Holcim (Deutschland) GmbH
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Holcim (Deutschland) GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die Holcim Deutschland GmbH engagiert sich in der politischen Interessenvertretung im Bereich der Bau- und Rohstoffindustrie. Die Lobbytätigkeit umfasst insbesondere. Nachhaltige Baustoffpolitik. Austausch mit politischen Entscheidungsträgern zu regulatorischen Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Zementproduktion. Emissionshandel und Klimaschutz. Beratung und Stellungnahmen zu CO2-Bepreisung, Emissionshandel und Förderprogrammen für CO2-arme Zementherstellung. Kreislaufwirtschaft und Recycling. Förderung der Nutzung von Sekundärrohstoffen in der Zementproduktion und Beteiligung an Gesetzgebungsverfahren. Energie- und Industriepolitik. Einflussnahme auf die energiepolitischen Rahmenbedingungen für die energieintensive Industrie, insbesondere in Bezug auf Strompreise, Netzentgelte und Förderung erneuerbarer Energien. Die Holcim Deutschland GmbH beteiligt sich an Fachgesprächen, Konsultationen, parlamentarischen Anhörungen und Ausschüssen sowie an der Erarbeitung von Positionspapieren und Stellungnahmen. Des Weiteren werden zum Zwecke der Interessenvertretung Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, geführt, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf die Situation der Beschäftigten des Unternehmens, von großer Bedeutung sind.
Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; Schienenverkehr; Straßenverkehr; Güterverkehr; Klimaschutz; Artenschutz/Biodiversität; Industriepolitik; Erneuerbare Energien; EU-Gesetzgebung; Immissionsschutz; Wohnen; Allgemeine Energiepolitik; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Verkehrsinfrastruktur; Schifffahrt; Energienetze; Bauwesen und Bauwirtschaft
Regelungsvorhaben:
- Leitmärkte für klimafreundliche Grundstoffe: Als Holcim Deutschland setzen wir uns dafür ein, dass Leitmärkte für nachhaltige (Bau-)Produkte mit Hilfe regulatorischer Vorgaben geschaffen werden.
- Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS): Als Holcim Deutschland unterstützen wir jede Maßnahme, die dazu beiträgt, die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie mit Leben zu füllen. Die Erhöhung der Recyclingquote von Baustoffen und der Recyclinganteil in Baumaterialien können dazu beitragen den Kreislaufgedanken zu stärken. Beton muss wieder zu Beton werden und darf niemals auf einer Deponie landen.
- öffentliche Vergabe soll nachhaltige Kriterien zwingend berücksichtigen: Holcim Deutschland setzt sich dafür ein, dass bei öffentlichen Vergabeverfahren nachhaltige Kriterien größere Berücksichtigung finden.
- Fördermittel für die Dekarbonisierung der Industrie: Die Fördermittel für die Dekarbonisierung der Industrie sollen langfristig gesichert sein.
- Industrial Accelerator Act: Der Industrial Accelerator Act (IAA) ist ein überfälliges Signal für eine europäische Industriepolitik, die Prozessdekarbonisierung nicht nur fordert, sondern regulatorisch absichert. Der IAA kann Business Cases für CCUS absichern. Allerdings muss dafür das Ambitionsniveau erhöht werden.
- Klima- und Transformationsfondsgesetz: Gegenstand der Interessenvertretung ist die Weiterentwicklung und bedarfsgerechte Ausgestaltung der „RL zur Förderung von klimaneutralen Produktionsverfahren in der Industrie durch KSVs (FRL KSV)“ sowie der damit verbundenen Ziele des Bundes-Klimaschutzgesetzes.
Das Ziel ist es, die Zielgenauigkeit dieses Instruments für die Industrie zu optimieren. Konkret wird darauf hingewirkt, dass die technischen und ökonomischen Spezifika von Carbon Capture, Utilization and Storage (CCUS) – insbesondere die Berücksichtigung von Infrastrukturkosten für den Transport und Validierung von CCU-Verwertungspfaden–in den Förderkriterien und Gebotsverfahren der Klimaschutzverträge (CCfD) sachgerecht abgebildet werden, um Investitionssicherheit für die Dekarbonisierung großindustrieller Anlagen zu schaffen.
- Aktualisierung der Industrieemissionsrichtlinie: Aktualisierung der Richtlinie in Bezug auf die Integration von Abscheideanlagen von CO2 in Klinker-/Zementwerken.
- Anpassung des EU-ETS1: Gegenstand der Interessenvertretung sind gesetzgeberische Initiativen und regulatorische Änderungen auf Ebene der Europäischen Union mit direkten Auswirkungen auf den Baustoffmarkt sowie den EU-Emissionshandel (EU-ETS). Das konkrete Ziel der Einflussnahme ist die Mitgestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Baustoffindustrie im Kontext der europäischen Dekarbonisierungs- und Klimaziele. Hierbei steht die Anpassung von Zuteilungsregeln, Grenzausgleichsmechanismen (CBAM) und Marktdesign im Fokus, um die Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Unternehmen zu sichern.
Relationen
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