Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH
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Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Ziel unserer Arbeit ist es Menschen, die unfassbares Leid erfahren haben, neue Perspektiven zu eröffnen: sie in unsere Gesellschaft zu integrieren und ihnen so ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Gleichsam setzen wir uns für die Sichtbarmachung von Menschenrechtsverletzungen und das Recht auf Gesundheit ein.
Unsere Patient:innen wurden gefoltert, verfolgt, zwangsrekrutiert, inhaftiert oder haben schwerste Kriegsgewalt erlebt. Nicht selten sahen sie mit an, wie ihre Angehörigen ums Leben kamen oder misshandelt wurden. Auf ihrer Flucht nach Europa wurden viele erneut traumatisiert durch Schlepperbanden, die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer, staatliche Sicherheitskräfte oder die Zustände in Auffanglagern.
Die Hilfesuchenden leiden oftmals an Depressionen, sich aufdrängenden Erinnerungen, Angstzuständen und Panikattacken, schweren Alpträumen, Konzentrationsproblemen und impulsiven Gefühlsausbrüchen.
Im Zentrum ÜBERLEBEN erhalten traumatisierte Geflüchtete einen geschützten Raum und umfassende Unterstützung in Form von allgemeinmedizinischer, psychotherapeutischer oder psychiatrisch medikamentöser Behandlung, sozialer Begleitung und integrativen Angeboten zur beruflichen Qualifizierung. Speziell geschulte Dolmetscher:innen sorgen für die Verständigung zwischen Patient:innen und Behandler:innen wie Sozialarbeiter:innen.
Ein vergleichbares Angebot gibt es im regulären Gesundheitssystem nicht.
Die Interessen unserer Patient:innen vertreten wir auf verschiedenen Ebenen. Mit Behörden und Ministerialverwaltungen tauschen wir uns fachlich aus und bringen unsere Expertise in bestehende und zu entwickelnde Prozesse ein, um so die Situation für geflüchtete Menschen mit psychosozialen Bedarfen zu verbessern. Gegenüber Politiker:innen machen wir Fachgesprächen auf Problemstellungen aufmerksam und geben politische Empfehlungen zu Lösung der von uns identifizierten Problemstellungen ab. Als Expert:innen im Parlament werden wir regelmäßig zu Themen unsere Patient:innen betreffend angehört.
Interessenbereiche: Migration; Ausländer- und Aufenthaltsrecht; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Integration; Asyl und Flüchtlingsschutz; Gesundheitsförderung
Relationen
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