Bundesverband Berufsbildung International e.V.
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Bundesverband Berufsbildung International e.V.
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Im Rahmen unserer Interessenvertretung setzen wir uns auf politischer Ebene für eine nachhaltige und zukunftsorientierte internationale Berufsbildungszusammenarbeit ein. In Gesprächen mit dem Bundeskanzleramt, den Bundesministerien sowie Mitgliedern des Deutschen Bundestages machen wir auf zentrale Themen aufmerksam, die für die Gestaltung globaler Bildungszusammenarbeit sowie für die Sicherung von Fachkräften von hoher Relevanz sind.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den internationalen Austausch durch Berufsbildungsprojekte und Wissenstransfer. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen in verschiedenen Weltregionen zu fördern. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens spielt hierbei eine zentrale Rolle. Wir möchten Menschen weltweit dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung.
Ein zentrales Anliegen ist die qualitative Verbesserung von Bildungs-, Weiterbildungs- und Berufsbildungsangeboten weltweit. Wir setzen uns für nachhaltige, hochwertige und barrierefreie Bildung ein – als Grundpfeiler individueller Entwicklung und gesellschaftlicher Teilhabe. Bildung darf kein Privileg sein, sondern muss global zugänglich und zukunftsfähig gestaltet werden.
Wir adressieren aktuelle Herausforderungen, die die internationale Berufsbildungszusammenarbeit prägen: Dazu gehören der digitale Wandel, die Förderung von Mädchen und Frauen, der Aufbau internationaler Fachkräftebrücken, die Stärkung grüner Berufsfelder (Green Jobs), die Inklusion benachteiligter Gruppen, menschenwürdige Arbeit sowie die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.
In diesem Zusammenhang setzen wir uns auch dafür ein, die Rekrutierungsprozesse für internationale Fachkräfte effizienter und praxisnäher zu gestalten. Unser Ziel ist es, bestehende bürokratische Hürden abzubauen und den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt transparenter und zugänglicher zu machen. Ein modernes Fachkräfteeinwanderungsgesetz allein reicht nicht aus – es braucht begleitende Bildungs- und Beratungsstrukturen, die Brücken zwischen Herkunfts- und Aufnahmeländern schlagen.
Der BVBBI setzt sich ein dafür, das Budget für Entwicklungszusammenarbeit nicht weiter zu kürzen, sondern aufzustocken, damit Deutschland seine Rolle als verlässlicher Partner einkommensschwacher Länder stärken kann, gerade in Zeiten, in denen sich viele Länder – darunter die USA – aus der Entwicklungsfinanzierung zurückziehen. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit genießt weltweit hohes Ansehen und trägt wesentlich zu stabilen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen bei. Der BVBBI wird Fachtagungen zu aktuellen Themen der Entwicklungszusammenarbeit organisieren und dazu ggf . auch politischen Akteure einladen bzw. mit ihnen ins Gespräch treten.
Interessenbereiche: Schulische Bildung; Industriepolitik; Außenwirtschaft; Ausländer- und Aufenthaltsrecht; Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik; Migration; Handwerk; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Berufliche Bildung; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Hochschulbildung; Politisches Leben, Parteien; Entwicklungspolitik; Kleine und mittlere Unternehmen; Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Integration; Internationale Beziehungen; Handel und Dienstleistungen; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; EU-Gesetzgebung
Relationen
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