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Schriftliche Frage 196 von Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um nicht an ein öffentliches Wassernetz angeschlossene Haushalte, die durch Dürre und Folgen des Klimaw…

dip / schriftliche_frage 11.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. September 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 196 von Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um nicht an ein öffentliches Wassernetz angeschlossene Haushalte, die durch Dürre und Folgen des Klimaw… Frage 196 (Karl Bär, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um nicht an ein öffentliches Wassernetz angeschlossene Haushalte, die durch Dürre und Folgen des Klimawandels Probleme mit ihrer bisherigen Wasserversorgung durch z. B. eigene Quellen haben, oder Länder und Kommunen als Versorger beim Anschluss an das öffentliche Wassernetz zu unterstützen (Quelle für betroffene Haushalte: www.sw r.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/freiburg/bad enova-bereitet-wassertransporte-inschwarzwaldvor-am-feldberg-wird-trinkwasser-knapp-10 0.html)? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Bettina Hagedorn vom 8. September 2026: Mit dem „Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen“ (Länder-und-Kommunal- Infrastrukturfinanzierungsgesetz — LuKIFG) hat die Bundesregierung die Möglichkeit für die Länder geschaffen, Investitionen auch im Bereich der Wasserversorgung zu tätigen. Einige Länder, wie beispielsweise SachsenAnhalt, machen hiervon bereits Gebrauch. Der Bund stellt den Ländern und Kommunen über das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ insg. 100 Mrd. Euro zur Verfügung. Wofür die Länder im Einzelnen die bereitgestellten Mittel verausgaben, kann auf der betreffenden Internetseite des Bundesministeriums der Finanzen abgerufen werden (siehe: www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Oeffentliche_Finan zen/SVIK/Laender/investitionen-der-laender.html). Mit dem Vorschlag zur Einführung einer neuen Gemeinschaftsaufgabe „Klimaanpassung und Naturschutz“ verfolgt das Bundesumweltministerium auch das Ziel, dass Bund, Länder und Kommunen die Herausforderungen im Bereich der wasserwirtschaftlichen Daseinsvorsorge in Zukunft gemeinsam schultern und so die nötigen Transformationsprozesse für eine klimaresiliente und versorgungssichere Wasser- und Abwasserinfrastruktur beschleunigen können.

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