Schriftliche Frage 136 von Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie bewertet die Bundesregierung die Folgen der Hitzerekorde in Kalenderwoche 26 für besonders vulnerable Gruppen, wie z. B. schwangere Frau…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 13. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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Schriftliche Frage 136 von Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie bewertet die Bundesregierung die Folgen der Hitzerekorde in Kalenderwoche 26 für besonders vulnerable Gruppen, wie z. B. schwangere Frau…
Frage 136 (Ulle Schauws, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Wie bewertet die Bundesregierung die Folgen der Hitzerekorde in Kalenderwoche 26 für besonders vulnerable Gruppen, wie z. B. schwangere Frauen, und wie plant die Bundesregierung, diese vulnerablen Gruppen zu schützen?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 15. Juli 2026:
In der Kalenderwoche 26 hat es in Deutschland eine außergewöhnlich intensive und anhaltende Hitzewelle mit regionalen Temperaturen über 40 Grad Celsius gegeben. Die Bundesregierung nimmt die gesundheitlichen Auswirkungen solcher klimawandelbedingten extremen Wetterereignisse, die in Zukunft noch häufiger und intensiver auftreten werden, sehr ernst. Das Robert Koch-Institut führt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wöchentlich eine Schätzung zur hitzebedingten Mortalität in Deutschland durch. Auch auf der Grundlage dieses kontinuierlichen Monitorings können die Länder, in deren Zuständigkeit der Schutz der Gesundheit vor Hitze liegt, wirksame Maßnahmen ergreifen, um hitzeassoziierte Todesfälle zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren sowie Krankheitsverläufe abzumildern. Der vom BMG im Jahr 2023 initiierte „Hitzeschutzplan Gesundheit“ zielt darauf ab, die Schutzmaßnahmen der Länder, Kommunen und Städte sowie der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zu unterstützen und definiert insbesondere den Schutz vulnerabler Gruppen als wichtiges Handlungsfeld. Deshalb wurden die Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen durch adressatengerechte Ansprache vulnerabler Risikogruppen zuletzt deutlich ausgebaut. Entsprechende Empfehlungen für die Kommunen, Landkreise, Einrichtungen und Betriebe wurden auf der Grundlage eines vom EMG beauftragten wissenschaftlichen Gutachtens entwickelt und stehen unter www.hitzeservice.de/kommunikationskonzept zur Verfügung. Auch das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit setzt im Sommer 2026 bei seinen Aktivitäten zur Sensibilisierung und Aufklärung zu den gesundheitlichen Risiken von Hitze den Fokus auf besonders vulnerable Gruppen wie Menschen mit chronischen Erkrankungen und deren Angehörige, ältere Menschen, Schwangere und Eltern von Babys und Kleinkindern.
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