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Schriftliche Frage 124 von Tarek Al-Wazir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welches Ergebnis hat die Bedarfsplanüberprüfung des Bundesverkehrswegeplans 2030 ergeben hinsichtlich der Prognose der zukünftig zu erwarten…

dip / schriftliche_frage 30.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Januar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.

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Schriftliche Frage 124 von Tarek Al-Wazir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welches Ergebnis hat die Bedarfsplanüberprüfung des Bundesverkehrswegeplans 2030 ergeben hinsichtlich der Prognose der zukünftig zu erwarten… Frage 124 (Tarek Al-Wazir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welches Ergebnis hat die Bedarfsplanüberprüfung des Bundesverkehrswegeplans 2030 ergeben hinsichtlich der Prognose der zukünftig zu erwartenden Gütermengen (Kapazitätsänderung), die über die Wasserstraße transportiert werden, und wie begründet die Bundesregierung die Entscheidung (ökonomisch, ökologisch und technisch), eine Schleuse statt eines Schiffshebewerks in Scharnebeck zu errichten? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Hirte vom 27. Januar 2026: Trotz einer verkehrsträgerübergreifend steigenden Güterverkehrsmenge der Verkehrsprognose 2040 ist beim Güterverkehrsaufkommen bei der Binnenschifffahrt ein deutlicher Rückgang zu erwarten (–37 Prozent). Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist ein Strukturwandel im Güterverkehr, denn es wird ein starker Rückgang bei Massen- und Energiegütern wie Kohle, Koks, Mineralölprodukten oder Erzen erwartet, die bisher auf Schiene und Wasserstraße transportiert wurden. Die Entscheidung für eine Schleuse wurde getroffen, weil sie technisch einfacher, ökonomisch günstiger und ökologisch nachhaltiger ist als ein neues Schiffshebewerk und gleichzeitig die Engpasssituation am Elbe- Seitenkanal langfristig beseitigt.

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