Schriftliche Frage 50 von Pierre Lamely (AfD): Wie erklärt die Bundesregierung den Umstand, dass trotz einer Steigerung der installierten Leistung von Wind- und Solaranlagen um rund 67 Pr…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 50 von Pierre Lamely (AfD): Wie erklärt die Bundesregierung den Umstand, dass trotz einer Steigerung der installierten Leistung von Wind- und Solaranlagen um rund 67 Pr…
Frage 50 (Pierre Lamely, AfD):
Wie erklärt die Bundesregierung den Umstand, dass trotz einer Steigerung der installierten Leistung von Wind- und Solaranlagen um rund 67 Prozent seit dem Jahr 2020 von 113,2 GW (www.energy-charts.info/charts/installed_power/c hart.htm?c=DE&legendItems=0x00d&year= 2020) auf knapp 190 GW (www.energy-charts.inf o/charts/installed_power/chart.htm?c=DE&legend Items=1x00d&year=2026) und damit verbundenen Förderkosten von bis zu 120 Mrd. Euro (da Finanzierung im Jahr 2022 von EEG-Umlage auf Bundeshaushalt „umgestellt“ wurde, setzt sich Kostensumme aus verschiedenen Quellen zusammen: Summe der Förderkosten basiert auf kumulierten Werten der EEG-Jahresabrechnungen [www.netztransparenz.de/de-de/Erneuerbare-Ener gien-und-Umlagen/EEG/Transparenzanforderung en/EEG-Konten%C3%BCbersicht, dort entsprechende Jahresberichte abrufbar] und Ausgaben gemäß Einzelplan 60 der Bundeshaushalte [dort Anlage Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds]) die tatsächliche Stromproduktion dieser Energieträger im ersten Quartal 2026 mit 54,2 TWh (https://energy-charts.info/charts/energ y/chart.htm?l=de&c=DE&interval=quarter&yea r=2026&partsum=1&legendItems=fw3w1&quart er=1) unter dem Wert des ersten Quartals 2020 mit 56,9 TWh (https://energy-charts.info/charts/e nergy/chart.htm?l=de&c=DE&interval=quarter& year=2020&partsum=1&legendItems=fw3w1&qu arter=1) lag, und welche Schlussfolgerungen zieht sie daraus für die zukünftige Sicherstellung der Importunabhängigkeit von fossilen Energieträgern?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 21. April 2026:
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien schwankt mit dem Windaufkommen und der Sonneneinstrahlung. Im Jahr 2020 wies das erste Quartal ein sehr hohes Windaufkommen auf, im Jahr 2026 indes ein geringes. Dies erklärt die unterschiedliche Stromerzeugung aus Windenergie in den ersten Quartalen der Jahre 2020 und 2026. Ende des Jahres 2025 lag die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bei 290 Terawattstunden, und damit um ca. 14 Prozent höher als im Jahr 2020. Der spezifische Förderbedarf, also das, was der Fördergeber pro erzeugter Kilowattstunde an EEG-Förderkosten ausgibt, ist indes gesunken; von knapp 13 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2020 auf rund 7 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2024. Die erneuerbaren Energien reduzieren die Abhängigkeit von den Importen fossiler Energieträger. Denn durch heimische Erzeugung erneuerbaren Stroms werden weniger Importe von Steinkohle und Erdgas benötigt sowie auch von Erdöl, soweit der erneuerbar erzeugte Strom in den Sektoren Gebäudewärme und Verkehr verwendet wird.
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