Everllence SE
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Everllence SE
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die Everllence SE bewegt sich in einem komplexen und stark regulierten Umfeld. Wir sehen es als unsere Verantwortung, im Dialog mit unseren Stakeholdern den Rahmen für unser wirtschaftliches Handeln und seine Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt aktiv mitzugestalten. Diese Aufgabe übernehmen unsere Verantwortlichen für Public Affairs.
Die mit der Interessensvertretung beauftragen Mitarbeiter:innen der Everllence SE bringen die Positionen des Unternehmens in politische Entscheidungsprozesse ein, indem sie Vertreter:innen von Parlament und Regierung wahrheitsgemäß und umfassend informieren sowie kompetent und zuverlässig beraten. Sie können auch Impulse für Innovationsstrategien oder zukunftsorientierte Regulierungsansätze setzen. Ziel ist die Aufrechterhaltung stabiler und ausgewogener Beziehungen mit allen Stakeholdern.
Die Abteilung Public Affairs der Everllence SE steht in unterschiedlichen Formaten im Dialog mit der Politik: Vom Fachgespräch mit einzelnen Vertreter:innen von Bundestag und Ministerien, über die Beteiligung an Anhörungen bis hin zur Teilnahme an politischen Veranstaltungen mit der Möglichkeit zum Austausch mit Amts- und Mandatsträger:innen. Die Everllence SE steht auch über Mitgliedschaften in nationalen und internationalen Organisationen in Kontakt mit der Politik, beispielsweise über Mitgliedschaften in Verbänden.
Innerhalb der Everllence SE fördern die Mitarbeiter:innen der Public Affairs Abteilung das Verständnis für politische Prozesse und eine offene Dialogkultur mit der Politik. Sie sichten und sammeln Informationen, analysieren deren Relevanz und entwerfen differenzierte Strategien für das Unternehmen.
Vertreter:innen der Everllence SE handeln bei der Interessensvertretung entsprechend den Grundsätzen der Integrität, der Compliance, der Offenheit und der Nachvollziehbarkeit. Alle Kontakte mit der Politik orientieren sich streng an Recht und Gesetz sowie den internen Verhaltensgrundsätzen und Maßnahmen zur Korruptionsprävention sowie des Wettbewerbs- und Kartellrechts. Im Umgang mit Amts- und Mandatsträger:innen wird insbesondere auf Transparenz, Aufrichtigkeit und Objektivität in der Kommunikation sowie kooperatives Verhalten geachtet.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU; EU-Gesetzgebung; Automobilwirtschaft; Fossile Energien; Rüstungsangelegenheiten; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Luft- und Raumfahrt; Verteidigungspolitik; Energienetze; Institutionelle Fragen der EU; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Außenwirtschaft; Wettbewerbsrecht; Verkehrspolitik; Sonstiges im Bereich "Verteidigung"; Erneuerbare Energien; Parlamentarisches Verfahren; EU-Binnenmarkt; Schifffahrt; Klimaschutz; Entwicklungspolitik; Industriepolitik; Allgemeine Energiepolitik; Immissionsschutz
Regelungsvorhaben:
- Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten: Das deutsche Stromsystem durchläuft einen tiefgreifenden Wandel. Die Überkapazitäten sind praktisch vollständig
abgebaut. Gleichzeitig
steigt der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung deutlich an, in 2030 soll er
80 Prozent des Stromverbrauchs betragen.
Die Berichte zum Monitoring der Versorgungssicherheit zeigen klaren Handlungsbedarf ab
den 2030er Jahre auf. Es ist danach ein Zubau an steuerbaren Kapazitäten in relevanter
Größenordnung notwendig, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. In der Realität
ist jedoch ein Attentismus bei Investitionen zu beobachten, insbesondere im Bereich der
besonders großen Investitionen mit zum Teil jahrzehntelangen Refinanzierungszeiträumen
wie etwa bei Kraftwerken.
- Carbon Management Strategie der Bundesregierung: Carbon Management-Strategie schafft die Grundlagen zur Nutzung von CCU/S Technologien und zum Transport und der Speicherung von CO2.
- Anpassung des PFAS Beschränkungsvorschlages der ECHA in für Industrie umsetzbare Gesetzgebung: Die Wechselwirkungen zwischen FitFor55 und einem potentiellen umfassenden Verbot von PFAS offenbaren große Risiken für den Erfolg der Energiewende und den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa. PFAS zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr stabil sowie wasser-, schmutz-, und fettabweisend sind. Dadurch sind sie auch verstärkt in vielen Schlüsseltechnologien für die Energiewende verbaut.
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