SEFE Securing Energy for Europe
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SEFE Securing Energy for Europe
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die SEFE Securing Energy for Europe GmbH ist über ihre unmittelbaren sowie mittelbaren Beteiligungen weltweit vertreten und hauptsächlich im Erdgashandel, -vertrieb, -speicherung und -transport tätig.
Als internationales Energieunternehmen sorgt SEFE für Energiesicherheit und treibt die Dekarbonisierung seiner Kunden voran. SEFE ist entlang der Energie-Wertschöpfungskette aktiv, von der Beschaffung über den Handel bis hin zu Vertrieb, Transport und Speicherung.
Dank jahrzehntelanger Expertise im Energiehandel und dem kontinuierlichen Ausbau des LNG-Angebots ist SEFE mit einem jährlichen Vertriebsvolumen von rund 200 TWh Gas und Strom einer der wichtigsten Lieferanten von Industriekunden und Stadtwerken in Europa. SEFE beliefert über 50.000 Kunden, von kleinen Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen. Durch Investitionen in saubere Energien und insbesondere in das Wasserstoff-Ökosystem leistet SEFE einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.
SEFE beschäftigt weltweit rund 2.000 Mitarbeitende und ist ein Unternehmen des Bundes. Zum Zwecke der Interessenvertretung wird sich die SEFE mit VertreterInnen der Bundesregierung, sowie des deutschen Bundestages, nur in Ausnahmefällen direkt austauschen, wenn Themen für das unternehmerische Handeln von großer Bedeutung sind.
Interessenbereiche: Außenpolitik; Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU; Klimaschutz; Erneuerbare Energien; EU-Binnenmarkt; Wettbewerbsrecht; Außenwirtschaft; Industriepolitik; Allgemeine Energiepolitik; Energienetze; EU-Gesetzgebung; Handel und Dienstleistungen; Fossile Energien
Regelungsvorhaben:
- Anpassung EU Delegierter Rechtsakt RFNBO: Verschiebung der Additionalität und stündlichen Korrelation auf das Jahr 2035
- Praktikable Definition von Low Carbon Fuels im Delegierten Rechtsakt der EU und verbesserte Rahmenbedingungen für blauen Wasserstoff: Es soll er Delegierte Rechtsakt der EU zur Definition von Low-Carbon-Fuels praktikabler und klarer gestaltet werden. Zudem soll blauer Wasserstoff als pragmatische Lösung zur kosteneffizienten Dekarbonisierung stärker zum Einsatz kommen, auch um dem Einsatz von grünem Wasserstoff den Weg zu ebnen.
- GeoBG: Vermeidung der Verzögerung bei der Genehmigung von Wasserstoff-Speichern.: Gegenstand: Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 07.08.2025 (GeoBG).
"Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung des Ausbaus von Geothermieanlagen, Wärmepumpen und Wärmespeichern sowie zur Änderung weiterer rechtlicher Rahmenbedingungen für den klimaneutralen Ausbau der Wärmeversorgung."
Ziel der bezweckten Einflussnahme:
Vermeidung von Verzögerungen bei der Genehmigung von Wasserstoff-Speichern auf Grundlage bergrechtlicher Verfahrensfristen gemäß GeoBG.
- Förderinstrumentarium mit CfD zum Wasserstoff-Hochlauf: Die Bundesregierung möchte entsprechend Koalitionsvertrag den Wasserstoff-Hochlauf voranbringen. Es werden Hinweise zur Ausgestaltung eines effektiven Instrumentariums insbesondere mit CfD (Contracts for Difference) für Midstreamer mit Hilfe einer Studie gegeben.
- Anwendung hochwertiger, internationaler CO2-Zertifikate im europäischen Emissionshandelssystem: Die Integration hochwertiger internationaler CO2-Zertifikate nach Art. 6.4 des Pariser Abkommens in das EU-ETS I und II ist angeraten, um die Zielstellung des ETS zu unterstützen - ökologisch glaubwürdig, ökonomisch effizient und sozial ausgewogen. Art. 6.4 bietet einen robusten Qualitätsstandard, der den Einsatz solcher Zertifikate verlässlich absichern kann.
Derzeit ist die Nutzung hochwertiger CO2-Zertifikate im EU-ETS jedoch ausgeschlossen, obwohl eine Verbindung zwischen dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt und dem EU-Emissionshandel politisch gewollt ist.
- Winter Hedging Service - Positionspapier zur kosteneffizienten Implementierung der Strategischen Erdgasreserve in Deutschland: Gegenstand ist die geplante Einführung einer Strategischen Erdgasreserve zur Sicherstellung der Erdgasversorgung in Deutschland nach dem Auslaufen der europäischen und nationalen Gasspeicherregelungen ab 2027. Anlass sind mediale Hinweise auf eine künftige gesetzliche Ausgestaltung der strategischen Gasvorsorge. Ziel des Vorschlags ist, die konzeptionellen Grundlagen der Strategischen Erdgasreserve zu begleiten und eine kosten- und markteffiziente Implementierung sicherzustellen. Dabei wird angeregt, die operative Umsetzung der Reserve über bestehende Markt‑ und Bilanzierungsmechanismen zu ermöglichen, um Vorhalte‑ und Betriebskosten zu begrenzen und Marktverzerrungen zu vermeiden.
- Grüngasquote im Gebäudemodernisierungsgesetz: Auf Basis eines Eckpunktepapieres der Regierungsfraktionen vom 24. Februar 2026 zum Gebäudemodernisierungsgesetz soll später in diesem Jahr eine Grüngasquote gesetzlich beschlossen werden. Die Bundesregierung hat zwar bereits einen Entwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz veröffentlicht, allerdings ist darin, wie auch bereits angekündigt worden war, noch keine Regelung zur Grüngasquote enthalten.
Es wird vorgeschlagen, in der künftigen Grüngasquote vorzusehen, den Einsatz von Wasserstoff in KWK-Anlagen anzureizen.
- Zweites Änderungsverfahren zum Flächenentwicklungsplan in der deutschen Nord- und Ostsee: Es soll sichergestellt werden, dass bei der Änderung des Flächenentwicklungsplans in der Nordsee weiterhin eine Fläche für Wind-Elektrolyse vorgesehen wird.
Relationen
Keine Relationen.