STADA Arzneimittel AG
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STADA Arzneimittel AG
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
STADA ist ein führender Hersteller hochwertiger Arzneimittel. Mit einer langjährigen Tradition, die im Apothekengewerbe verwurzelt ist, sind wir seit über 130 Jahren als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner anerkannt. Mit unseren Produkten unterstützen wir Menschen dabei, gesund und fit zu bleiben und zu werden. Mit unseren bewährten Generika sorgen wir dafür, dass die tägliche Gesundheitsversorgung erschwinglich und preiswert bleibt.
Als Gesundheitskonzern mit Systemrelevanz haben wir den Auftrag, uns um die Gesundheit der Menschen zu kümmern. Dazu gehört auch die Interessenvertretung auf politischer Ebene zur Sicherstellung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit lebensnotwendigen Arzneimitteln.
Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages geführt. Diese dienen der Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich der Themenfelder Arzneimittel, Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Pflege, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit – auch im Hinblick auf die Situation der Beschäftigten des Unternehmens – von großer Bedeutung sind.
Dabei geht es unter anderem um das Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG), das Cannabisgesetz (CanG), das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV), das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) sowie die europäische Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser (KARL, engl.: UWWTD).
Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Abende und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt.
Interessenbereiche: Gesundheitsversorgung; Pflege; Arzneimittel; Gesundheitsförderung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; EU-Gesetzgebung
Regelungsvorhaben:
- EU-Richtlinie zur Behandlung kommunaler Abwässer (UWWTD): Die geplante vierte Reinigungsstufe in Kläranlagen, wie sie im Rahmen der EU-Richtlinie zur kommunalen Abwasserbehandlung vorgesehen ist, trifft generische Arzneimittelhersteller finanziell besonders hart. In Verbindung mit bestehenden Festbetragsstrukturen und dem Preismoratorium entsteht ein erheblicher wirtschaftlicher Druck, der die Versorgungssicherheit gefährden kann. Aus diesem Grund sprechen wir uns dafür aus, die Richtlinie zu überarbeiten und praxistauglicher zu gestalten.
- Überarbeitung der gesetzlichen Preisregulierungen für generische Arzneimittel: Wir plädieren für eine grundlegende Neuausrichtung der staatlichen Vorgaben zur Preisbildung bei generischen Arzneimitteln. Vorrangiges Ziel ist es, die bisherigen Mechanismen – darunter die Regeln für Rabattverträge, die Struktur der Festbetragsgruppen, der fehlende Inflationsausgleich sowie das bestehende Preismoratorium – kritisch zu überprüfen und zeitgemäß anzupassen. Ebenso sollte die verpflichtende Substitution biologischer Arzneimittel entfallen. Durch diese Reformen soll die zuverlässige Versorgung von Patientinnen und Patienten langfristig gestärkt werden.
Relationen
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