Schriftliche Frage 33/34 von Dr. Anna Rathert (AfD): Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Kosten für die Ausstellung „Glocken und Kanonen“ des Goethe-Instituts in Vilnius, und a…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 33/34 von Dr. Anna Rathert (AfD): Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Kosten für die Ausstellung „Glocken und Kanonen“ des Goethe-Instituts in Vilnius, und a…
Frage 33 (Dr. Anna Rathert, AfD):
Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Kosten für die Ausstellung „Glocken und Kanonen“ des Goethe-Instituts in Vilnius, und auf welcher Grundlage erfolgte die Auswahl der beteiligten Künstlerin Basma al-Sharif (siehe Berichterstattung hierzu: www.faz.net/agenturmeldu ngen/dpa/auswaertiges-amt-ruegt-goethe-institut-f uer-ausstellung-200702011.html)?
Frage 34 (Dr. Anna Rathert, AfD):
Wird es in Bezug auf die Ausstellung „Glocken und Kanonen“ des Goethe-Instituts in Vilnius, bei welcher die beteiligte Künstlerin Basma al-Sharif in den sozialen Medien das Existenzrecht Israels geleugnet hat, außer einer Rüge weitere Konsequenzen seitens der Bundesregierung geben, um ähnliche antisemitische, israelfeindliche Vorfälle bei zukünftigen Ausstellungen deutscher Mittlerorganisationen zu vermeiden, und wenn ja, welche (siehe Berichterstattung hierzu: www.fa z.net/agenturmeldungen/dpa/auswaertiges-amt-ru egt-goethe-institut-fuer-ausstellung-20070201 1.html)?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 20. April 2026:
Die Fragen 33 und 34 werden zusammen beantwortet. Die Ausstellung „Glocken und Kanonen. Zeitgenössische Kunst in Zeiten von Militarisierung“ war eine Kooperation zwischen dem Contemporary Art Centre Vilnius (CAC), dem Goethe-Institut in Vilnius und der Akademie der Künste (AdK) in Berlin. Die Ausstellung wurde vom CAC kuratiert und lief vom 16. Oktober 2025 bis 1. März 2026 im CAC. Die Auswahl aller beteiligten Künstler erfolgte durch das CAC (als Kurator der Ausstellung) in Abstimmung mit dem Goethe-Institut und der AdK. Das Goethe-Institut hat das Auswärtige Amt im Vorfeld der Veranstaltung nicht einbezogen. An den Gesamtkosten für die Ausstellung hat sich das Goethe-Institut mit 106.000 Euro beteiligt. Das Auswärtige Amt hat das Thema mit dem Goethe-Institut mit großem Nachdruck aufgenommen und die notwendige Sorgfalt im Vorfeld der Planung und Konzeption von Veranstaltungen unterstrichen. Das Goethe-Institut überprüft derzeit seine internen Prozesse auf Bitten des Auswärtigen Amts, um ein verbessertes Monitoring von geplanten bzw. laufenden Projekten sicherzustellen. Das Auswärtige Amt steht dazu im kontinuierlichen Austausch mit dem Goethe-Institut.
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