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Stichting Rainforest Alliance

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Stichting Rainforest Alliance Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO) Die Interessenvertretung der Stichting Rainforest Alliance verfolgt das Ziel, durch politische Maßnahmen den Schutz von Wäldern und Biodiversität zu fördern, den Klimawandel zu bekämpfen und die Einhaltung von Menschenrechten in globalen Lieferketten zu stärken. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Lebensbedingungen von landwirtschaftlichen Produzentinnen und Produzenten sowie ländlichen Gemeinschaften. Die Tätigkeiten umfassen unter anderem die Beratung von politischen Entscheidungsträgern, die Erstellung von Stellungnahmen sowie die aktive Teilnahme an relevanten Dialogformaten und Multi-Stakeholder-Initiativen. Interessenbereiche: Klimaschutz; Lebens- und Genussmittelindustrie; Geschlechterpolitik; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Verbraucherschutz; Entwicklungspolitik; Menschenrechte; EU-Gesetzgebung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Außenpolitik; Land- und Forstwirtschaft; Artenschutz/Biodiversität Regelungsvorhaben: - Förderung der Beibehaltung und Umsetzung des Lieferkettengesetzes zum Schutz von Menschenrechten und Umweltstandards.: Die Rainforest Alliance setzt sich durch ihre politische Arbeit dafür ein, dass das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) beibehalten und wirksam umgesetzt wird. Ziel ist es, die Verantwortung deutscher Unternehmen in globalen Lieferketten sicherzustellen, insbesondere in Bezug auf die Achtung von Menschenrechten und den Schutz von Umweltstandards. - Einführung eines Ausfuhrverbots für gesundheitsschädliche Pflanzenschutzmittel.: Die Rainforest Alliance setzt sich dafür ein, dass ein gesetzliches Verbot für die Ausfuhr von Pflanzenschutzmitteln eingeführt wird, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes in der Europäischen Union nicht zugelassen sind. Ziel ist es, die globale Gerechtigkeit im Gesundheits- und Umweltschutz zu fördern und negative Auswirkungen solcher Mittel in Exportmärkten, insbesondere in Entwicklungsländern, zu verhindern. - EU-Entwaldungsverordnung (EUDR): Debatte um Einführung einer Null-Risiko-Kategorie: Im Rahmen der Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) wird aktuell über die Einführung einer sogenannten „Null-Risiko-Kategorie“ für bestimmte Herkunftsländer diskutiert. Eine solche pauschale Ausnahme würde Unternehmen von Sorgfaltspflichten entbinden und den risikobasierten Ansatz der EUDR untergraben. Die Rainforest Alliance lehnt diesen Ansatz entschieden ab. - Klarstellung zur Auslegung von Nachhaltigkeitssiegeln in BT-Drs. 21/3327: Es soll eine Klarstellung zur Auslegung der Gesetzesbegründung in BT-Drs. 21/3327 zur Definition von „Nachhaltigkeitssiegeln“ erreicht werden. Die dort genannten Passagen sollen nicht als pauschale Bereichsausnahmen verstanden werden. Maßgeblich bleiben soll die einzelfallbezogene Beurteilung nach Verbraucherwahrnehmung im konkreten Vermarktungskontext sowie die unionsrechtskonforme Anwendung der Vorgaben zu Nachhaltigkeitssiegeln.

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