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Philips GmbH

lobbyregister / register_entry 22.02.2022 · Original ↗

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Philips GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Anwendungsbereich der Interessensvertretung der Philips GmbH ist es, die gesundheitspolitischen Regulierungen, Entwicklungen und Zielsetzungen von Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat und der entsprechenden Ministerien zu verstehen und den möglichen Beitrag unseres Unternehmens zu deren Umsetzung darzulegen. Zum Zweck der Interessensvertretung werden daher Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes, der Bundesministerien und Bundesämter sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages bzw. Kabinettsmitgliedern zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern geführt, die als Rahmenbedingungen für unsere unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf allgemeine Standortpolitik und die Situation der Beschäftigten des Unternehmens, von großer Bedeutung sind. Dabei geht es z.B. um die EU-Gesetzgebung, die Medical Device Richtlinie, Entwicklung der Zollpolitik, Resilienz von Lieferketten, Nachhaltigkeit, Sicherung der Gesundheitsversorgung, Reformen im Gesundheitswesen, Digitalisierung, Vorbereitung des Gesundheitswesens auf Krisensituationen, den Fachkräftemangel bis hin zum Bürokratieabbau. Zweck der Interessensvertretung ist es, die Sicht der Praxis eines Medizintechnikunternehmens zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Lage zu geben. Im Zuge dessen werden auch Abend- und Diskussionsveranstaltungen von uns durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Bundestagsabgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Ebenso nehmen Vertreterinnen und Vertreter unseres Unternehmens an Veranstaltungen mit solchen Gästen teil und tauschen sich zu den zuvor genannten Themen aus. Darüber hinaus werden in Einzelfällen direkt, aber in der Regel über Verbändeabfragen, auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: Gesundheitsförderung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Industriepolitik; Digitalisierung; Pflege; Gesundheitsversorgung; Krankenversicherung; Politisches Leben, Parteien; Wissenschaft, Forschung und Technologie Regelungsvorhaben: - Sicherstellung der Verfügbarkeit von Medizinischer Bildgebung/MRT in einem volatilen Helium-Umfeld: Die zunehmende Fragilität globaler Helium-Lieferketten gefährdet die Kontinuität der MRT-Versorgung und damit zeitnahe Diagnostik und Behandlung von Patientinnen und Patienten. Geopolitische Entwicklungen wie im Nahen Osten und jüngste Störungen, etwa Schäden an Produktionsanlagen in Katar, verschärfen die Lage. Magnetresonanztomographie ist zentral für die moderne Medizin. Ausfälle führen unmittelbar zu Verzögerungen, höherem Druck im Klinikbetrieb und Versorgungsengpässen. Gleichzeitig steigt die globale Helium-Nachfrage, etwa Halbleiter, Luftfahrt, Forschung. Das Gesundheitswesen nutzt rund 30 Prozent des Heliums. Konventionelle MRT-Systeme benötigen große Mengen Flüssighelium, bei Verlust sind Nachfüllungen nötig, mit potenziell langen Ausfallzeiten bei knapper Versorgung.

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