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Rede von Dr. Ralf Brauksiepe (CDU/CSU) – Plenarprotokoll 16/73

dip / rede 14.12.2006 · WP 16 · Original ↗

Teil von Protokoll der 73. Sitzung des 16. Deutschen Bundestages.

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Text

Rede von Dr. Ralf Brauksiepe (CDU/CSU) – Plenarprotokoll 16/73 Herr Kollege Kolb, ich bitte ausdrücklich um Entschuldigung, dass ich Ihnen nicht die Gelegenheit zu einer Zwischenfrage gegeben habe. Ich hatte sie zu einem späteren Zeitpunkt erwartet, nämlich dann, als ich darauf hingewiesen habe, dass Sie die Rente mit 67 Jahren ablehnen. Als ich das das letzte Mal gesagt habe, haben Sie eine Zwischenfrage gestellt. Sie bestreiten jetzt also nicht mehr, dass die FDP die Rente mit 67 Jahren ablehnt. Das haben Sie akzeptiert. Deswegen kam die von mir erwartete Zwischenfrage an dieser Stelle nicht. Sie hatten also keine Gelegenheit, sie zu stellen. Dafür bitte ich ausdrücklich um Entschuldigung. Wir sind sehr gespannt darauf, was Sie uns ankündigen werden. Ich habe von 536 000 Arbeitslosen weniger als vor einem Jahr gesprochen. Wir können gerne über die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung reden. Wir haben 317 000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mehr als vor einem Jahr. Ich habe Ihren Beitrag so verstanden, dass Sie einen solchen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Ihren 42 Regierungsjahren nicht hinbekommen haben. Dr. Ralf BrauksiepeIch mache Ihnen ein neues Angebot: Wenn Ihre Kollegin an der Reihe ist, dann soll sie uns das Jahr der 42 Jahre Ihrer Regierungszeit in der Bundesrepublik Deutschland nennen, in dem Sie 317 000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zusätzlich geschaffen haben. Das wäre doch ein interessanter Beitrag zur Wahrheitsfindung. Vielen Dank. (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD – Dr. Heinrich L. Kolb [FDP]: Wir haben von 1982 bis 1990 zusammen übrigens 3 Millionen zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse geschaffen! – Brigitte Pothmer [BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN]: Klärt das vor der Tür!) – Da waren wir gut; das ist wahr. (Brigitte Pothmer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN]: Braucht ihr einen Sekundanten? – Dr. Heinrich L. Kolb [FDP]: Nein, es geht hier weitgehend gewaltfrei ab!)

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