Schriftliche Frage 120 von Dr. Zoe Mayer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Setzt sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene für ein ausnahmsloses Verbot des Transportes (inklusive Schiffstransporte) von landwir…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. Oktober 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
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Schriftliche Frage 120 von Dr. Zoe Mayer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Setzt sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene für ein ausnahmsloses Verbot des Transportes (inklusive Schiffstransporte) von landwir…
Frage 120 (Dr. Zoe Mayer, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Setzt sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene für ein ausnahmsloses Verbot des Transportes (inklusive Schiffstransporte) von landwirtschaftlich genutzten Tieren aus der EU in Drittstaaten ein, und wenn nicht, warum nicht?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher vom 20. Oktober 2025:
Die Europäische Kommission setzt anstelle eines Exportverbotes auf höhere Anforderungen zum Schutz von Tieren beim Transport sowie auf eine bessere Durchsetzung der Transportvorschriften in Drittländern. Ihr Verordnungsvorschlag zur Ablösung der bestehenden „EU-Tierschutz- Transportverordnung“ enthält unter anderem höhere Zulassungsanforderungen an Organisatoren und Tiertransportschiffe, Vorschriften für Zertifizierungsstellen zur besseren Überwachung und Durchsetzung von EU- Tiertransportvorschriften in Drittländern sowie Maßnahmen zur Verhinderung von Grenzabweisung. Transportverbote in Drittländer sowie eine Beschränkung der Beförderungsdauer auf dem Seeweg finden aktuell aber keine mehrheitliche Unterstützung auf europäischer Ebene. Die Bundesregierung wird sich auf EU-Ebene weiter für deutliche Verbesserungen bei Tiertransporten in Drittländer einsetzen, zum Beispiel durch wirksame Notfallpläne.
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