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Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V.

lobbyregister / register_entry 23.03.2022 · Original ↗

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Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Die VFD vertritt bundesweit die Interessen von Freizeitreiterinnen und -reitern, -fahrerinnen und -fahrern sowie Halterinnen und Haltern von Equiden. Sie bringt ihre Expertise in politische Prozesse ein, erstellt Stellungnahmen und Positionspapiere zu rechtlichen Regelungen rund um Tierhaltung, Tierschutz, Wege- und Naturnutzung und wirkt an Gesetzesvorhaben mit. Zudem pflegt die VFD eine enge Vernetzung mit Natur-, Umwelt- und Tierschutzverbänden, um gemeinsame Anliegen zu stärken und fachlich fundierte Lösungen zu fördern. Durch diese koordinierte Interessenvertretung trägt sie dazu bei, tierschutzgerechte Bedingungen für Equiden sowie naturverträgliche Freizeitnutzung weiterzuentwickeln. Interessenbereiche: Sonstige Interessenbereiche; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Tierschutz; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Tourismus; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Breitensport; Klimaschutz; Land- und Forstwirtschaft; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Sport, Freizeit und Tourismus"; Artenschutz/Biodiversität Regelungsvorhaben: - Einsatz für ein bundesweit einheitliches, entgeltfreies und verständliches Wegerecht für alle.: Als VFD setzen wir uns dafür ein bundesweit einheitliches, entgeltfreies Wegerecht ein und akzeptieren Sperrungen nur bei berechtigten Gründen wie Naturschutz oder Gefahrenstellen. Reiten, Fahren mit Kutschen, Gespannen, Fahrrädern, Pedelecs und anderen erlaubnisfreien Fahrzeugen soll im Wald auf vorhandenen Wegen möglich sein. Bürokratieabbau gelingt durch Negativbeschilderung und digitale Lösungen. Natursport ist auf allen sicheren, naturverträglichen Wegen erlaubt. Wege-Markierungen dienen nur der Orientierung und schließen niemanden aus. Gleichberechtigtes Wegerecht macht getrennte Nutzungsarten meist überflüssig. Neue Versiegelungen von Naturwegen sollen vermieden werden. - Einsatz von artgerechte Haltung, Fütterung und Umgang von Equiden: Als Interessenvertretung der Freizeitreiter und -fahrer setzen wir uns insbesondere für eine tierschutz- und umweltgerechte Haltung von Equiden (Pferde, Esel, Mulis) und einen naturorientierten, artgemäßen Umgang ein. Als VFD nehmen wir zu folgenden Regelungen des Referentenentwurfs Stellung und fordern Anpassungen, u. a. zu § 2b/§ 21 (Anbindehaltung und Zubehör), § 3 (Einzelhaltung), § 11 Abs. 2a (Bestandsbücher), § 11c Abs. 3 (Nutztierstatus), § 12 (Verbringungs- und Haltungsverbot; Einfuhrverbot von PMSG), § 12a neu (Ausfuhrverbot in Hochrisikostaaten) und § 16k (Bundesbeauftragte*r). - Schutz für Pferde (Equiden) vor dem Wolf: Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) setzt sich als Fachverband für Pferde, Esel und Mulis (im Folgenden kurz „Equiden“) für die naturnahe Haltung von Equiden und für deren Schutz ein. Dazu gehört auch der Herdenschutz, um Weidetiere vor dem Wolf zu schützen. Die VFD setzt sich dafür ein, dass ihre Besitzerinnen und Besitzer Unterstützung hierzu erhalten. Die VFD setzt sich auch für eine notwendige Tötung von Wölfen ein, nach geltender Rechtslage per Ausnahmegenehmigung, wenn diese gelernt haben, fachgerecht ausgeführte Herdenschutzmaßnahmen wiederholt zu überwinden. - Erhalt des Amtes einer/eines Beauftragten der Bundesregierung für Tierschutz: Ziel der Interessenvertretung ist der Erhalt und die Verstetigung des Amtes der Bundestierschutzbeauftragten. Die Stelle soll im Zuge der geplanten Reduzierung von Regierungsbeauftragten nicht abgeschafft, sondern als dauerhafte, unabhängige Institution der Bundesregierung rechtlich und strukturell gesichert werden. Zudem wird angestrebt, die Aufgaben, Zuständigkeiten und personelle Ausstattung der Beauftragtenstelle langfristig zu erhalten und zu stärken. - Novellierung Gebührenordnung der Tierärzte (GOT) Streichung der Hausbesuchsgebühr: Ziel der Interessenvertretung ist die ersatzlose Streichung der verpflichtenden Hausbesuchsgebühr gemäß Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) bei der Behandlung von Equiden. Die GOT soll dahingehend novelliert werden, dass Tierärztinnen und Tierärzte diese Gebühr bei Fahrpraxen und der regulären Behandlung von Pferden am Heimatstall nicht mehr gesondert berechnen müssen. Zudem wird angestrebt, bei der nächsten Überarbeitung der GOT als Interessenverband der Pferdehalter in die Anhörung zum Änderungsverfahren der Rechtsverordnung einbezogen zu werden. - Nationaler Wiederherstellungsplan: Ziel der Interessenvertretung ist die Berücksichtigung der Belange der Pferdehaltung und des Pferdesports bei der Erarbeitung des Nationalen Wiederherstellungsplans für die Natur. Die Einflussnahme richtet sich auf die Ausgestaltung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Ökosystemen, soweit diese Weidehaltung, Offenlandpflege, naturnahe Flächennutzung, Erholungsnutzung sowie den Erhalt und die Entwicklung von Reitwegen betreffen. Angestrebt wird eine rechtssichere und praxistaugliche Ausgestaltung der Maßnahmen, die die nachhaltige Pferdehaltung und die Nutzung von Pferden als Beitrag zu Landschaftspflege und Biodiversität angemessen berücksichtigt.

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