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Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH

lobbyregister / register_entry 23.02.2022 · Original ↗

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Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Dow (NYSE: DOW) verbindet integrierte Produktionsanlagen, globale Reichweite, fokussierte Innovation und materialwissenschaftliche Expertise mit einer starken Marktposition und führenden ESG-Performance, um profitables Wachstum und eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Das Unternehmen strebt danach, das innovativste, kundenorientierteste, inklusivste und nachhaltigste Material-Science-Unternehmen zu werden. Dows Portfolio aus Kunststoffen, industriellen Zwischenprodukten, Beschichtungen und Silikonen bietet Kunden in wachstumsstarken Branchen wie Verpackung, Infrastruktur, Mobilität und Konsumgütern ein breites Spektrum an differenzierten, wissenschaftsbasierten Produkten und Lösungen. Dow betreibt 104 Produktionsstandorte in 31 Ländern und beschäftigt rund 35.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen erzielte 2023 einen Umsatz von rund 44,6 Mrd. USD. Referenzen zu Dow oder dem Unternehmen beziehen sich auf Dow Inc. und seine Tochtergesellschaften. Weitere Informationen finden Sie auf www.dow.com oder folgen Sie uns auf Twitter: @DowNewsroom. Beschreibung der Tätigkeit: Dow unterstützt und fördert transparente, regelbasierte und demokratische Willensbildungen auf allen politischen Ebenen – generell zum Nutzen der Gesellschaft. Die politische Kommunikation der Dow wird grundsätzlich von Dow-Mitarbeitenden durchgeführt. Die Inhalte dieser Interessenvertretung sind stets faktenbasiert und fokussiert auf die wichtgsten Themen, die Einfluss auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Dow in Deutschland haben. In Einzelfällen findet Interessenvertretung etwa durch Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes, von Bundesministerien oder Mitgliedern des Deutschen Bundestages statt. In solchen Gespräche werden Fragen zu aktuellen Gesetzgebungsvorhaben oder politischen Strömungen gestellt/ diskutiert und Änderungsnotwendigkeiten adressiert zu einer Vielzahl von Themenfeldern, die Rahmenbedingungen für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Dow in Deutschland sind. Schwerpunkte sind: - Rahmenbedingungen für Regulierung zu Energie- und Klima - Freie und faire Rahmenbedingungen für Handel und Marktzugang - Faktenbasierte Entscheidungsfindung bei der behördlichen Zulassung von Stoffen - Nachhaltige Entwicklung - Forschungsfreundliche Rahmenbedingungen und eine innovationsoffene Gesellschaft Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Energienetze; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Immissionsschutz; Erneuerbare Energien; Außenwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Klimaschutz; Fossile Energien; Industriepolitik; Allgemeine Energiepolitik; EU-Gesetzgebung; Atomenergie Regelungsvorhaben: - Netzentgelte Strom: Steigende Netzentgelte für Strom sind angesichts der fortschreitenden Elektrifizierung ein wesentlicher Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Wir sind energieintensiv und können bestehende Entlastungsregelungen in Anspruch nehmen, leider werden die Anforderungen dafür immer weiter verschärft. - Umsetzung der EU IED - Industrial Emissions Directive: Bei der nationalen Umsetzung der IED soll neben der 1:1 Umsetzung der Europäischen Vorgaben eine möglichst bürokratiearme Umsetzung in das BImSchG bzw. BImSchV stattfinden; Überlappungen mit bereits bestehenden Regelwerken z.B. REACH müssen vermieden werden. - CCU/S Carbon Capture and Storage/Use in der chemischen Industrie ermöglichen: Wir setzen uns für regulatorische Akzeptanz und Ermöglichung der Anwendung von Carbon Capture & Storage (CCS) - onshore und offshore - and Carbon Capture and Utilization (CCU) in der chemischen Industrie ein. In diesem Zusammenhang benötigen wir außerdem Regelsetzung zum Aufbau von CO2-Pipelines. - Stabilisierung von Netzentgelten: Wir setzen uns dafür ein, einen weiteren Anstieg von Stromkosten zu vermeiden indem die Netzentgelte stabilisiert werden. Dieses kann etwa durch die Einbeziehung der Netzentgelte in den Bundeshaushalt erfolgen. - Umsetzung REDIII in deutsches Recht: Umsetzung der Europäischen Renewable Energies Directive RED III, die den H2-Hochlauf ermöglicht und unterstützt. die zu enge Definition des Grünen Stroms / des grünen Wasserstoffs wirken prohibitiv, so dass dem Wasserstoffhochlauf im Markt entgegenwirken. - Strompreiskompensation - Erweiterung des Anwendungsbereichs: Sicherung der langfristige Verpflichtung zur Leistung von Strompreiskompensation - Ausweitung der indirekten Kostenkompensation auf die organische Chemie - Abschaffung der Gasspeicherumlage: Die Gasspeicherumlage fällt nur in Deutschland an, bedeutet zusätzliche Kosten für alle Endverbraucher, für eine Gasversorgungsmangellage in Europa, die es wegen LNG-Investitionen so nicht mehr geben kann. - Handelspolitische Maßnahmen zum Schutz der europäischen Industrie: Energiepolitischen Themen sollten von einer starken industriepolitisch ausgerichteten europäischen Handelspolitik für Europa getragen sein und proaktiv angegangen werden. Hier sehen wir aufgrund der hohen Industriedichte in Deutschland eine starke Stimme der deutschen Bundesregierung gegenüber Europa als wesentliche Unterstützung - etwa durch beschleunigten und entschlossenen Einsatz der in Europa verfügbaren handelspolitischen Schutzinstrumente wie eigene Einleitung von Verfahren oder vorläufige Zölle. - Industriefreundliche, wettbewerbsverträgliche Kapazitätsmechanismen diskutieren: Die Strom-Versorgungssicherheit in Deutschland ist angesichts der zunehmenden fluktuierenden Einspeisung von Erneuerbarem Strom gefährdet und soll durch den Aufbau neuer Gaskraftwerke abgesichert werden. Die Frage der Kostentragung ist dabei ungelöst - in einer ersten Kraftwerksstrategie war von Kapazitätsmechanismen die Rede, die über die Endkunden aufgebracht werden sollen. Das würde die Wettbewerbsfähigkeit weiter schwächen. - Beihilferahmen für die Einführung eines Industriestrompreises wettbewerbsfördernd gestalten: Mit dem Industriestrompreis soll außerhalb des gegebenen Systems der vorhandenen Industrieausnahmen auf der Grundlage des neuen Europäischen Beihilferechts eine neue Entlastungsmöglichkeit geschaffen werden. Auch im Koalitionsvertrag wird bereits hervorgehoben (Zitat Zeile 961 bis 963:) „Für die anderweitig nicht weiter zu entlastenden energieintensiven Unternehmen führen wir im Rahmen der beihilferechtlichen Möglichkeiten eine besondere Entlastung (Industriestrompreis) ein." Umfang und Zeitrahmen sind entscheidend, ob diese Ausnahme tragfähig ist. - Einführung Fuel Use Excluded Methode in Single Use Plastics Directive/Implementing Act: Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland im Europäischen Rat für die Massenbilanz-Methode "fuel use excluded" im Rahmen der Single Use Plastics Directive sowie des zugehörigen Implementing Act stimmt.

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