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Schaeffler AG

lobbyregister / register_entry 24.02.2022 · Original ↗

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Schaeffler AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Seit 80 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen im Bereich Motion Technology voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern Elektromobilität, CO2-effiziente Antriebe, Fahrwerkslösungen und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen – und das über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Anhand von acht Produktfamilien beschreibt Schaeffler sein ganzheitliches Produkt- und Serviceangebot: von Lagerlösungen und Linearführungen aller Art bis hin zu Reparatur- und Monitoring-Services. Schaeffler ist mit rund 110.000 Mitarbeitenden an mehr als 250 Standorten in 55 Ländern eines der weltweit größten Familienunternehmen und gehört zu den innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands. Die Schaeffler Hauptstadtrepräsentanz koordiniert die Erarbeitung und Kommunikation von Unternehmenspositionen gegenüber politischen Institutionen und Stakeholdern. Als Vermittler zwischen der Schaeffler-Gruppe und der Politik möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass die bestmöglichen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Themenschwerpunkte sind dabei unter anderem die Bereiche Klima und Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Wettbewerb, Branchenwandel und innovative Technologien. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Abend und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu den Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Gespräche zu Regelungsvorhaben sowie Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: Klimaschutz; Verkehrspolitik; Straßenverkehr; Güterverkehr; Erneuerbare Energien; Digitalisierung; Automobilwirtschaft; Verkehrsinfrastruktur; Verteidigungspolitik; Personenverkehr; Allgemeine Energiepolitik; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Wettbewerbsrecht; EU-Gesetzgebung; Industriepolitik Regelungsvorhaben: - Einfache Regulierung im Rahmen des Mobilitätsdatengesetz: Aus Sicht der Zuliefererindustrie macht die Aufnahme von Fahrzeugdaten in das Mobilitätsdatengesetz keinen Sinn, da es auf europäischer Ebene dazu bereits regulatorische Bemühungen gibt. Auf EU-Ebene wird aktuell ein Gesetzentwurf zur sektorspezifischen Regelung (Fahrzeugdaten) erarbeitet. Der Bereich sollte weiterhin im Mobilitätsdatengesetz ausgeklammert werden. - Schaffung eines geeigneten Förderrahmens für Autonomes Fahren: Schaeffler möchte Wegbereiter bei dieser Zukunftstechnologie sein, aber die Kosten sind enorm hoch. Die bisherigen veröffentlichten Förderprojekte reichen nicht aus, um die Technologie auf die Straße zu bringen. - Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland sichern: Die Transformation der Automobilwirtschaft hin zu klimaneutralen Antrieben und digitalisierten Fahrzeugen bietet große Chancen für Innovation und Nachhaltigkeit. Doch die aktuelle regulatorische Umsetzung und das verschärfte globale Wettbewerbsumfeld setzen Hersteller und Zulieferer erheblich unter Druck. - Gleichstellung von Wasserstoffmotoren und Brennstoffzellen im Energiesteuerrecht: Die EU-Energiesteuerrichtlinie (2003/96/EG) behandelt die Verwendung von Wasserstoff steuerlich unterschiedlich. Während Wasserstoff für Brennstoffzellen von der Energiesteuer befreit ist, unterliegt Wasserstoff für Wasserstoffmotoren der Besteuerung. Diese unterschiedliche Behandlung ist nicht gerechtfertigt, da beide Optionen valide Technologiepfade für Nutzfahrzeuge darstellen und in der EU-CO2-Flottenregulierung als Zero Emission eingestuft sind. - Technologieoffene Ausgestaltung der EU-CO2-Flottenregulierung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge: Ziel ist eine technologieoffene Weiterentwicklung der EU-Flottenregulierung, die klimafreundliche Antriebstechnologien gleichberechtigt berücksichtigt. Konkret es um die Anrechenbarkeit von Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) auch nach 2035, die Einbeziehung erneuerbarer Kraftstoffe – insbesondere Biokraftstoffe und E-Fuels – sowie die Einführung einer eigenen Fahrzeugkategorie für CO2-neutrale Kraftstoffe („CO2-neutral fuel vehicle"). - Differenzierte Beschränkung von PFAS-Anwendungen: Schaeffler unterstützt den europäischen Ansatz, wo möglich zügig auf PFAS-freie Funktionsstoffe umzusteigen. Gleichzeitig sind PFAS derzeit noch Bestandteil zahlreicher Technologien, die für die Erreichung der EU-Klimaziele unverzichtbar sind, unter anderem in der Elektromobilität, Brennstoffzellen, Elektrolyseure, Batterieherstellung und in Windenergieanlagen. Für solche Anwendungen sind gezielte und langfristige Ausnahmeregelungen erforderlich. - Appell für eine technologieoffene Überarbeitung der CO2-Regulierung und die Einführung wirksamer Made in EU-Kriterien: Aus Sicht der Zuliefererindustrie sind eine technologieoffene Überarbeitung der CO2-Regulierung und die Einführung wirksamer Made in EU-Kriterien entscheidend für die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilzuliefererindustrie, um die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und Innovationskraft in Europa zu gewährleisten.

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