esse/pressemitteilungen/welthungerhilfe-stellt-wel
thunger-index-2024-vor) und dem Wegfall des
Gebers USA zu erhöhen?
50. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Hält die neue Bundesregierung an der Zusage
Deutschlands vom G7-Gipfel in Deutschland
(www.g7germany.de/g7-de/aktuelles/g7-gipfelerg
ebnisse-2057838) fest, ab spätestens 2025 Mittel
in Höhe von 6 Mrd. Euro jährlich aus
Haushaltsmitteln (inklusive Schenkungsäquivalenten) für
die internationale Klimafinanzierung
bereitzustellen, und wie hoch ist der prozentuale und absolute
Anteil an mobilisierten privaten Mitteln an der
internationalen Klimafinanzierung Deutschlands
von 2014 bis 2024 (bitte aufschlüsseln nach
Jahren)?
51. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Hält auch die neue Bundesregierung an der
Auffassung fest, dass es Völker gibt, die ein Recht
auf ein „isoliertes Leben“ haben (Antwort der
Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 137
des Abgeordneten Eugen Schmidt auf
Bundestagsdrucksache 20/15135), und betrifft das alle
oder nur bestimmte Völker?
52. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Welcher konkrete Wirkmechanismus sorgt nach
Auffassung der Bundesregierung dafür, dass das
„Kontaktverbot“ zum Volk der Sentinelesen, das
die Bundesregierung befürwortet (Antwort der
Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 137
des Abgeordneten Eugen Schmidt auf
Bundestagsdrucksache 20/15135), das Volk schützt?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Finanzen
53. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Welcher Schaden ist nach Einschätzung der
Bundesregierung dem deutschen Fiskus bisher
durch sogenannte „Cum-Cum“-Geschäfte im
Bereich der Dividendenbesteuerung entstanden, und
welche Sofortmaßnahmen visiert die
Bundesregierung an, um derlei kriminelle
Finanzgeschäfte zeitnah aufzuklären?
54. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Welche Zahlungen durch bundeseigene
Unternehmen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung
in den letzten vier Jahren an russische
Staatsunternehmen geleistet, und in welcher Währung
wurden die Zahlungen abgewickelt (www.zeit.de/wirt
schaft/unternehmen/2025-04/sefe-importiert-mut
masslich-mehr-russisches-gas-als-vereinbart)?
55. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Bis wann wird die Schnittstelle der im Aufbau
befindlichen Datenbank mit Steuer-ID und IBAN zu
Einkommensdaten nutzbar sein, um die
Auszahlung sozial gestaffelter Entlastungen und
Förderungen aus CO2-Preis-Einnahmen zu
ermöglichen?
56. Abgeordnete
Violetta Bock
(Die Linke)
Wie viele der in Hessen gelegenen Wohnungen,
Grundstücke und Immobilien der Bundesanstalt
für Immobilienaufgaben (BImA), des
Bundeseisenbahnvermögens (BEV) und der
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL; vgl.
www.fr.de/frankfurt/will-haeuser-am-oeder-
wegund-roederbergweg-verkaufen-vbl-9371578
7.html) sollen nach Kenntnis der Bundesregierung
laut aktuellen Planungen in den nächsten fünf
Jahren verkauft werden (bitte nach Immobilienart,
Zweck der Verbilligung zum sozialen
Wohnungsbau und Erstzugriff Kommune aufschlüsseln)?
57. Abgeordnete
Violetta Bock
(Die Linke)
Wie haben sich nach Kenntnis der
Bundesregierung die durchschnittlichen Mietpreise der
Wohnungen im Besitz von BImA, BEV und VBL in
Hessen in den vergangenen fünf Jahren im
Vergleich zu den allgemeinen durchschnittlichen
Mieten in Hessen entwickelt (bitte nach Jahren
aufteilen)?
58. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie wird die Bundesregierung die Absenkung der
Stromsteuer und die Senkung der Netzentgelte
umsetzen, und ist mit einer Umsetzung bis zur
Sommerpause zu rechnen?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
- asked ← Jeanne Dillschneider (Frage)
- asked ← Lamya Kaddor (Frage)
- asked ← Nicole Gohlke (Frage)
- asked ← Schahina Gambir (Frage)
- part_of_vorgang → Ablauf von Grenzkontrollen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Abschaffung bzw. Einschränkung von anwaltlichen Pflichtbeiordnungen in Haft- oder Gewahrsamssachen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausgabe von Reisepässen und Visa an afghanische Staatsangehörige in Islamabad mit Aufnahmezusage für Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der Abberufung der Mitarbeitenden von Sicherheitsbehörden aus Islamabad auf Sicherheitsüberprüfungen im Rahmen des Bundesaufnah (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die internationale Klimafinanzierung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Beschluss der Verwaltungsvereinbarung zwischen dem BMI und dem BMDS zur Verlagerung der Daten- und Cybersicherheitspolitikpolitik (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Beteiligung der Bundesregierung an den Istanbuler Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland im Mai 2025 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Definition der wesentlichen IT-Ausgaben für das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entlassung von rechtsextremistischen Bundeswehrsoldaten und Reservisten im Jahr 2024 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entwicklung der durchschnittlichen Mietpreise von Wohnungen im Besitz von BImA, BEV und VBL in Hessen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Taskforce Islamismusprävention (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ermöglichung der Einreise afghanischer Staatsangehöriger aus Islamabad (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fiskalpolitischer Schaden durch Cum-Cum-Geschäfte (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Förderung höherer Tierhaltungsstufen in Bezug auf Planungssicherheit und Tierwohl (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fortsetzung des Dialogs zu Neu- und Ausbauvorhaben für den Schienenverkehr im Deutschlandtakt zwischen Hamburg und Hannover (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gefahren für die innere Sicherheit (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gerichtsurteil zur Rechtswidrigkeit der Verlängerung von Kontrollen der Bundespolizei an der Grenze zu Österreich (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Helfergleichstellung im Katastrophenschutz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Klimaschutzverträge mit der Industrie vor dem Hintergrund hoher Energie- und Bürokratiekosten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kooperation mit Israel im Kontext der humanitären Lage im Gazastreifen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kosten für die Stelle der Bundestierschutzbeauftragten im Jahr 2024 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kritik der AG Kritis zu Ausfällen des BOS-Digitalfunknetzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mehrkosten durch den Verwaltungsaufwand für die geplante Umgestaltung des Bürgergeldes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mobilisierung von Finanzquellen zur Bekämpfung des Hungers (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Pläne zur Abschaffung des Gebäudeenergiegesetzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Möglicher Pushbackdeal Zyperns mit Syrien (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Möglicher Verstoß gegen die Wahrung des Dienstgeheimnisses im Zusammenhang mit der Weitergabe des BfV-Gutachten zur Verfassungsfeindlichkeit (Mündliche Frage)
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- part_of_vorgang → Nationalitäten mit den meisten Asylanträgen in Deutschland (Mündliche Frage)
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