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Schriftliche Frage 57 von Maren Kaminski (DIE LINKE): Plant die Bundesregierung angesichts der aktuellen Überschwemmungen in Mosambik (www.ta gesschau.de/ausland/afrika/uberschwemmungen-s uedlic…

dip / schriftliche_frage 06.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 57 von Maren Kaminski (DIE LINKE): Plant die Bundesregierung angesichts der aktuellen Überschwemmungen in Mosambik (www.ta gesschau.de/ausland/afrika/uberschwemmungen-s uedlic… Frage 57 (Maren Kaminski, Die Linke): Plant die Bundesregierung angesichts der aktuellen Überschwemmungen in Mosambik (www.ta gesschau.de/ausland/afrika/uberschwemmungen-s uedliches-afrika-100.html), von deren Folgen Hunderttausende Menschen betroffen sind und zahlreiche Infrastruktur zerstört wurde, ihre humanitären Hilfen zu erhöhen, stärker mit internationalen Partnern zu koordinieren und langfristige Entwicklungs- sowie Resilienzprojekte zu fördern, um die Bevölkerung nachhaltig zu unterstützen, und wenn ja, welche genau und in welchem Umfang (bitte auch den entsprechenden Zeitplan angeben), und wenn nein, warum nicht? Antwort des Staatssekretärs Dr. Géza Andreas von Geyr vom 5. Februar 2026: Die Bundesregierung hat auf die verheerenden Überschwemmungen in Mosambik schnell und umfassend reagiert, um die notleidende Bevölkerung bedarfsgerecht zu unterstützen. Aus Mitteln der humanitären Hilfe der Bundesregierung – wurden in diesem Jahr bislang bereits 3,3 Mio. Euro für Projekte in Mosambik zur Verfügung gestellt, darunter 2 Mio. Euro für das Welternährungsprogramm (WFP) und 600.000 Euro für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), die auch für die Bewältigung der Folgen der aktuellen Überschwemmungskatastrophe genutzt werden können. Mit diesen Mitteln können die betroffenen Menschen beispielsweise mit Lebensmitteln, Wasser, Sanitär- und Hygienemaßnahmen und Unterkünften versorgt werden; – wird eine Soforthilfemaßnahme des Deutschen Roten Kreuzes in Höhe von 180.000 Euro gefördert. Damit werden elementare Hilfsgüter und Notunterkünfte für die betroffene Bevölkerung bereitgestellt. Von dieser Maßnahme sollen 15.000 Menschen profitieren; – werden vom Technischen Hilfswerk Hilfsgüter (Wasserfilter, Küchensets und Familienzelte) über das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union (EU) im Gesamtvolumen von 360.000 Euro bereitgestellt; – ist ein humanitäres Botschaftsprojekt mit einem Volumen von bis zu 100.000 Euro in Vorbereitung, mit dem den von den Überschwemmungen Betroffenen schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet wird; – zahlt die Bundesregierung in den Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) ein. Der CERF hat zur Bewältigung der Überschwemmungsfolgen kurzfristig 5 Mio. US-Dollar bereitgestellt. Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zwischen Deutschland und Mosambik zielt u. a. darauf ab, nachhaltig und langfristig die Resilienz des Landes gegenüber den negativen Auswirkungen des Klimawandels zu stärken. Aufbauend auf den Erfahrungen immer wiederkehrender Wetterextreme werden seit Jahren umfangreiche Projekte und Programme im Bereich der klimafreundlichen Stadtentwicklung und des Küstenschutzes geleistet, die die Klimaresilienz in Gemeinden stärken (aktuelles Portfolio ca. 178 Mio. Euro inklusive Ko-Finanzierung anderer Partner). Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation wird geprüft, wie aus dem bestehenden EZ-Portfolio weitere Unterstützung für Betroffene geleistet werden kann. Mittel- und langfristig wird die deutsche EZ weiter Gemeinden bei der Erstellung lokaler Klima-Anpassungspläne beraten, Saatgut bereitstellen sowie Schulen und Berufsbildungsinstitutionen rehabilitieren.

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