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Schriftliche Frage 128 von Jan Köstering (DIE LINKE): Gibt es nach Ansicht der Bundesregierung beim dienstlich eingesetzten Messenger Wire Bund Schwierigkeiten bei der Veraktung, die aufgrund de…

dip / schriftliche_frage 15.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 11. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.

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Schriftliche Frage 128 von Jan Köstering (DIE LINKE): Gibt es nach Ansicht der Bundesregierung beim dienstlich eingesetzten Messenger Wire Bund Schwierigkeiten bei der Veraktung, die aufgrund de… Frage 128 (Jan Köstering, Die Linke): Gibt es nach Ansicht der Bundesregierung beim dienstlich eingesetzten Messenger Wire Bund Schwierigkeiten bei der Veraktung, die aufgrund der hohen Sicherheitsstandards entstehen, und findet die Veraktung mittlerweile durchgehend statt? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 15. Mai 2026: Die Bundesregierung ist gemäß § 12 Absatz 2 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien gehalten, dass „Stand und Entwicklung der Vorgangsbearbeitung“ in elektronisch oder in Papierform geführten Akten jederzeit (im Rahmen der Aufbewahrungsfristen) nachvollziehbar sein müssen. Wire Bund ist eines von mehreren IT-Systemen (z. B. Outlook, Videokonferenzsysteme, gemeinsame Dateiablagen), welches eine behördenübergreifende Kommunikation ermöglicht. Wird der Inhalt einer Kommunikation unabhängig vom gewählten IT-System als aktenrelevant gemäß der Richtlinie für das Bearbeiten und Verwalten von Schriftgut (Akten und Dokumenten) in Bundesministerien beurteilt, so ist sie zu überführen und zu verakten. Hierbei können etablierte IT- Lösungen und Fachverfahren, wie z. B. die E-Akte Bund, technisch unterstützen.

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