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Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bund zur Förderung der Landespflege und des Naturschutzes - Bundesverband e.V.

lobbyregister / register_entry 08.03.2022 · Original ↗

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Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bund zur Förderung der Landespflege und des Naturschutzes - Bundesverband e.V. Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO) Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. leistet Informations- und Aufklärungsarbeit zum Schutz des Waldes und Naturschutz, sowie zur Waldpädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Durch Positionspapiere, Stellungnahmen sowie sporadischen (digitalen und persönlichen) Kontakt zu MdBs und deren Mitarbeiter:innen platzieren wir unsere Anliegen in der Politik. In der Forstpolitik setzen wir uns für eine integrative Waldbewirtschaftung, gegen Waldumwandlung und für Waldmehrung ein. Unser vorrangiges Ziel ist es zu vermitteln, dass eine forstwirtschaftliche Nutzung mit Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt vereinbar ist. D. h. auf großer Fläche soll der Wald auch in Zukunft fachgerecht und nach neuestem Standard, informiert durch die Wissenschaft bewirtschaftet werden. Denn nur so, können wir uns den Herausforderungen des Klimawandels und dem Verlust der biologischen Vielfalt stellen, sowie die Transformation zur Bioökonomie gelingen. In der Bildungspolitik ist es unser Ziel, eine stärkere politische Verankerung des Bildungsortes Wald zu erreichen, politische Prozesse zum Thema Bildung zu begleiten und die Zusammenarbeit mit bildungspolitischen Verantwortlichen und Förderern im Bildungsbereich zu stärken. Einmal jährlich organisieren wir einen Parlamentarischen Abend zu dem auch MdBs eingeladen werden, zu dem halten wir zwei mal im Jahr ein Wald-Frühstück für Mitarbeiter:innen von MdBs ab. Aktuell begleiten wir intensiv die EU-Verordnung (EU) 2024/1991 zur Wiederherstellung der Natur, die degradierte Ökosysteme verbessern, den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen und die Klimaresilienz stärken soll. Dabei setzen wir uns für eine praxistaugliche Umsetzung und eine langfristige Stabilisierung naturnaher, integrativ und dauerwaldartig bewirtschafteter Wälder ein. Ziel ist es, die natürliche Umwelt dauerhaft als Lebensgrundlage zu erhalten und nicht, wie befürchtet, in einen historischen Zustand zurückzuversetzen. Um die Anliegen und Bedenken der Waldbesitzenden sichtbar zu machen und in den nationalen Wiederherstellungsplan mit einfließen zu lassen, organisiert die SDW im Jahr 2026 Dialogformate für Privat-/Kommunal- und Staatswald zur W-VO mit dem Schwerpunktthema Wald. Interessenbereiche: EU-Gesetzgebung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Artenschutz/Biodiversität; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Land- und Forstwirtschaft Regelungsvorhaben: - Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der RED III im Bereich Windenergie an Land und Solarenergie: Unsere grundlegende Befürchtung sehen wir in einer Energiepolitik, die kaum mehr Rücksicht nimmt auf die vielfältigen negativen Auswirkungen beim Bau und Betreiben dieser Anlagen auf das Waldökosystem; dem Ausbau regenerativer Energien wird absoluter Vorrang gegenüber Biodiversität sowie dem Arten- und Naturschutz eingeräumt. Der Wald darf keine Prioritätsfläche für Windkraftanlagen werden und Photovoltaik im Wald ist immer auszuschließen. Vorrangig sollte der Ausbau in artenarmem, intensiv und nicht naturverträglich bewirtschaftetem Offenland stattfinden. Trotzdem sehen auch wir, dass der Wald seinen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien liefern muss. Wie von uns dargelegt, bestehen hierzu durchaus entsprechende naturverträgliche Potenziale. - Novelle Bundeswaldgesetz: Die Novelle ist ein zentrales waldpolitisches Vorhaben des Koalitionsvertrags. Wir setzen uns dafür ein, dass ausbalancierte Regelungen gefunden werden, die Klima- und Naturschutz ebenso gerecht werden wie den Besonderheiten der Länder, der Waldbewirtschaftung und der Wertschöpfungskette. Dabei soll das Gesetz einen fundierten Rahmen mit praxistauglichen Mindeststandards werden und nicht zu ausschweifend. - Dialogformate zur Wiederherstellungsverordnung im Wald: Wir begleiten intensiv die EU-Verordnung (EU) 2024/1991 zur Wiederherstellung der Natur, die degradierte Ökosysteme verbessern, den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen und die Klimaresilienz stärken soll. Dabei setzen wir uns für eine praxistaugliche Umsetzung und eine langfristige Stabilisierung naturnaher, integrativ und dauerwaldartig bewirtschafteter Wälder ein. Ziel ist es, die natürliche Umwelt dauerhaft als Lebensgrundlage zu erhalten und nicht, wie befürchtet, in einen historischen Zustand zurückzuversetzen. Um die Anliegen und Bedenken der Waldbesitzenden sichtbar zu machen und in den nationalen Wiederherstellungsplan mit einfließen zu lassen, organisiert die SDW im Jahr 2026 Dialogformate für Privat-/Kommunal- und Staatswald zur W-VO mit dem Schwerpunktthema Wald. - Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetzes (Bw - IBG): Ziele des Gesetzes sind die Beschleunigung der Infrastrukturmaßnahmen der Bundeswehr und die Sicherstellung eines resilienten Betriebs derselben. Zur Erreichung der genannten Ziele werden mit diesem Entwurf die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, die die Steigerung der jährlichen Investitionen in militärische Infrastruktur, eine beschleunigte Umsetzung von Bauvorhaben der Bundeswehr sowie die zügige Bildung einer strategischen Liegenschaftsre- serve einschließlich deren Betrieb ermöglichen sollen

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