Entwicklung von Gruppenvergewaltigungen bis zum 31. Dezember 2025 (Antwort zu Drs. 21/4351)
Text
Entwicklung von Gruppenvergewaltigungen bis zum 31. Dezember 2025 (Antwort zu Drs. 21/4351)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/4602
21. Wahlperiode 05.03.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephan Brandner, Martin Hess, Sascha
Lensing und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/4351 –
Entwicklung von Gruppenvergewaltigungen bis zum 31. Dezember 2025
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Mit der Kleinen Anfrage „Entwicklung von Gruppenvergewaltigungen bis
zum 31. Dezember 2024“ auf Bundestagsdrucksache 21/1054 wurde erfragt,
wie sich die Anzahl der Gruppenvergewaltigungen seit dem Jahr 2010 bis zum
31. Dezember 2024 in den einzelnen Bundesländern entwickelt hat. Mit dieser
Kleinen Anfrage sollen die bereits vorliegenden Informationen nun um die
aktuellen Daten ergänzt werden.
1. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl an
Gruppenvergewaltigungen in den Ländern seit dem 1. Januar 2010 bis zum
31. Dezember 2025 entwickelt (bitte nach Bundesländern und
Jahresscheiben auflisten sowie auch die Gesamtzahl für ganz Deutschland
angeben)?
2. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils der Anteil
nichtdeutscher Tatverdächtiger an den in Frage 1 erfragten Taten (bitte
nach Jahresscheiben auflisten)?
3. Welche fünf Staatsangehörigkeiten wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung bei den Tatverdächtigen seit dem 1. Januar 2010 bis zum
31. Dezember 2025 am häufigsten registriert (bitte nach Jahresscheiben
auflisten)?
4. Wie groß war nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils der Anteil der
nichtaufgeklärten Fälle an den in Frage 1 erfragten Taten (bitte nach
Jahresscheiben auflisten)?
5. Wie viele Opfer von Gruppenvergewaltigungen gab es nach Kenntnis der
Bundesregierung jeweils seit dem 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember
2025 in Deutschland insgesamt (bitte zusätzlich nach Ländern
aufschlüsseln)?
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern
vom 5. März 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
6. Wie viele Tatverdächtige wurden nach Kenntnis der Bundesregierung
jeweils seit dem 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2025 zu den in der
Frage 1 erfragten Fällen ermittelt?
7. In wie vielen Fällen waren die Opfer nach Kenntnis der Bundesregierung
jeweils
a) Deutsche,
b) Nichtdeutsche,
c) Zuwanderer
(bitte nach Geschlecht auflisten), und wie hoch war jeweils deren Anteil?
8. In wie vielen Fällen waren die Täter nach Kenntnis der Bundesregierung
jeweils
a) Deutsche,
b) Nichtdeutsche,
c) Zuwanderer
(bitte nach Geschlecht auflisten), und wie hoch war jeweils deren Anteil?
9. In wie vielen Fällen waren die Tatverdächtigen nach Kenntnis der
Bundesregierung bereits zuvor als Tatverdächtige in Erscheinung getreten
(bitte nach Jahren seit 2010 auflisten), und wie hoch war jeweils der
Anteil?
10. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der Fälle,
in denen die Tatverdächtigen Konsumenten harter Drogen waren (bitte
nach Jahren seit 2010 auflisten)?
Die Fragen 1 bis 10 werden gemeinsam beantwortet.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist eine Jahresstatistik. Zum
Berichtsjahr 2025 liegen noch keine qualitätsgesicherten und mit den Ländern
abgestimmten PKS-Daten vor. Diese werden erst nach der Vorstellung durch den
Bundesinnenminister und den Vorsitzenden der Innenministerkonferenz (IMK),
voraussichtlich im April 2026, veröffentlicht. Der Bundesregierung liegen zu
den jeweiligen Fragen keine Informationen für das Berichtsjahr 2025 vor. Für
die Berichtszeiträume 2010 bis 2024 verweist die Bundesregierung auf die
auch vom Fragesteller in Bezug genommene Bundestagsdrucksache 21/1054.
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ISSN 0722-8333
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