Schriftliche Frage 123 von Uwe Schulz (AfD): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu den aktuellen Entwicklungen der deutschen Ausfuhren nach China und Einfuhren aus China vor…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 123 von Uwe Schulz (AfD): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu den aktuellen Entwicklungen der deutschen Ausfuhren nach China und Einfuhren aus China vor…
Frage 123 (Uwe Schulz, AfD):
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu den aktuellen Entwicklungen der deutschen Ausfuhren nach China und Einfuhren aus China vor, und welche behördlichen Monitoring- und Prüfverfahren nutzt die Bundesregierung, um eine mögliche Handelsumlenkung chinesischer Waren nach Deutschland infolge internationaler Zollund Handelskonflikte zu erkennen?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Thomas Steffen vom 9. März 2026:
Gemäß aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind die deutschen Exporte nach China im Jahr 2025 auf 81,3 Mrd. Euro zurückgegangen (- 9,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2024), während die Importe aus China auf 170,6 Mrd. Euro angestiegen sind (+ 8,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2024). Hieraus folgt für das Jahr 2025 ein Handelsdefizit Deutschlands gegenüber China in Höhe von 89,3 Mrd. Euro (Anstieg um 22,4 Mrd. Euro gegenüber dem Jahr 2024). Die für die gemeinsame Handelspolitik zuständige Europäische Kommission hat angesichts zunehmender Handelskonflikte eine Task Force zum Importmonitoring geschaffen, die monatlich die neuesten Erkenntnisse über die Entwicklung der globalen Handelsströme in einem Dashboard aktualisiert und eine datengestützte Grundlage für etwaige Maßnahmen auf EU-Ebene schafft.
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