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Nestlé Deutschland AG

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Nestlé Deutschland AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die Nestlé Deutschland AG ist ein Unternehmen zur Herstellung und Vertrieb von Waren zur Ernährung von Menschen oder Tieren sowie von Heilmitteln. Der Vertrieb erfolgt insbesondere unter dem Warenzeichen Nestlé. Die Nestlé Deutschland AG setzt auf einen aktiven Dialog mit Stakeholder:innen aus Zivilgesellschaft und Lebensmittelbranche sowie demokratisch orientierten Stakeholder:innen aus der Politik. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der relevanten Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern geführt, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit von großer Bedeutung sind. Dabei geht es um Themen mit Bezug zu Lebensmitteln, Verpackungen, Sorgfaltspflichten sowie Nachhaltigkeit und Fairness in der Lieferkette. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Events und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: Lebens- und Genussmittelindustrie; Verbraucherschutz; Klimaschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Land- und Forstwirtschaft; Artenschutz/Biodiversität; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Sonstige Interessenbereiche; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; EU-Gesetzgebung Regelungsvorhaben: - Ein einheitliches verbindliches Nährwertkennzeichnungsysstem in Europa: Harmonisierung der Nährwertkennzeichnung auf der Verpackungsvorderseite von Lebensmitteln und Getränken in Europa durch ein gemeinsames und verbindliches Nährwertkennzeichnungssystem, wie etwa dem Nutri-Score-System. - Novelle der Bioabfallverordnung: Akzeptanz der Entsorgung von papierbasierten Kaffeekapseln über die Biotonne - Nationale Umsetzung des EU-Lieferkettengesetzes (CSDDD): Anpassung des LksG mit enger Orientierung am EU-Lieferkettengesetz (CSDDD) zur Sicherstellung einer einheitlichen Gesetzgebung in der EU zum Schutz der menschrechtlichen und umweltrechtlichen Rechtspositionen. - Nationale Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Zeitnahe Schaffung rechtlicher Klarheit zur konkreten Ausgestaltung durch die EU-Kommission in Bezug auf Design for Recycling-Kriterien sowie Rezyklateinsatz- und Mehrwegquoten. - Umsetzung der Entwaldungsverordnung (EU) 2023/1115 begleiten: 1:1 Umsetzung der Verordnung und zeitnahe Implementierung insbesondere der Bereitstellung des Benchmarkingsystems. - Nachhaltigkeitsberichterstattung Richtlinie CSRD (EU) 2022/2464: 1:1 Umsetzung der Richtlinie gemäß dem Referententwurf des BMJ https://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetzgebung/RefE/RefE_CSRD_UmsG.pdf?__blob=publicationFile&v=2 - Mögliche Änderungen der EU Entwaldungsverordnung: Verhinderung von weiteren Änderungen und/oder Verzögerungen hinischtlich der EU-Entwaldungsverordnung - Globales Plastik-Abkommen bei INC 5.2 erzielen: Nestlé spricht sich als Teil der globalen „Business Coalition for a Global Plastics Treaty“ für ein globales Abkommen mit starken gemeinsamen Verpflichtungen auf, um die globale Plastikverschmutzung zu beenden. Denn gemeinsame Vorschriften würden ein grenzüberschreitend einheitliches Vorgehen fördern, nationale Ambitionen unterstützen und zudem die kostengünstigste Option bieten, um die globale Plastikverschmutzung effektiv zu bekämpfen. - Maßnahmen ergreifen zur Beschleunigung des Übergangs zu einer Regenerativen Landwirtschaft: Einen förderlichen und harmonisierten politischen Rahmen für Unternehmen und Landwirte schaffen, um zu regenerativer Landwirtschaft überzugehen. Beispielsweise durch eine Anerkennung nachhaltiger Formen der Landwirtschaft (inkl. der regenerativen Landwirtschaft) im Rahmen der Überprüfung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Zudem sollten Maßnahmen zur Finanzierung und Risikominderung ergriffen werden für einen gerechten Übergang für den Agrar- und Lebensmittelsektor und für Landwirte. Beispielsweise durch die Förderung öffentlich-privater Partnerschaften und die Unterstützung der Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungsketten sowie auf Landschaftsebene durch öffentliche Anreize. - Unterstützung der Position des EP zum UTP cross-border Enforcement: Eine Unterstützung des UTP cross-border Enforcement im Trilog, insbesondere inkl. der Anmerkungen des Europäischen Parlaments, die den Entwurf der Kommission noch weiter stärken, um bisherige Lücken bei der grenzüberschreitenden Durchsetzung der UTP-Richtlinie zu schließen.

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