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Fresenius Kabi AG

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Fresenius Kabi AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Fresenius Kabi (hierunter ist die Fresenius Kabi AG sowie ihre Tochter Fresenius Kabi Deutschland GmbH zu verstehen) ist einer der führenden Anbieter in den Bereichen Ernährung, Infusionen, Arzneimittel und Medizinprodukte. Zusätzlich bietet Fresenius Kabi zahlreiche und kundenorientierte HomeCare-Dienstleistungen für Patienten und deren Angehörige an. Die Interessenvertretung erfolgt insbesondere über die Konzernholding Fresenius SE & Co KGaA und wird durch direkte Gespräche und Treffen mit politischen Entscheidungsträgern, schriftliche Stellungnahmen sowie Teilnahme an Anhörungen und Konsultationen ausgeübt. Dazu gehören auch der Aufbau von Netzwerken und Koalitionen mit anderen Organisationen sowie die Organisation und Teilnahme an Veranstaltungen. Zusätzlich werden durch den Austausch mit Experten und die Förderung von Forschung fundierte Argumente entwickelt. Die Ziele der Interessenvertretung umfassen die Verbesserung der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen, die Förderung der (industriellen) Gesundheitswirtschaft, die Sicherstellung der Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems sowie die Gewährleistung einer hochqualitativen Gesundheitsversorgung. Weiterhin zielt die Interessenvertretung auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, die Förderung des wirtschaftlichen Wachstums und die Einbringung praxisnaher Perspektiven in politische Diskussionen, um umsetzbare Lösungen zu entwickeln. Interessenbereiche: EU-Gesetzgebung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Krankenversicherung; Gesundheitsversorgung; Digitalisierung; Lebens- und Genussmittelindustrie; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Arzneimittel Regelungsvorhaben: - Sicherstellung der TI-Anbindung für Hilfsmittelleistungserbringer: Frühzeitige Anbindung an die TI-Struktur zur Nutzung der KIM und der damit verbundenen Schaffung der notwendigen gesetzlichen Anpassungen zur Ausgabe von eHBA und SMC-B für (Mitarbeitende der) Hilfsmittelleistungserbringer sowie der sonstigen Leistungserbringer von Medizinprodukten nach § 31 SGB V. - Einführung eines Anspruchs auf Therapieberatung und Management (Homecare): Es sollte ein Leistungsanspruch auf Therapieberatung und -management (z. B. § 37d SGB V) in Ausgestaltung des Anspruchs auf ein Versorgungsmanagement (§ 11 SGB V) in das SGB V eingeführt werden. - Schneller Marktzugang von kostengünstigen Arzneimitteln (EU-Pharmapaket): Fresenius befürwortet eine klare, harmonisierte und praxisgerechte Ausgestaltung der Bolar-Klausel. Nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Pharmastandorts gestärkt und der Zugang der Patientinnen und Patienten zu bezahlbaren Arzneimitteln gesichert werden. - System der Erweiterten Herstellerverantwortung zur Finanzierung 4. Klärstufe: Die jetzt von der UWWTD / KARL vorgesehene Finanzierung der 4. Klärstufe führt in einen Zielkonflikt mit der Gewährleistung einer sicheren Arzneimittel-Grundversorgung. Dieser Zielkonflikt muss gelöst werden. Wir weisen darauf hin, dass die anfallenden Klärwerks-Beiträge für die Hersteller nicht kalkulierbar sind und die Generika-Preise im derzeitigen Generikapreis-Regulierungssystem nicht erhöht werden können. Dies wird zu einer nicht absehbaren Anzahl von Marktrücknahmen führen. - Schaffung von wirksamen Strukturreformen in der GKV: Fresenius setzt sich im Rahmen des GKV-Sparpakets für eine zielgenaue Stabilisierung der GKV-Finanzen ein. Im Fokus stehen der Abbau struktureller Ineffizienzen (insbesondere an den Sektorengrenzen), Bürokratieentlastung sowie der Einsatz von Digitalisierung und KI. Gleichzeitig sollten Regulierungen stärker evidenzbasiert ausgestaltet und Leistungserbringern ausreichend wirtschaftliche Handlungsspielräume eingeräumt werden. Zudem setzt sich Fresenius für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zur Stärkung der Versorgungssicherheit und der europäischen Produktionsbasis ein. Im Arzneimittelbereich wird eine differenzierte Ausgestaltung von Sparmaßnahmen angestrebt. Konkret wird eine Ausnahme von Arzneimitteln zur parenteralen Ernährung vom Herstellerabschlag angestrebt.

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