Rede von Jörn Wunderlich (DIE LINKE) – Drucksache 16/12476 –Überweisungsvorschlag
Teil von Protokoll der 222. Sitzung des 16. Deutschen Bundestages · TOP 21: Drucksache 16/12476 –Überweisungsvorschlag:.
Text
Rede von Jörn Wunderlich (DIE LINKE) – Drucksache 16/12476 –Überweisungsvorschlag
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Der Parlamentarische Staatssekretär Hartenbach hat die
wesentlichen neuen Bestandteile dieses Gesetzentwurfs
zum Familienrecht zutreffend dargelegt. Er hat auch
gesagt, dass dies inzwischen das vierte Gesetz in dieser
Legislaturperiode ist, mit dem die zum Teil unangenehmen
Nebenfolgen einer Scheidung neu geregelt werden und
versucht wird, die bestehenden Ungerechtigkeiten zu
minimieren. Ich möchte hier nicht nach dem Motto
agieren: Es ist schon alles gesagt worden, aber noch nicht
von jedem. Ich könnte im Grunde nur Gesagtes
wiederholen.
Ich freue mich über die erfolgreichen, sachlichen
Berichterstattergespräche, auch über das erweiterte
Berichterstattergespräch, in dem letztlich die Anträge der
Opposition, egal von welcher Fraktion sie kamen, in den
Gesetzentwurf einflossen. Daher können wir diesem
Gesetzentwurf mit gutem Gewissen zustimmen und
feststellen, dass eine deutliche Verbesserung auf den
Gebieten des Zugewinnausgleichs und des
Vormundschaftsrechts erreicht worden ist. Hinsichtlich der Konten
1) Anlage 4
Jörn Wunderlichpassen wir das Recht ja nur an die tatsächlichen
Gegebenheiten an.
Jetzt habe ich noch knapp vier Minuten Redezeit.
Luftgitarre möchte ich nicht spielen. Ich schenke die
restliche Zeit dem Parlament.
Vielen Dank.
(Beifall bei der LINKEN und der FDP –
Irmingard Schewe-Gerigk [BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN]: Das ist aber schade! Die
Luftgitarre hätte ich mir gern angeguckt!)