polradar

eFuel Alliance e.V.

lobbyregister / register_entry 25.02.2022 · Original ↗

Im Graph öffnen

Text

eFuel Alliance e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation Die eFuel Alliance ist eine globale Interessengemeinschaft, die sich für die politische und gesellschaftliche Akzeptanz von eFuels und deren Zulassung einsetzt. Wir vertreten mehr als 170 Unternehmen, Verbände und Verbraucherorganisationen entlang der Wertschöpfungskette der eFuel-Produktion. Diese sind in über 17 Ländern auf 4 Kontinenten beheimatet. Wir stehen für einen fairen Wettbewerb und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle relevanten Emissionsminderungslösungen. Wir setzen uns nachdrücklich für den weiteren Klimaschutz ein und streben die Anerkennung der bedeutenden Rolle an, die eFuels für Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen können. Unser Ziel ist es, die Voraussetzungen für die industrielle Produktion und den breiten Einsatz von CO2-neutralen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energiequellen zu schaffen. Im Rahmen unseres Auftrages versenden wir direkte Anschreiben und Positionspapiere an die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen Bundestages, führen Informationsveranstaltungen durch, zu denen wir regelmäßig auch politische Vertreterinnen und Vertreter einladen, um sie von den Maßnahmen zu überzeugen. Darüber hinaus führen wir Gespräche mit der Bundesregierung, mit den Fraktionen des Deutschen Bundestages und deren Mitgliedern zu relevanten Themen. Interessenbereiche: Politisches Leben, Parteien; Verbraucherschutz; Personenverkehr; Schienenverkehr; Straßenverkehr; Energienetze; Erneuerbare Energien; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Verkehrspolitik; Schifffahrt; Industriepolitik; Bank- und Finanzwesen; Datenschutz und Informationssicherheit; Automobilwirtschaft; Immissionsschutz; EU-Gesetzgebung; Luft- und Raumfahrt; Meinungs- und Pressefreiheit; EU-Binnenmarkt; Klimaschutz; Kleine und mittlere Unternehmen; Handel und Dienstleistungen; Internetpolitik; Verkehrsinfrastruktur; Digitalisierung; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Güterverkehr; Allgemeine Energiepolitik; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Energie" Regelungsvorhaben: - Berücksichtigung CO2-neutraler Kraftstoffe in den CO2-Emissionsnormen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge: Einführung eines Anrechnungssystems oder Kohlenstoffkorrekturfaktors, um CO2-neutrale Kraftstoffe als Erfüllungsoption in den CO2-Emissionsnormen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zuzulassen - Berücksichtigung CO2-neutraler Kraftstoffe in den CO2 Emissionsnormen für neue schwere Nutzfahrzeuge: Einführung eines Anrechnungssystems oder Kohlenstoffkorrekturfaktors, um CO2-neutrale Kraftstoffe als Erfüllungsoption in den CO2-Emissionsnormen für neue schwere Nutzfahrzeuge zuzulassen - Schaffen von Anreizen für die Produktion von eFuels in der Erneuerbare-Energien Richtlinie: Markthochlauf für eFuels durch die Anhebung der Erneuerbare-Energien-Verpflichtung im Verkehrsbereich sowie Einführung einer ambitionierten RFNBO-Quote ermöglichen - Mit restlicher EU-Gesetzgebung kohärente Behandlung von RFNBO im Emissionshandelssystem: Berücksichtigung von RFNBO mit einem Nullemissionsfaktor sowie Förderung der RFNBO-Produktion durch freie Zertifikate für grünen Wasserstoff - Einführung eines Unterstützungsmechanismus im Emissionshandelssystem für Luftfahrt: Einführung freier Zertifikate für die Luftfahrt bei Nutzung erneuerbarer Kraftstoffe - Etablieren von ambitionierten RFNBO-Quoten für die Luftfahrt in der ReFuelEU Aviation: Einführung ambitionierter, dezidierter Quoten für eKerosin, um einen Markthochlauf zu ermöglichen - Einführen einer Unterquote für RFNBO in der FuelEU Maritime: Einführung einer ambitionierten, kraftstoffübergreifenden Quote für RFNBO in der Schifffahrt, um einen Markthochlauf zu ermöglichen - Schaffen einer neuen Fahrzeugklasse für mit klimaneutralen Kraftstoffen betriebenen Fahrzeugen in der Euro 7: Einführung einer Fahrzeugklasse für mit CO2-neutralen Kraftstoffen betriebenen Fahrzeugen, um auch nach 2035 Verbrennermotoren klimafreundlich zugelassen werden können - Steuerliche Differenzierung der Mindeststeuersätze von eFuels gegenüber fossilen Kraftstoffen in der Energiesteuerrichtlinie: Ausgestaltung der Energiesteuer nach Klimabeitrag der Energieträger, um durch steuerliche Bevorzugung von eFuels die Preislücke zu konventionellen Kraftstoffen zu verringern - Anerkennung von CCUS als Kerntechnologien für Klimaschutz in der Industrial Carbon Management Strategy: Anerkennung der gleichberechtigten Bedeutung und Notwendigkeit von CCU und CCS zur Erreichung der Klimaziele, Förderung von Direkter Luftabscheidung von CO2, Anerkennung von CO2 als Rohstoff für eFuels und Überarbeitung der zugelassenen CO2-Quellen - Ambitionierte Umsetzung der Klimaziele in der für eFuels relevanten Gesetzgebung im Rahmen der EU-Klimazielen für 2040: Ambitionierte Klimaziele für 2040 festlegen und die richtigen Rahmenbedingungen für den Hochlauf der dafür notwendigen Technologien schaffen, unter anderem DAC, Investitionssicherheit und politische Unterstützung für den Hochlauf von eFuels, Einführen einer Importstrategie für eFuels. - Technologieoffene Betrachtung anhand der Lebenszyklusemissionen von Fahrzeugen in der Greening Corporate Fleets Initiative: Kritik an der unklaren Definition von Null-Emissionsfahrzeugen, welche die CO2 Einsparung von eFuels nicht berücksichtigt. Stattdessen Ermöglichung aller klimafreundlichen Technologien. - Ambitionierte deutsche Umsetzung der REDIII in der Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes: Steigerung der THG-Quote im Verkehrsbereich sowie Einführung einer ambitionierten RFNBO-Quote, um mithilfe dieser Nachfrageanreize den Hochlauf von eFuels zu beschleunigen - Produktionskriterien von eFuels analog zu EU-Vorgaben gestalten in der Neufassung der 37. Bundes-Immissionsschutzverordnung: Kongruenz schaffen zu europäischen Vorgaben für die Produktion von RFNBO - Anerkennung und Gleichberechtigung von CCU sowie CCS als Kerntechnologien für Klimaschutz in den Eckpunkten der BR für eine CMS: Erweiterung des Fokus von CCS hin zu CCUS, mit Blick auf Harmonisierung mit der europäischen Carbon-Management Strategy (CMS). Rahmenbedingungen für negative Emissionen und CO2 im Kreislauf schaffen. - Novelle der 38. BlmschV: Die Stabilität und Wirksamkeit des Quotensystems sind entscheidend für die erfolgreiche Realisierung von Projekten im Bereich erneuerbarer Kraftstoffe und somit auch von eFuels-Projekten, der vorliegende Entwurf adressiert nur die Symptome aber nicht die Probleme des THG-Quotensystems, eine zeitnahe und ambitionierte Umsetzung der REDIII ist daher unerlässlich. - Pragmatische Produktionskriterien für RFNBO: Die restriktiven und überkomplexen Produktionsvorschriften für die Herstellung dieser Energieträger stellen eine zentrale Hürde für RFNBO-Projekte dar – sowohl für Anwendungen in der Industrie als auch im Verkehrssektor. Die europäischen Delegierten Rechtsakte der RED II zur Wasserstoff- und eFuel-Produktion sollten daher schnellstmöglich überarbeitet werden. Delegierte Verordnung (EU) 2023/1184 Delegierte Verordnung (EU) 2023/1185 - Hightech Agenda Deutschland: Förderung und Berücksichtigung von eFuels in der Hightech Agenda Deutschland und den darauf folgenden Fahrplänen - Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote: Die Umsetzung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie in nationales Recht. (37a BImSchG) - Anerkennung CO2-neutraler Kraftstoffe in der EU-Flottenregulierung: Die Bundesregierung soll sich im EU-Rat für eine grundlegende Überarbeitung der CO2-Emissionsstandards für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (Verordnung (EU) 2023/851) einsetzen. Konkret wird die Einführung einer neuen Fahrzeugklasse für Fahrzeuge, die ausschließlich mit CO2-neutralen Kraftstoffen betrieben werden, gefordert. Zudem sollen die vorgeschlagenen Fuel Credits verbessert werden, u. a. durch Streichung der 3 %-Obergrenze und Anwendung ab Inkrafttreten. Die verpflichtenden Beschaffungsquoten der vorgeschlagenen Verordnung über saubere Firmenfahrzeuge werden in der derzeitigen Form abgelehnt.

Relationen

Keine Relationen.