Schriftliche Frage 171 von Peter Felser (AfD): Teilt die Bundesregierung hinsichtlich der aktuellen Pressemeldungen (www.agrarheute.com/pol itik/absurd-eu-will-sojaanbau-europa-schaden-fo…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
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Schriftliche Frage 171 von Peter Felser (AfD): Teilt die Bundesregierung hinsichtlich der aktuellen Pressemeldungen (www.agrarheute.com/pol itik/absurd-eu-will-sojaanbau-europa-schaden-fo…
Frage 171 (Peter Felser, AfD):
Teilt die Bundesregierung hinsichtlich der aktuellen Pressemeldungen (www.agrarheute.com/pol itik/absurd-eu-will-sojaanbau-europa-schaden-fol gen-waeren-dramatisch-638989) zu Plänen der EU-Kommission, Sojabohnen als Kultur mit hohem Risiko für Landnutzungsänderungen einzustufen, die Kritik der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop), dass diese Pläne der EU-Kommission die Rohstoffbasis für die nationale Proteinversorgung gefährden und zudem Nachteile für Sojaanbauer und Tierhalter drohen, und plant die Bundesregierung Maßnahmen, um diese Pläne der EU-Kommission umgehend zu stoppen, und wenn nein, warum nicht?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher vom 13. Februar 2026:
Die zitierte Pressemeldung bezieht sich auf den Bericht der EU- Kommission vom 20. Januar 2026 zum Stand der Produktionsausweitung relevanter Nahrungs- und Futtermittelpflanzen weltweit. Darin kommen die Kommissionsdienste zur Schlussfolgerung, dass Palmöl und Sojabohnen ein hohes Landnutzungsrisiko aufweisen. Der Bericht sieht vor diesem Hintergrund eine Änderung der Delegierten Verordnung (EU) 2019/807 vor. Demnach wäre die Anrechenbarkeit von Sojaöl als Biokraftstoff auf die Treibhausgasminderungsquote künftig nicht mehr möglich. Die Kommission hat dazu ein öffentliches Anhörungsverfahren eingeleitet. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Einsatz alternativer Kraftstoffe, inklusive Biokraftstoffe, voranzubringen und den heimischen Anbau von Proteinpflanzen (inklusive Soja) zu stärken. Entsprechend arbeitet die Bundesregierung derzeit an einer ausgewogenen Positionierung, die auch die Bedürfnisse der heimischen Sojaproduzentinnen und Sojaproduzenten, Ölmühlen, Ernährungswirtschaft und Tierhalterinnen und Tierhalter berücksichtigen wird.
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