Constantin Film AG
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Constantin Film AG
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Zum Zwecke der Interessenvertretung führen wir Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Beauftragten für Kultur und Medien, des Bundesfinanzministeriums und des Bundesjustizministeriums sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages zur Erläuterung der Notwendigkeit bestimmter Gesetzesvorhaben, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf die Situation der Beschäftigten des Unternehmens, von entscheidender Bedeutung sind.
Dabei geht es insbesondere um die Grundlagen und Ausgestaltung der Filmförderung, die Einführung einer Investitionsverpflichtung der audiovisuellen Mediendienste, die Rahmenbedingungen der Auswertung von Filmen und Serien sowie um das Themenfeld KI und Urheberrecht. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu geben. Im Zuge dessen werden auch Film-Screenings und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt.
Interessenbereiche: E-Commerce; Kommunikations- und Informationstechnik; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Kultur; Sonstiges im Bereich "Recht"; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Meinungs- und Pressefreiheit; Datenschutz und Informationssicherheit; Kinder- und Jugendpolitik; Urheberrecht; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Handel und Dienstleistungen; Werbung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; EU-Binnenmarkt; Digitalisierung; EU-Gesetzgebung; Wettbewerbsrecht; Zivilrecht; Kleine und mittlere Unternehmen; Massenmedien; Rechtspolitik; Internetpolitik
Regelungsvorhaben:
- Einführung eines (steuerlichen) Anreizsystems für Film- und Serienproduktionen: Ziel ist die Einführung eines international wettbewerbsfähigen, (steuerlichen) Anreizsystems auf Bundesebene, das die bestehende, gedeckelte Bundesförderung (DFFF/ GMPF) ablösen und die Durchführung von Film- und Serienproduktionen in Deutschland wieder wirtschaftlich attraktiv machen soll.
- Einführung einer Investitionsverpflichtung der audiovisuellen On-Demand Dienste: Ziel ist die Einführung einer Investitionsverpflichtung auf Grundlage der EU-Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste. Dadurch sollen audiovisuelle On-Demand Dienste verpflichtet werden, einen bestimmten Prozentsatz ihres in Deutschland erwirtschafteten Umsatzes in die Herstellung und den Erwerb von Rechten europäischer Filme und Serien zu re-investieren. Gleichzeitig soll das Gesetz Regelungen enthalten, die die Medienvielfalt in Deutschland und Europa sichern und gewährleisten, dass Produzenten an der Auswertung und dem Erfolg der hergestellten Werke angemessen partizipieren.
Relationen
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