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GIH Bundesverband e.V.

lobbyregister / register_entry 26.02.2022 · Original ↗

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GIH Bundesverband e.V. Tätigkeit: Berufsverband Der GIH wirkt als Sprachrohr der Energieberater und verschafft ihnen Gehör, etwa durch Mitwirkung in einschlägigen Gremien, Veranstalten von Fachgesprächen und Diskussionsrunden, Verfassen von Stellungnahmen, Aufbau von Kooperationen. Als anhörungsberechtigter Verband bei Bundes- und Landesbehörden beteiligt sich der GIH überregional an der Ausarbeitung von Gesetzen und Förderprogrammen. Darüber hinaus unterstützt der GIH als Vertretung der Gebäudeenergieberater/innen die Arbeit seiner in der Energieberatung für Wohngebäude, Gewerbe und Industrie sowie Kommunen wirkenden Mitglieder in vielfältiger Weise. Der Verband bringt Energieberater und ihre Kunden zusammen und unterstützt bei der Auftragsabwicklung über die Energieberatersuche auf den GIH-Internetseiten, Hilfestellung bei der Vertragsgestaltung und in Konfliktfällen, Anzeigen in Fachzeitschriften, Organisation von Kontaktplattformen und Rundgängen auf Messen und Kongressen. Mit seiner eigens entwickelten Ausbildung zum 'Gebäudenergieberater' bildet der GIH seit 2022 in verschiedenen Kursen bundesweit neue Experten aus. Zudem verstärkt der GIH seine Interessensvertretung auf europäischer Ebene. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; Energienetze; Klimaschutz; Bauwesen und Bauwirtschaft; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Allgemeine Energiepolitik; Kleine und mittlere Unternehmen; Wohnen; Erneuerbare Energien; Handwerk; Handel und Dienstleistungen; Immissionsschutz Regelungsvorhaben: - Energiedienstleistungsgesetz: Ausweitung der Zulassung zu Energieaudits auf Energieeffizienzexperten: Der GIH möchte erreichen, dass die Begrenzung der Zulassung bei Energieaudits aufgehoben wird, damit allen Energieeffizienzexpert*innen, die sich hierfür weitergebildet haben, die Möglichkeit der Durchführung von Energieaudits gegeben wird. Dadurch vergrößert sich der Markt. Für die Unternehmen bedeutet dies eine größeres Angebot und sinkende Wartezeiten. - Umsetzungsvorschlag zur Erstellung von Energiebedarfsausweisen NWG - Nationale Umsetzung der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie EPBD: Gem. EPBD müssen bis Mai 2026 Renovierungspässe für 3% aller schlechtesten kommunalen Gebäude erstellt werden. Der GIH macht einen Vorschlag, wie diese Aufgabe möglichst effizient erfüllt werden kann und hat ein dreistufiges Verfahren dafür erarbeitet. - Vorschläge zur Weiterentwicklung des iSFP - Gebäudeenergiegesetz GEG: Optimierungsvorschläge zur Verbesserung der Qualität von individuellen Sanierungsfahrplänen (iSFPs) - Anpassungen in erster Linie bei den Themen PV-Anlagen, Dämmstandards, Qualitätskontrollen, Optimierung von Grafiken - Ergänzungen zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der integrierten Stadtentwicklung und Novellierung des Baugesetzbuchs: Ergänzungen und Änderungen im Baugesetzbuch hinsichtlich einer Stärkung des Themas Energieeffizienz im Bauplanungsrecht. Konkrete Vorschläge, um Kommunen dabei zu unterstützen, die Senkung des Energiebedarfs durch Effizienzmaßnahmen leichter planerisch zu integrieren sowie die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen unter Nutzung aller Instrumente der städtebaulichen Sanierung zu erleichtern und Hürden abzubauen. - Vorschläge zur Umsetzung der Europäischen Gebäuderichtlinie EPBD in nationales Recht: GIH-Vorschläge für die Umsetzung der Europäischen Gebäuderichtlinie in nationales Recht, insb. in Bezug auf das Gebäudeenergie-Gesetz. Die Bedingungen sollen für Energieberatende, die Baubranche und deren Kunden pragmatisch und sinnvoll ausgestaltet sein. - Förderungen für Energieberatung und energetische Sanierung - EBW-Finanzierung sichern: Aktuelle Diskussionen um die Kürzung der Förderung der 'Energieberatung für Wohngebäude' (EBW) sorgen für Verunsicherung in der Energiebranche. Der GIH fordert die Sicherstellung einer verlässlichen Finanzierung des Programms sowie keine weiteren Kürzungen.

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