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Schriftliche Frage 117 von Stefan Seidler (fraktionslos): Wie erklärt die Bundesregierung die Kostensteigerung beim Neubau der Lindaunisbrücke auf 246 Mio. Euro, und wie verteilt sich die Finanzieru…

dip / schriftliche_frage 16.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 12. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.

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Schriftliche Frage 117 von Stefan Seidler (fraktionslos): Wie erklärt die Bundesregierung die Kostensteigerung beim Neubau der Lindaunisbrücke auf 246 Mio. Euro, und wie verteilt sich die Finanzieru… Frage 117 (Stefan Seidler, fraktionslos): Wie erklärt die Bundesregierung die Kostensteigerung beim Neubau der Lindaunisbrücke auf 246 Mio. Euro, und wie verteilt sich die Finanzierung des Vorhabens zwischen unmittelbar aus dem Bundeshaushalt bereitgestellten Mitteln, sowie Finanzierungsbeiträgen der DB InfraGO AG, der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie dem Land Schleswig-Holstein? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Lange vom 12. Oktober 2026: Nach Auskunft der DB InfraGO AG beruhen die Kostensteigerungen beim Ersatzneubau der Schleibrücke Lindaunis auf Preissteigerungen bei Material, Energie und Bauleistungen, gestiegene Anforderungen an Umwelt-, Sicherheits- und Betriebsabläufe sowie die allgemein angespannte Marktsituation in der Bauwirtschaft. Die Havarie der Bestandsbrücke mit erforderlichen Ersatzmaßnahmen hat zu weiteren Kostensteigerungen geführt. Nach der vertraglichen Regelung der Kostenaufteilung für Planung und Bau des Vorhabens zwischen der DB InfraGO AG und dem Land Schleswig-Holstein trägt das Land 68 Prozent der Kosten und die DB InfraGO AG 32 Prozent. Die noch nicht abgeschlossene Kreuzungsvereinbarung nach Bundeswasserstraßengesetz zwischen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und der DB InfraGO AG sieht eine Kostenaufteilung zwischen WSV von rd. 40 Prozent sowie Land/DB InfraGO AG mit einem gemeinsamen Anteil von rd. 60 Prozent vor.

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