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Zalando

lobbyregister / register_entry 07.03.2022 · Original ↗

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Zalando Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Zalando ist die führende Technologieplattform für Mode und Lifestyle in Europa. Im Jahr 2008 in Berlin gegründet, bietet Zalando heute mehr als 62 Millionen aktiven KundInnen in 29 Ländern Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Im Rahmen von Gesprächen, der Verteilung von Positionspapieren sowie Veranstaltungen und Dialogformaten treten wir in den Austausch mit politischen Vertretern und der Öffentlichkeit. Dadurch veranschaulichen wir unser Geschäftsmodell und treten für gleiche Marktbedingungen für alle Marktteilnehmer ein. Zur Interessenvertretung finden Gespräche mit dem Bundeskanzleramt, Bundesministerien und Bundestagsabgeordneten statt. Ziel ist es, auf Einflüsse und notwendige Anpassungen in verschiedenen unternehmensrelevanten Themenfeldern hinzuweisen – etwa bei der Digitalgesetzgebung, Lieferketten, Nachhaltigkeit oder dem Abbau von Bürokratie. Dabei soll die Perspektive aus der Praxis eingebracht und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beigetragen werden. Interessenbereiche: Verbraucherschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Straßenverkehr; Wettbewerbsrecht; E-Commerce; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Handel und Dienstleistungen; Urheberrecht; Datenschutz und Informationssicherheit; Verkehrspolitik; Bank- und Finanzwesen; Digitalisierung; Verkehrsinfrastruktur; Kommunikations- und Informationstechnik; Klimaschutz; EU-Gesetzgebung; Güterverkehr Regelungsvorhaben: - Effektive Betrugspävention im Onlinehandel ermöglichen: Zalando setzt sich für eine Anpassung des Anwendungsbereichs des neuen §37a. Um weiter eine effektive Betrugspävention im Onlinehandel zu ermöglichen, muss Anti-Betrug-Scoring aus dem neuen §37a ausgenommen werden. - Erhalt des Rechnungskaufs im Onlinehandel, angemessene Regulierung der Absatzfinanzierung: Zalando setzt sich dafür ein, dass vorvertragliche Informationen und Kreditwürdigkeitsprüfungen in vertretbarem und verbraucherfreundlichem Rahmen bleiben. - Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im Rahmen der EU Zollreform: Zalando unterstützt die Abschaffung der 150 € Zollfreigrenze und die Einführung des "fiktiven Einführers" - Praxistaugliche Ausgestaltung des Digitalen Omnibus: Zalando setzt sich für eine praxisnahe Modernisierung der DSGVO ein, die den technischen und operativen Realitäten digitaler Plattformen gerecht wird. Ziel ist es, moderne Datenschutz-Technologien zu fördern, rechtliche Unklarheiten bei zentralen Begrifflichkeiten auszuräumen und die Sicherheit von Plattformen zu stärken – ohne dabei starre Vorgaben für Internet-Browser einzuführen. - Durchsetzung bestehender EU-Gesetzgebung statt neuer Regelungsvorhaben: Zalando wirkt darauf hin, den existierenden EU-Rechtsrahmen für Verbraucherschutz und einen fairen Wettbewerb im digitalen Binnenmarkt konsequenter zu nutzen. - Schaffung eines innovationsfreundlichen steuerlichen Rahmens in der digitalen Wirtschaft: Zalando setzt sich für eine differenzierte Debatte ein, welche die direkte und indirekte Betroffenheit deutscher und europäischer Akteure durch eine Digitalsteuer berücksichtigt. Ziel ist es, innovationshemmende Belastungen für die Wirtschaft zu vermeiden und stattdessen eine global koordinierte steuerliche Lösung zu forcieren. - Harmonisierte und praxisgerechte Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien: Zalando unterstützt eine EU-weit einheitliche Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung. Das konkrete Ziel ist es, eine Registrierung auf Ebene der Hersteller zu verankern und ein wettbewerbliches System für PROs zu erreichen.

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