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MAHLE International GmbH

lobbyregister / register_entry 23.02.2022 · Original ↗

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MAHLE International GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die MAHLE International GmbH ist ein Tochterunternehmen der MAHLE GmbH. MAHLE ist ein international führender Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie mit Kunden sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeugsektor. Der 1920 gegründete Technologiekonzern arbeitet an der klimaneutralen Mobilität von morgen mit Fokus auf die Strategiefelder Elektromobilität und Thermomanagement sowie weitere Technologiefelder zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, zum Beispiel Brennstoffzelle oder hoch effiziente Verbrennungsmotoren, die auch mit E-Fuels oder Wasserstoff betrieben werden. Die MAHLE International GmbH nimmt neben der MAHLE Aftermarket GmbH die Interessenvertretung für die MAHLE GmbH wahr. Die Aktivitäten im Rahmen der Interessenvertretung beinhalten das Monitoring von politischen Entwicklungen auf Bundesebene, die Bereitstellung von technisch-fachlichen Analysen sowie der persönliche Kontakt zu Entscheidungsträgern. Interessenbereiche: Arbeitsmarkt; Industriepolitik; Güterverkehr; Klimaschutz; Allgemeine Energiepolitik; Immissionsschutz; Automobilwirtschaft; Erneuerbare Energien; EU-Gesetzgebung; Verkehrsinfrastruktur; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Straßenverkehr; Wettbewerbsrecht; EU-Binnenmarkt; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Außenwirtschaft; Verkehrspolitik; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Personenverkehr Regelungsvorhaben: - Technologieoffene CO2 Flottenregulierungen: Technologieoffene Ausgestaltung der EU CO2 Flottenregulierungen Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und schwere Nutzfahrzeuge durch die Berücksichtigung erneuerbarer Kraftstoffe (Biokraftstoffe und E-Fuels), insbesondere mittels der Aufnahme einer „CO2 neutral fuel“ Fahrzeugkategorie. - Einführung sektorspezifischer Datenregulierung für die Automobilindustrie: Der EU Data Act beschreibt allgemeine Regeln zum fairen Datenumgang im Sinne des Nutzers. Diese Verordnung sollte auf europäischer Ebene durch eine sektorspezifische Regulierung für die Automobilindustrie ergänzt werden. In der sektorspezifischen Regulierung ist zu regeln wer, wann, wie und auf welche Fahrzeugdaten Zugriff hat. - Gleichstellung des Wasserstoffmotors mit der Brennstoffzelle im Energiesteuerrecht: Das Energiesteuerrecht befreit Wasserstoff für die Brennstoffzelle von der Energiesteuer, belastet aber Wasserstoff für den Wasserstoffmotor. Beide Technologien können wichtige Beiträge zum Klimaschutz leisten, gerade bei schweren Nutzfahrzeugen und mobilen Arbeitsmaschinen. Daher sollte der Wasserstoff für beide Technologien von der Energiesteuer befreit werden. - Beibehaltung der Sondernetzentgeltregelungen für Industriebetriebe: Die Stromnetzverordnung bestimmt die Netzentgelte der Letztverbraucher. Eine mögliche Reform könnte Netzentgelte abhängig machen von flexibler Anpassung an die Erzeugungssituation bei erneuerbaren Energien. MAHLE Produktionsprozesse, z.B. Gießereiöfen und Spritzgussmaschinen, können diese Flexibilität jedoch nicht leisten. Daher darf eine Reform Grundlast-abhängige Industrien nicht belasten, sondern könnte rein additiv neue Anreize für Flexibilität schaffen. - Ambitionierter Masterplan für Wasserstoff und strombasierte Kraftstoffe im Verkehr: MAHLE unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung nachdrücklich, einen Masterplan für Wasserstoff und strombasierte Kraftstoffe im Verkehr zu entwickeln. Dieser sollte darauf abzielen, kurz- bis mittelfristig alle politisch-regulatorischen Hürden entlang der Wertschöpfungskette abzubauen und den Markteintritt der Technologiepfade einzuleiten. Zu den zentralen Anliegen zählen der Aufbau von Wasserstofftankinfrastruktur, die energiesteuerliche Gleichbehandlung von Brennstoffzelle und Wasserstoffmotor sowie die Berücksichtigung erneuerbarer Kraftstoffe in den CO2-Flottenregulierungen.

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