Cruise Lines International Association Europe
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Cruise Lines International Association Europe
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Die Cruise Lines International Association (Europe), ASBL mit Sitz in Brüssel, ist der Interessenverband der internationalen Kreuzfahrtindustrie und hat die von Beust & Coll. Beratungsgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg mit der Wahrnehmung ihrer Interessen bzw. der Interessen ihrer Mitglieder in Deutschland beauftragt. Das schließt u.a. die Interessenvertretung gegenüber allen öffentlichen Stellen, Verwaltungen sowie Bundesbehörden, Bundesministerien, Bundestag und Bundesrat ein.
Interessenbereiche: Klimaschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; EU-Gesetzgebung; Schifffahrt; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Verkehrsinfrastruktur; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Tourismus; Fossile Energien; Verkehrspolitik; Industriepolitik; Kleine und mittlere Unternehmen; Immissionsschutz; EU-Binnenmarkt; Handel und Dienstleistungen
Regelungsvorhaben:
- Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes: Erweiterung des Geltungsbereichs der Treibhausgasquote auf Kraftstoffe für den Luft- und Schiffsverkehr:
Festschreibung der durch die RED III ermöglichten, jedoch freiwilligen Quote zur Bereitstellung von erneuerbaren Kraftstoffen nicht-biogenen Ursprungs (RFNBO) als auch die Erhöhung des Multiplikators für RFNBO und fortschrittliche Biokraftstoffe für die Schifffahrtsbranche
- EU-Emmissionshandel (EU-ETS): Verwendung der Mittel aus dem EU-ETS für die maritime Branche zur Dekarbonisierung des Sektors, bspw. durch passende Förderprogramme und Forschung, sowie der flächendeckenden Verfügbarkeit von Landstrom
- Integration der Kreuzfahrt in die Nationale Hafenstrategie der Bundesregierung für die See- und Binnenhäfen: Anerkennung der Wichtigkeit der Hafenwirtschaft in Deutschland, daher braucht es eine moderne und angemessene Finanzierung und Ausbau bestehender Strukturen in einem konstruktiven Dialog zwischen Bund, Ländern, Hafenstädten und Wirtschaft
- Integration der Kreuzfahrt in die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung: Anerkennung der Kreuzfahrt als wichtiger und planbarer Teil der Tourismuswirtschaft in Deutschland, insbesondere für die deutschen Küstenregionen, aber auch darüber hinaus. Berücksichtigung der Erfolge der Kreuzfahrtindustrie auf dem Weg zur Klimaneutralität und ihrer Rolle als wichtiger Teil der deutschen Tourismuswirtschaft
- Effiziente Prozesse gewährleisten - Gesetz zur Durchführung des Einreise-/Ausreisesystems nach der Verordnung (EU) 2017/2226: CLIA plädiert für effiziente Prozesse und eine reibungslose Einführung bzw. Anwendung des EES. Mögliche Hürden für Unternehmen und Reisende sollten beseitigt werden. Mitgliedstaaten sollten Reisenden eine Anwendung zur Vorab-Registrierung zur Verfügung stellen.
- Berücksichtigung der Kreuzfahrt im Nationalen Aktionsplan klimafreundliche Schifffahrt: Einbringung der Perspektive der Kreuzschifffahrt zum Nationalen Aktionsplan klimafreundliche Schifffahrt. Dies umfasst insbesondere die Ausgestaltung verlässlicher und wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung der Hochseeschifffahrt, den Ausbau von Landstrom und alternativer Bunker- und Hafeninfrastruktur, die Harmonisierung von IMO-, EU ETS- und FuelEU-Maritime-Vorgaben, die Reduzierung bürokratischer Lasten sowie die Förderung praktikabler Investitions- und Finanzierungsinstrumente.
Relationen
Keine Relationen.