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Rolls-Royce Power Systems AG

lobbyregister / register_entry 25.02.2022 · Original ↗

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Rolls-Royce Power Systems AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Rolls-Royce ist ein weltweit führender Hersteller von Antriebssystemen und in Deutschland mit seinen drei Geschäftsbereichen Zivile Luftfahrt, Verteidigung und Power Systems vertreten. Rolls-Royce Power Systems mit Hauptsitz in Friedrichshafen beschäftigt über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter der Marke mtu vertreibt das Unternehmen schnelllaufende Motoren und Antriebssysteme für Schiffe, Energieerzeugung, schwere Land- und Schienenfahrzeuge, militärische Fahrzeuge sowie für die Öl- und Gasindustrie sowie Diesel- und Gassysteme und Batteriecontainer für sicherheitskritische Anwendungen, zur Dauerstromerzeugung, für Kraft-Wärme-Kopplung und für Microgrids. Im Rahmen der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung und der Ministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages geführt, um einen Blick aus der Unternehmenspraxis zu geben und die Auswirkungen der Gesetzgebung auf das Unternehmen, seiner Geschäftstätigkeit und die Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darzulegen. Dabei geht es um den Fachkräftemangel, politische Rahmenbedingungen zur Energiebereitstellung, Exportfragen, Lieferketten und Möglichkeiten der europäischen und internationalen Kooperation. Zusätzlich zu Gesprächen werden parlamentarische Abende und Veranstaltungen durchgeführt. In Einzelfällen ergänzen schriftliche Stellungnahmen den mündlichen Austausch. Bei der Interessenvertretung im Sinne des LobbyRG werden die Kolleginnen und Kollegen vom Berliner Hauptstadtbüro unterstützt, das als deutsche Niederlassung der Rolls-Royce Int. Ltd. die Interessenvertretung für den Gesamtkonzern wahrnimmt. Interessenbereiche: Energienetze; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Außenwirtschaft; EU-Gesetzgebung; Schienenverkehr; Allgemeine Energiepolitik; Rüstungsangelegenheiten; Erneuerbare Energien; Schifffahrt Regelungsvorhaben: - Kraftwerksstrategie und Marktdesign dezentraler aufstellen: Deutschland befindet sich auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wirtschaft und hat sich das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 gesetzt. Die Bundesregierung setzt dabei im Stromsektor auf einen massiven Ausbau von volatilen erneuerbaren Energien, deren Anteil am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 Prozent steigen soll. Es stellt sich somit die Frage, wie zukünftig Stromversorgungssicherheit rund um die Uhr gewährleistet werden kann, vor allem in Perioden, in denen der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Eine stabile und verlässliche Energieversorgung ist für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland von entscheidender Bedeutung. Wir fordern eine breitere staatliche Unterstützung von Lösungen, um die nötige Versorgungssicherheit schneller zu erreichen. - Ausnahmeregelungen für bestimmte Verwendungen von PFAS berücksichtigen: Behörden aus Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Norwegen haben bei der Europäischen Chemikalienagentur einen Vorschlag für die EU-weite Beschränkung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) eingereicht. Dieser wurde Anfang des Jahres 2023 veröffentlicht. Nach diesem Beschränkungsvorschlag soll die Herstellung, die Verwendung und das Inverkehrbringen aller PFAS - bis auf wenige Ausnahmen - eingeschränkt werden. Der Vorschlag sieht vor, dass PFAS nicht in Stoffen, Gemischen oder Erzeugnissen verwendet werden dürfen, es sei denn, es liegt eine Ausnahmeregelung vor. Wir setzen uns für eine Ausnahmeregelung für bestimmte Verwendungen in systemrelevanten Anwendungen von Fluorpolymeren ein.

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