Entschließung des Bundesrates "Beschleunigung und Vereinheitlichung von Planungsverfahren"
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Entschließung des Bundesrates "Beschleunigung und Vereinheitlichung von Planungsverfahren"
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 573/2/25
29.01.26
Antrag
des Freistaates Sachsen
Entschließung des Bundesrates "Beschleunigung und
Vereinheitlichung von Planungsverfahren"
- Antrag des Freistaates Sachsen -
Punkt 23 der 1061. Sitzung des Bundesrates am 30. Januar 2026
Der Bundesrat möge die Entschließung in folgender Fassung annehmen:
1. Mit dem vorliegenden Entwurf für ein Infrastruktur-Zukunftsgesetz (BR-
Drucksache 780/25) wurden erste wichtige Maßnahmen aus der „Föderalen
Modernisierungsagenda“ umgesetzt. Aus Sicht des Bundesrates bestehen jedoch
noch weitere Potenziale zur Beschleunigung von Planungs- und
Genehmigungsverfahren. Vor diesem Hintergrund spricht sich der Bundesrat dafür aus,
im weiteren Gesetzgebungsverfahren zusätzliche Maßnahmen einzubeziehen
bzw. entsprechende weitere Gesetzgebungsvorhaben auf den Weg zu bringen.
2. Der Bundesrat bekräftigt darüber hinaus, dass die Einführung eines
einheitlichen, praxisgerechten und beschleunigten Verfahrensrechts („one-for-many“)
sowie die weitere Harmonisierung und Deregulierung in den einzelnen
Fachgesetzen einen wichtigen Beitrag für mehr Transparenz, Rechtssicherheit und
Effizienz für Vorhabenträger, Bürger und Behörden leisten.
3. Der Bundesrat befürwortet, das Verwaltungsverfahrensgesetz als zentralen
Standort für Verfahrensregelungen weiterzuentwickeln. In diesem sollen die
verallgemeinerungsfähigen Verfahrensvorschriften aus den
Beschleunigungsgesetzgebungsvorhaben der letzten Jahre zusammengeführt werden, soweit sich
diese Vorschriften in dem Vollzug des jeweiligen Fachverfahrens bewährt
haben.]
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