Flughafen München GmbH
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Flughafen München GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Im Rahmen der Interessensvertretung werden Gespräche mit Regierungsmitgliedern, Vertreterinnen und Vertretern der Bundesministerien und des Bundestages geführt. Weiter werden Stellungnahmen verfasst und übermittelt. Ziel ist es, praxisnahe Erfahrungen und Einschätzungen zu verschiedenen Themen zu vermitteln, die für die Flughafen München GmbH relevant sind. Im Zuge dessen werden parlamentarische Veranstaltungen durchgeführt, zu denen auch Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Ferner informieren wir über unsere Arbeit und die aktuellen Themen in einem regelmäßig erscheinenden Politikbrief, welchen wir versenden und im Internet veröffentlichen.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstiges im Bereich "Innere Sicherheit"; Verkehrspolitik; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Luft- und Raumfahrt; Schienenverkehr; Personenverkehr; Verkehrsinfrastruktur; Klimaschutz; Terrorismusbekämpfung
Regelungsvorhaben:
- Fortschreibung Deutschlandtakt: Anbindung des Flughafens München an den Schienenfernverkehr
- Einführung des Verrechnungsmodells beim Erhebungsverfahren für die Einfuhrumsatzsteuer: Bei der Einfuhr von Gütern nach Deutschland verursacht das in Deutschland aktuell angewandte Verfahren zur Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer eine unnötige Bindung von Liquidität und damit erhöhte Kosten für Importeure, die in den EU-Nachbarstaaten nicht anfallen. Zwar haben Bund und Länder mit dem Fristenmodell einen wichtigen Schritt zur Annäherung getan. Doch nur durch ein Verrechnungsmodell können Kosten für Wirtschaft und Verwaltung weiter gesenkt und der Anreiz für Importeure gestärkt werden, deutsche Flug- und Seehäfen zu nutzen. Logistikzentren sowie Niederlassungen von Dienstleistern und Unternehmen würde das Verrechnungsmodell neue Anreize bieten, sich hierzulande anzusiedeln. Mit dem Verrechnungsmodell können öffentl. Einnahmen und die Ökobilanz von Güterströmen optimiert werden.
- Änderung des Luftsicherheitsgesetzes: Verschärfung der Strafvorschriften für unbefugtes Eindringen in den Sicherheitsbereich von Flughäfen zum Schutz des Luftverkehrs.
- Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes: Die Luftverkehrsteuer sollte abgesenkt werden. Die daraus erzielten Einnahmen sollten wie ursprünglich intendiert in den Luftverkehr zurückfließen und im Sinne einer zweckgebundenen Verwendung beispielsweise zur Förderung von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) verwendet werden.
- Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftverkehrswirtschaft stärken: Die Flughafen München GmbH setzt sich für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland ein. Konkret geht es dabei um:
- niedrigere staatliche Standortkosten,
- eine bessere Fernbahnanbindung des Flughafens München,
- wettbewerbsneutrale Regulierung,
- weniger Bürokratie.
- Wettbewerbsfähige Umsetzung des EU Entry-Exit-Systems (EES): Seit der Einführung des Entry-Exit-Systems (EES) zeigt sich, dass die tatsächlichen Auswirkungen die Prognosen deutlich übersteigen. Die realen Abfertigungszeiten liegen spürbar über den Annahmen, die den ursprünglichen Modellierungen zugrunde lagen. Trotz des hohen Engagements der Bundespolizei, des Flughafens und der Airlines kommt es bereits heute in München zu erheblichen Wartezeiten und einer zunehmenden Belastung der operativen Abläufe und des eingesetzten Personals. Vor diesem Hintergrund halten wir zusätzliche Entlastungsmaßnahmen und Beschleunigungen für dringend erforderlich.
Relationen
Keine Relationen.