ProSiebenSat.1 Media SE
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ProSiebenSat.1 Media SE
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
ProSiebenSat.1 ist einer der führenden Entertainment- und Commerce-Anbieter im deutschsprachigen Raum. Mit starken Marken, bekannten Formaten und einer breiten Programmvielfalt erreichen wir Menschen jederzeit, überall und auf allen relevanten Plattformen. Unsere linearen TV Sender und unsere Streaming Plattform Joyn verbinden wir eng mit unserem Commerce , Distributions und Vermarktungsgeschäft.
Auf Bundesebene beobachten und analysieren wir die regulativen und politischen Entwicklungen in den für unsere Geschäftsmodelle einschlägigen Themenfeldern.
Insbesondere im medien- und digitalpolitischen Umfeld unterstützen wir die Entscheidungsträger mit unserer Expertise bei der Ausgestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Die immer noch zunehmende Wirkmächtigkeit von Intermediären für die Meinungsbildung in einer immer stärker fragmentierten Gesellschaft sehen wir als Herausforderung für den privaten Rundfunk.
Wir setzen uns dafür ein, dass wir – mit Blick auf die Notwendigkeit der Refinanzierung unserer Angebote – auch ökonomisch in der Lage bleiben, uns den Herausforderungen des Marktes stellen zu können.
Interessenbereiche: Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Kinder- und Jugendpolitik; Werbung; EU-Binnenmarkt; EU-Gesetzgebung; Kommunikations- und Informationstechnik; Urheberrecht; Datenschutz und Informationssicherheit; Sonstiges im Bereich "Recht"; E-Commerce; Massenmedien; Internetpolitik; Meinungs- und Pressefreiheit; Wettbewerbsrecht; Digitalisierung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz
Regelungsvorhaben:
- Steueranreizmodell zur Förderung des Filmproduktionsstandorts Deutschland: Einführung eines Steueranreizmodells/Zuschussmodells gemäß Koalitionsvertrag der Bundesregierung (Kabinett Merz). Ziel ist die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Produktionsstandorts im internationalen Markt, insbesondere im Vergleich zu den mit hohen Steueranreizmodellen ausgestatteten EU-Nachbarländern.
- Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz (MedienInvestVG): Die Bundesregierung plant die Einführung einer Investitionsverpflichtung für Streaming-Anbieter in europäische Werke mit diversen Subquoten. Die Ausgestaltung dieses Gesetzes soll negative Auswirkungen für in Deutschland ansässige Mediendienste-Anbieter möglichst geringhalten.
- Ausgestaltung einer möglichen Digitalabgabe: Die mögliche Einführung einer gesonderten Abgabe für große Medienplattformen darf nicht zu einer Belastung für in Deutschland ansässige Medienplattformen führen.
Relationen
Keine Relationen.