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CEMEX Deutschland AG

lobbyregister / register_entry 09.03.2022 · Original ↗

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CEMEX Deutschland AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die CEMEX Deutschland AG ist ein Baustoffunternehmen mit Sitz in Rüdersdorf bei Berlin und ist ein Tochterunternehmen der CEMEX S.A.B. de C.V., Monterrey, Mexiko. In den Geschäftsbereichen Zement, Transportbeton, Mineralische Rohstoffe und Urbanisation Solutions zeigen sich vielfältige aktuelle Themen. Dazu gehören Klimawandel, Rohstoffbeschaffung, industrielle Innovation und Transformation der Geschäfts- und Produktionsprozesse. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertretern und Vertreterinnen der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Bundestages und ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen geführt. Im Zuge unserer Interessenvertretung laden wir politische Entscheidungsträger regelmäßig zu Werksführungen an unseren verschiedenen Standorten in Deutschland ein. Das Ziel unser Interessenvertretung besteht darin, Einblicke in unsere Unternehmenspraxis zu geben und die Wirkung von Gesetzen und Verordnungen anhand konkreter Beispiele zu veranschaulichen und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Thematischen Vorrang hat dabei derzeit der umfassende Auftrag an unsere Industrie, die Dekarbonisierung der Baustoffproduktion in all ihren Facetten schnell und wirksam voranzutreiben. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Schienenverkehr; Artenschutz/Biodiversität; EU-Gesetzgebung; Industriepolitik; Bauwesen und Bauwirtschaft; Energienetze; Immissionsschutz; Klimaschutz; Erneuerbare Energien; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; EU-Binnenmarkt; Allgemeine Energiepolitik Regelungsvorhaben: - Überarbeitung des KSpG: Überarbeitung des KSpG hin zum KSpTG zwecks Errichtung eines CO2-Pipelinenetzes und Ermöglichung von geologischer CO2-Speicherung in Deutschland. - Änderung des GEG zwecks der Integration einer Lebenszyklusbetrachtung von Gebäudeemissionen.: Cemex setzt sich für die Schaffung von Absatzmärkten für CO2-reduzierte Baustoffe ein. Wir haben diesbezüglich eine Instrumentenlücke identifiziert. Um die Nachfrage nach CO2-reduzierten Baustoffen sicherzustellen, empfehlen die Integration einer Lebenszyklusbetrachtung von Gebäudeemissionen und die Festlegung von entsprechenden Grenzwerten im Gebäudeenergiegesetz, sodass mittelfristig vor allem CO2-reduzierte Baustoffe eingesetzt werden. - Ratifizierung der Änderungen des Artikel 6 des London-Protokolls: Cemex setzt sich dafür, dass an Zementwerken abgeschiedenes CO2 zur geologischen Speicherung ins Ausland transportiert werden darf. Dafür ist die Ratifizierung der Änderung des Artikels 6 des Protokolls vom 7. November 1996 zum Übereinkommen über die Verhütung der Meeresverschmutzung durch das Einbringen von Abfällen und sonstigen Stoffen von 1972 durch den Bundestag erforderlich. - Einführung einer Lebenszyklusbetrachtung von Bauwerksemissionen in das Vergaberecht: Cemex setzt sich für die Schaffung von Absatzmärkten für CO2-reduzierte Baustoffe ein. Wir unterstützen daher eine Reform des Vergaberechts und die Einführung von Lebenszyklusbetrachtungen von Bauwerksemissionen in das Vergaberecht. - Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes für die vereinfachte Installation von Floating-PV: Cemex Deutschland plant den breiten Einsatz von Floating-PV Anlagen, um seine Kieswerke zu dekarbonisieren. Die derzeitigen Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes erschweren die Installation von Floating-PV Anlagen. Wir setzen uns daher für eine Änderung der Vorgaben ein. - Einführung eines Industriestrompreises: Die Zementproduktion ist stromintensiv. Cemex setzt sich daher für die Einführung eines Industriestrompreises ein, um die Wettbewerbsfähigkeit der Zementindustrie dauerhaft zu gewährleisten. - Anpassung der Messung von Industrieabgasen an Dekarbonisierungstechnologien: Die Anwendung innovativer Dekarbonisierungstechnologien wie CCU/S verändert die Zusammensetzung von Industrieemissionen. Die derzeitige Methodik zur Messung dieser Emissionen ist nicht an technologische Veränderung angepasst. Wir setzen uns daher für eine veränderte Methodik ein.

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