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Schriftliche Frage 12 von Leif-Erik Holm (AfD): Wie viel Strom aus Kernenergie hat Deutschland im Rahmen des grenzüberschreitenden Stromhandels im ersten Quartal 2025 importiert (bitte nac…

dip / schriftliche_frage 09.05.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 5. Mai 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

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Schriftliche Frage 12 von Leif-Erik Holm (AfD): Wie viel Strom aus Kernenergie hat Deutschland im Rahmen des grenzüberschreitenden Stromhandels im ersten Quartal 2025 importiert (bitte nac… Frage 12 (Leif-Erik Holm, AfD): Wie viel Strom aus Kernenergie hat Deutschland im Rahmen des grenzüberschreitenden Stromhandels im ersten Quartal 2025 importiert (bitte nach Monaten aufschlüsseln)? Antwort des Staatssekretärs Dr. Philipp Nimmermann vom 6. Mai 2025: Das Volumen des Außenhandels mit Strom erlaubt keine Aussage über die Versorgungssicherheit oder die Verfügbarkeit von Kraftwerken in Deutschland, vielmehr belegen hohe Export- und Importwerte den gut funktionierenden europäischen Elektrizitätsbinnenmarkt, der dazu beiträgt, die gesamteuropäische Wohlfahrt zu erhöhen. Die grenzüberschreitende Marktkopplung ermöglicht, dass Strom im europäischen Verbund immer dort erzeugt wird, wo dies am kostengünstigsten möglich ist. Deutschland und die anderen europäischen Länder können so wechselseitig von den jeweils günstigsten Erzeugungsbedingungen profitieren und Verbraucher Kosten sparen. In allen ausgewiesenen Zeiträumen wäre es möglich gewesen, Deutschlands Stromnachfrage auch ausschließlich mit inländischen Kraftwerken zu decken. Einmal ins Netz eingespeister Strom lässt sich nicht mehr einem bestimmten Energieträger zuordnen. Deshalb ist es auch nicht möglich, Deutschlands Importe von Strom aus Kernenergie zu quantifizieren. Dafür gibt es keine wissenschaftlich belastbare Methode. Zudem ist Deutschland zentrale Drehscheibe für den Stromhandel in Europa, sodass Importmengen auch Transitflüsse enthalten, die durch Deutschland zu anderen europäischen Staaten durchgeleitet werden. Eine hilfsweise Annäherung an die Größenordnung energieträgerspezifischer Importmengen kann jedoch mithilfe vorliegender Daten zur Erzeugung und zum Außenhandel vorgenommen werden. So kann für die Zeitspannen, in denen Strom nach Deutschland importiert wird, der Erzeugungsmix des jeweiligen Exportlandes mit den jeweiligen Importmengen multipliziert werden. Zu beachten ist dabei, dass zur Berechnung die Daten des kommerziellen Außenhandels herangezogen werden, nicht die der physikalischen Stromflüsse. Im sogenannten Flow-Based Market Coupling in Europa werden allerdings keine bilateralen Austausche zwischen zwei Ländern ermittelt, sondern Nettopositionen (Summenex- bzw. -importe), die aggregiert über alle Länder Null ergeben müssen und die Netznebenbedingungen einhalten. Die bilateralen Handelsaustausche sind somit lediglich algorithmisch berechnete Hilfsgrößen für die internen Fahrplanmanagementsysteme der Übertragungsnetzbetreiber. Ihnen liegen keine realen Handelsgeschäfte zugrunde. Die angefragten Daten, die nach der oben beschriebenen hilfsweisen Annäherung berechnet wurden, finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. 2025 In GWh Januar Februar März 1. Quartal (1) Importe Kernenergie    919    833    946   2.698 (2) Gesamte Stromimporte  5.073  5.553  5.405  16.031 (3) Stromverbrauch 44.171 39.913 39.971 124.055 Anteil Kernenergie an Stromimporten 18 % 15 % 18 % 17 % Anteil Kernenergie am Stromverbrauch  2 %  2 %  2 %  2 % Auf der SMARD-Plattform stellt die Bundesnetzagentur Daten, die nach derselben hilfsweisen Annäherung berechnet wurden, in monatlicher Auflösung bereit. Auf der Themenseite www.smard.de/page/home/topi c-article/211816/214548 können Sie sie jederzeit nachvollziehen.

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