Rede von Achim Köhler (AfD) – Brücken bauen, Menschenrechte stärken – Für eine starke Partnerschaft zwischen Deutschland und der Türkei
Teil von Protokoll der 102. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP ZP 10: Brücken bauen, Menschenrechte stärken – Für eine starke Partnerschaft zwischen Deutschland und der Türkei.
Das Protokoll 21/102 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 20.10.2026 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Achim Köhler (AfD) – Brücken bauen, Menschenrechte stärken – Für eine starke Partnerschaft zwischen Deutschland und der Türkei
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Deutschland und die Türkei verbindet weit mehr als eine politische Partnerschaft. Es verbindet uns eine lange Geschichte, eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit und vor allem eine jahrzehntelange Freundschaft.
Millionen von Menschen mit türkischen Wurzeln leben heute dauerhaft in Deutschland.
Unsere deutsch-türkischen Freunde haben hier Familien gegründet, Unternehmen aufgebaut und unser gesellschaftliches Leben mitgestaltet. Diese Verbindung ist etwas Wertvolles, das wir pflegen und weiterhin stärken sollten.
Niemand will daran etwas ändern – auch nicht die AfD,
entgegen anderen Erzählungen hier im Hause.
Als stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe ist mir persönlich der Austausch besonders wichtig. Meine Damen und Herren, ich war vor Kurzem in der Türkei. Wo sind denn Ihre Kollegen? Vor wenigen Tagen wurden der AKP noch die Hände geschüttelt, und heute gibt es einen großen Aufschrei.
Gerade in einer Zeit, in der internationale Konflikte zunehmen, brauchen wir solche Verbindungen und eine solche Freundschaft mehr denn je. Deutschland und die Türkei haben viele gemeinsame Interessen. Das gilt für den Handel, die Wirtschaft, den Tourismus, die Sicherheit und die Zusammenarbeit in der NATO und in den Vereinten Nationen.
Für mich ist entscheidend: Wir dürfen niemals zulassen, dass einzelne schwierige Fragen das Verhältnis zwischen unseren Ländern beeinflussen oder gar schädigen.
Zugleich müssen wir die Souveränität unserer beiden Länder gegenseitig respektieren und Missstände klar benennen, wie zum Beispiel die politische Einflussnahme der Türkei durch DITIB.
Hier sollte die Bundesregierung eine klare Haltung haben. Als deutsche Abgeordnete haben wir die Aufgabe, nur die Interessen der Bürger unseres Landes zu vertreten. Dazu gehört auch, genau hinzuschauen, wenn versucht wird, aus dem Ausland Einfluss auf unsere Politik zu nehmen.
Ich möchte zum Ende einen hoffnungsvollen Gedanken formulieren: Brücken entstehen dort, wo Menschen ohne Brandmauer aufeinander zugehen.
Und genau das sollte unser Ziel sein.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Relationen
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