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VAIS Verband für Anlagentechnik und IndustrieService e.V.

lobbyregister / register_entry 02.03.2022 · Original ↗

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VAIS Verband für Anlagentechnik und IndustrieService e.V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Der VAIS Verband für Anlagentechnik und IndustrieService e. V. mit Sitz in Düsseldorf und Büro in Berlin vertritt und fördert als Fach- und Wirtschaftsverband die fachlichen, wirtschaftlichen Interessen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Diese politischen Interessen umfassen die Förderung vorteilhafter Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Industrie und den Erhalt des Industriestandorts Deutschlands. Zu diesem Zwecke erarbeitet der Verband Positionspapiere und Stellungnahmen, um auf zu vermeidende Belastungen der Branchen und deren Unternehmen in der Regulierung hinzuweisen und Vorschläge in Gesetzgebungs- und Regelungsvorhaben zu unterbreiten. Zur Förderung des Dialogs zwischen Politik und den vertretenen Branchen vernetzt der Verband dazu Politiker*innen und Unternehmen, organisiert Fachgespräche, Podien und weitere Veranstaltungen sowie informiert Abgeordnete, Ministerien und nachgelagerte Behörden durch Gespräche, Stellungnahmen und Positionspapiere zu den Interessen von Anlagenbau/-technik und Industrieservice. Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Klimaschutz; Kleine und mittlere Unternehmen; Energienetze; EU-Gesetzgebung; Ausländer- und Aufenthaltsrecht; Arbeitsmarkt; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Energie"; Fossile Energien; Immissionsschutz; Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Außenwirtschaft; Industriepolitik Regelungsvorhaben: - Ermöglichung von Carbon Capture and Utilization/Storage (CCUS) / Vereinfachung von Genehmigungs- und Planungsverfahren für CCUS-Projekte: Mit der Carbon Management Strategie soll ein Rahmen für die Nutzung von Carbon Capture and Utilization/Storage (CCUS) zur Minderung unvermeidbarer Emissionen in den Prozessindustrien geschaffen werden. Der VAIS tritt für die schnellstmögliche Schaffung der Rahmenbedingungen für den Einsatz von CCUS in den hard-to-abate-Prozessindustrien ein. Der VAIS fordert die Ratifizierung des London-Protokolls und den Aufbau einer CO2-Infrastruktur. Der VAIS appelliert, bei CCU/S Planungs- und Genehmigungsverfahren zu entbürokratisieren und zu beschleunigen sowie die Fachkräftedimension zu adressieren. - Erhöhung der auszuschreibenden Kapazitätsmenge / Einführung eines Kapazitätsmechanismus durch Kraftwerksstrategie: Mit dem Kraftwerkssicherheitsgesetz verfolgen BMWK und Bundesregierung im Rahmen einer Kraftwerksstrategie (KWS) das Ziel, der Frage der Versorgungssicherheitslücke durch den Bau wasserstofffähiger Gaskraftwerke zu begegnen. Der VAIS fordert, dass das Ziel von 10 GW erhöht und ein zentraler Kapazitätsmechanismus eingeführt wird, Genehmigungs- und Planungsverfahren verschlankt und beschleunigt werden. Zudem berührt dies aus Sicht des VAIS zudem die Frage eines Industriestrompreises, für den sich der VAIS ausspricht. - Mit der Langfriststrategie Negativemissionen Rahmenbedingungen für den Technologienhochlauf für technische Senken schaffen: Der VAIS nimmt am betreffenden Stakeholder-Dialog und dessen Konsultationen der Langfriststrategie Negativemissionen teil. Der VAIS wirbt für einen schnellen Hochlauf der Carbon-Dioxide-Removal-Technologien Direct Air Capture and Utiliziation/Storage (DACCU/S) und Bioenergie/Bionenergy + Carbon Capture and Utilization/Storage (BECCU/S) durch Schaffung richtiger regulatorischer Rahmenbedingungen und wirtschaftlicher Anreize. - StromVKG: Berücksichtigung v. Bestandskraftwerksstandorten / Konkretisierung Wasserstofffähigkeit v. Anlagen / Abmilderung des Langzeitkriteriums: Im Rahmen der Einführung eines Kapazitätsmechanismus durch ein StromVKG setzt sich der VAIS für eine stärkere Berücksichtigung bestehender Kraftwerksstandorte ein, um vorhandene Infrastruktur effizient zu nutzen und kurzfristig verfügbare Kapazitäten zu aktivieren. Zudem wird eine Konkretisierung der Anforderungen an die Wasserstofffähigkeit von Anlagen angestrebt, um Investitionssicherheit zu schaffen und Transformationspfade verlässlich auszugestalten. Darüber hinaus setzt sich der VAIS für eine Abmilderung des vorgesehenen Langzeitkriteriums ein, um die Technologieoffenheit zu gewährleisten und Flexibilitätsoptionen angemessen im Marktdesign zu berücksichtigen.

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