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Schriftliche Frage 52 von Jan Köstering (DIE LINKE): Welche Hilfeleistungen plant die Bundesregierung derzeit für die vom Erdbeben in Thailand und Myanmar betroffenen Menschen?

dip / schriftliche_frage 11.04.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 52 von Jan Köstering (DIE LINKE): Welche Hilfeleistungen plant die Bundesregierung derzeit für die vom Erdbeben in Thailand und Myanmar betroffenen Menschen? Frage 52 (Jan Köstering, Die Linke): Welche Hilfeleistungen plant die Bundesregierung derzeit für die vom Erdbeben in Thailand und Myanmar betroffenen Menschen? Antwort der Staatssekretärin Susanne Baumann vom 7. April 2025: Die Situation in Thailand bedarf nach aktuellem Stand der Bundesregierung keiner internationalen Hilfe, daher konzentriert sich die Hilfe auf Myanmar. Über bereits bestehende humanitäre Projektförderungen in der Region unterstützt die Bundesregierung die durch das Erdbeben betroffene Bevölkerung, u. a. über Projekte deutscher Hilfsorganisationen. Außerdem sind mehrere deutsche Nichtregierungsorganisationen in Myanmar tätig, die aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert werden. Zusätzlich bereitet das Deutsche Rote Kreuz mit deutscher Finanzierung eine Hilfslieferung über die humanitäre Luftbrücke der EU vor. Dadurch sollen 3.500 besonders vulnerable Menschen in den Regionen Mdalay, Bago, Sagaing und Naypitaw erreicht werden. Für den Länderfonds Myanmar des Amtes der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat die Bundesregierung 5 Mio. Euro bereitgestellt. An der finanziellen Unterstützung über den Zentralen Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) ist die Bundesregierung maßgeblich beteiligt. Von den 5 Mio. Euro, die bereitgestellt wurden, stammen 20 Prozent aus deutschen Mitteln. Über die flexible Förderung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) ist die Bundesregierung zudem maßgeblich beteiligt.

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