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Schriftliche Frage 79 von Sahra Mirow (DIE LINKE): Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die soziale Spaltung in Baden-Württemberg in den letzten 20 Jahren (bitte jeweils die aktuell…

dip / schriftliche_frage 23.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 19. Januar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Schriftliche Frage 79 von Sahra Mirow (DIE LINKE): Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die soziale Spaltung in Baden-Württemberg in den letzten 20 Jahren (bitte jeweils die aktuell… Frage 79 (Sahra Mirow, Die Linke): Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die soziale Spaltung in Baden-Württemberg in den letzten 20 Jahren (bitte jeweils die aktuellen Zahlen und diejenigen für die Jahre 2015 und 2005 angeben) mit Blick auf die Anzahl der Einkommensmillionäre, die Anzahl der Personen mit einem steuerpflichtigen Einkommen über 100.000 Euro, die Anzahl der Minderjährigen in SGB-II-Bedarfsgemeinschaften und die Anzahl der Personen unter der Armutsrisikoquote entwickelt (falls Werte für die erfragten Jahre nicht zur Verfügung stehen, bitte nächstverfügbare Werte angeben)? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Kerstin Griese vom 21. Januar 2026: Die erfragten Daten zur Anzahl der Einkommensmillionäre sowie der Personen mit einem steuerpflichtigen Einkommen über 100.000 Euro in Baden-Württemberg liegen der Bundesregierung nicht vor. Im September 2025 (aktueller Wert) gab es rund 168.000 Personen unter 18 Jahren in Bedarfsgemeinschaften nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch in Baden-Württemberg. Im Jahresdurchschnitt 2005 waren es rund 146.000 (September 2005: 161.000) und im Jahresdurchschnitt 2015 rund 147.000 Personen (September 2015: 147.000). Weitere Daten sind auf den Statistikseiten der Bundesagentur für Arbeit unter https://sta tistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Form ular.html?nn=1524052&topic_f=zeitreihekreise-zr-gruarb zu finden. Die Armutsrisikoquote ist eine statistische Maßgröße für die Einkommensverteilung. Sie liefert keine Information über individuelle Bedürftigkeit. Ihre Höhe hängt u. a. von der zugrundeliegenden Datenbasis, der Bezugsgröße, dem regionalen Bezug und der Gewichtung der Haushaltsmitglieder bei der Bestimmung des Nettoäquivalenzeinkommens ab. Der Indikator ist insbesondere für Teilpopulationen sehr volatil und kann je nach Datenquelle unterschiedlich ausfallen. Daten in regionaler Gliederung stellen die statistischen Ämter auf ihrem Statistikportal unter: www.statistikportal.de/de/sbe/ergebnisse/einkommen-armutsgefaehrdun g-und-soziale-lebensbedingungen/gefaehrdung-durch-armut bzw. www. statistikportal.de/de/sbe/ergebnisse/einkommen-armutsgefaehrdungundsoziale-lebensbedingungen/armutsgefaehrdung-und zur Verfügung. Die bislang separat durchgeführte Erhebung „Leben in Europa“ (EU-SILC) wurde im Erhebungsjahr 2020 in den Mikrozensus als Unterstichprobe integriert. Durch die damit verbundenen methodischen Anpassungen ist für beide Datensätze ein Vergleich der Daten ab dem Erhebungsjahr 2020 mit den Vorjahren nicht möglich (Zeitreihenbruch).

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