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Schriftliche Frage 89 von Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Daten liegen der Bundesregierung zur Anzahl von Früh- und Totgeburten im Kontext von Hitzeepisoden in Deutschland angesichts des durc…

dip / schriftliche_frage 24.07.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des BMG. Ressortforschungsinstitute sind in der Methodik und der Bewertung der wissenschaftlichen Ergebnisse frei. Die Auswahl der Forschungsgegenstände und die Umsetzung der Forschungsergebnisse unterliegen jedoch, wie bei allen Ressortforschungseinrichtungen des Bundes, der Rechts- und Fachaufsicht durch das übergeordnete Bundesministerium. Das bedeutet, dass zum Beispiel in Bezug auf Empfehlungen zum Krisenmanagement Vorgaben durch das BMG erfolgen können. Auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 20/14802 wird verwiesen..

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Schriftliche Frage 89 von Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Daten liegen der Bundesregierung zur Anzahl von Früh- und Totgeburten im Kontext von Hitzeepisoden in Deutschland angesichts des durc… Frage 89 (Dr. Kirsten Kappert-Gonther, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Daten liegen der Bundesregierung zur Anzahl von Früh- und Totgeburten im Kontext von Hitzeepisoden in Deutschland angesichts des durch Studien belegten erhöhten Risikos vor (vgl. www.nature.com/articles/s41591-024-03395-8), und leitet die Bundesregierung daraus konkrete Maßnahmen ab mit Blick auf Präventionsmaßnahmen in den Lebenswelten und die Anpassung von Gesundheitsversorgung, und wenn ja, welche? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 21. Juli 2026: Der Schutz der Gesundheit vor Hitze ist für die Bundesregierung ein wichtiges Anliegen. Dabei verfolgt die Bundesregierung einen vorausschauenden ressortübergreifenden Ansatz. Mit dem „Hitzeschutzplan für Gesundheit“ hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bereits im Jahr 2023 auf die durch den Klimawandel immer häufiger auftretenden Hitzeperioden reagiert, um die Bevölkerung für kommende intensivere, häufigere und längere Hitzeperioden noch besser vorzubereiten und zu schützen. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass im föderalen System in Deutschland die Verwaltungs- und Finanzierungskompetenz für den Schutz der Gesundheit vor Hitze bei den Ländern und nicht dem Bund liegt. Schutz vor Hitze wirkt auch durch die Zusammenarbeit der Verantwortlichen auf allen Ebenen unseres Gemeinwesens. Daher steht das BMG im Austausch mit den verantwortlichen Stellen von Bund, Ländern, Kommunen sowie der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, den Sozialverbänden und den zivilgesellschaftlichen Akteuren, um einzelne im Hitzeschutzplan hinterlegte Maßnahmen weiterzuentwickeln. Der Schwerpunkt der durch das BMG weiterentwickelten Maßnahmen liegt wie schon in den vergangenen Sommerperioden vor allem auf der Information, Aufklärung und Sensibilisierung zum gesundheitlichen Hitzeschutz. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit adressiert umfangreiche Empfehlungen und Informationsangebote zum Hitzeschutz auch gezielt an Schwangere (www.klima-mensch-gesundheit.de/hitze-u nd-hitzeschutz/sich-und-andere-schuetzen/tipps-fuer-schwangere). Daten zur Anzahl von Früh- und Totgeburten im Kontext von Hitzeepisoden in Deutschland liegen der Bundesregierung nicht vor.

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